Soft­ware­emp­feh­lun­gen Freie Soft­ware und Free­ware

Ei­ne Li­ste 100 % ko­sten­lo­ser Stan­dard­pro­gram­me für all­täg­lich an­fal­len­de Auf­ga­ben, auch ge­eig­net als Ba­sis­aus­statt­ung für neu ge­kauf­te Rech­ner. Kom­mu­ni­ka­tions­soft­ware­emp­feh­lun­gen für kost­en­lose, un­be­grenz­te welt­wei­te PC-Te­le­fo­nie und Fern­schrei­ben. Freie Schrift­satz­pro­gram­me er­mö­glich­en die pro­fes­sio­nel­le Do­ku­men­te­er­stel­lung: Druck­vor­stu­fe, Ent­wurf von Bü­chern und Ma­ga­zi­nen, Pu­bli­zier­en im In­ter­net. Eine Ein­führ­ung in freie Be­triebs­sy­stem­al­ter­na­tiv­en in­for­miert über grund­le­gen­de Aspek­te der Com­pu­ter­si­cher­heit.

Al­le Pro­gram­me sind über die je­wei­li­gen Pro­jekt­sei­ten oder über re­nom­mier­te Soft­ware­ver­zei­chnis­se, z. B. heise Soft­ware­ver­zei­chnis und Chip On­line, kosten­los er­hält­lich, her­un­ter­lad­bar. Die Druck­ver­sion der Emp­feh­lun­gen ist frei von Wer­be­an­zei­gen und ent­hält al­le In­ter­net­adres­sen voll­stän­dig aus­ge­schrie­ben (Datei → Druck­vor­schau).

Such­tech­nik­emp­feh­lun­gen und Ba­sis­wis­sen zur do­ku­ment­in­ter­nen Su­che ver­mit­teln Grund­kennt­nis­se der ei­gen­stän­di­gen Re­cher­che am Rech­ner.




Ei­gen­schaf­ten Freier Soft­ware, Such­ma­schi­nen­wis­sen: Tech­ni­ken der In­for­ma­tions­re­cher­che, Su­chen in­ner­halb ei­nes Do­ku­men­tes, Ver­zer­run­gen durch Cookies, Über Such­ma­schi­nen­zen­sur
Ba­sis­liste freier Stan­dard­pro­gram­me für MS-Win­dows, Sei­ten zu PC-Grund­la­gen­wis­sen und Com­pu­ter­le­xi­ka
E-Mail-Emp­feh­lun­gen: Ein­füh­rung, ge­set­zes­kon­for­mer Sig­na­tur­text, kryp­to­gra­phi­sche Sig­nie­rung und Ver­schlüs­se­lung, Ter­min- und Ka­len­der­ver­wal­tung, re­vi­sions­si­che­re E-Mail-​Ar­chi­vie­rung, Ver­tei­ler­li­sten, Paß­wort­er­stel­lung
Spra­che ler­nen mit In­ter­net: Kom­mu­ni­ka­tions­soft­ware für PC-Te­le­fo­nie, Soft­ware­au­dio­re­kor­der, Spra­che und Ta­sta­tur­be­le­gung, Wörter­bü­cher und Über­set­zungs­hil­fen, Ver­wei­se: Sprach- und Di­dak­tik­wis­sen zu Eng­lisch, Sprach­tan­dem-Sei­ten, eng­lisch­spra­chi­ge Deutsch-Ein­füh­rungs­kur­se, In­for­ma­tio­nen zur Deut­schen Spra­che, Über­set­zungs­werk­zeu­ge
Schrift­satz­pro­gram­me für Druck­vor­stu­fe und In­ter­net: Text­ver­ar­bei­tung Libre­Of­fice-​Writer, Hoch­wer­ti­ge-Freie-Schrif­ten, Schrift­satz mit LyX, DTP mit Scri­bus.
Freie PDF-Soft­ware: PDF-Be­trach­ter, PDF-Da­teien er­stel­len, PDF-Da­teien auf­tren­nen, zu­sam­men­fü­gen, Me­ta­da­ten be­ar­bei­ten, Buch­wis­sen.







Ei­gen­schaf­ten Frei­er Soft­ware

Be­triebs­syste­me und an­de­re Com­pu­ter­pro­gram­me wer­den in für Men­schen an­ge­nehm les­bar­en Pro­gram­mier­spra­chen ge­schrie­ben, z.B. in C, C++. Die­ser ur­sprüng­li­che Pro­gramm­text, der so ge­nann­te Quell­code, wird an­schlie­ßend in den Bi­när­code/Ma­schi­nen­code über­setzt, wo­durch ein für den Com­pu­ter les­ba­res, aus­führ­ba­res Pro­gramm ent­steht.

Ab ei­ner ge­wis­sen Grö­ße las­sen sich aus­schließ­lich im Bi­när­code vor­lie­gen­de Pro­gram­me nur in­ef­fek­tiv le­sen und be­ar­bei­ten. Ih­re Hand­ha­bung ist nicht mehr prak­ti­ka­bel und eine Rück­über­setz­ung bzw. Dis­as­sem­blie­rung nur ein­ge­schränkt, oder, wenn Tei­le des Pro­gramm­codes noch da­zu ver­schlüs­selt wur­den, über­haupt nicht mehr mög­lich. Ei­ne ähn­li­che Si­tuation liegt vor, wenn ein Her­stel­ler sein Ge­rät so her­me­tisch ver­schließt, daß der An­wen­der kei­ne Re­pa­ra­tu­ren mehr vor­neh­men und kei­nen Ein­blick in die Funk­tions­wei­se be­kom­men kann.

Freie Soft­ware ist kosten­los er­hält­lich, so­wohl als über­setz­te, aus­führ­ba­re Bi­när­code­ver­sion, wie auch als Quell­code. Der Ori­gi­nal­pro­gramm­text darf an­ge­paßt und mo­di­fi­ziert wer­den, und die­se Ver­än­de­run­gen dür­fen wie­de­rum kosten­los wei­ter­ver­brei­tet wer­den. Ver­schie­de­ne Liz­enz­mo­del­le fin­den An­wen­dung. Un­freie, so­ge­nann­te pro­prietä­re Soft­ware, ist aus­schließ­lich als Bi­när­code­ver­sion be­zieh­bar.

Wis­sen­schaft, Künste, Wirt­schaft, Staat, Bil­dungs­insti­tu­tio­nen, Privat­per­so­nen und un­zäh­li­ge Na­tio­nen ha­ben ein gro­ßes In­te­res­se an der Pfle­ge und stän­di­gen Wei­ter­ent­wick­lung Freier Soft­ware. Ih­re Le­bens­er­war­tung ist un­ver­gleich­bar hoch. Kei­ne Fir­ma kann sie ver­ein­nah­men, ih­re Ent­wick­lung ein­stel­len und da­durch in­di­rek­te Ent­eig­nun­gen vor­neh­men. Sich Kom­pe­ten­zen in freier Soft­ware an­zu­eig­nen stärkt die per­sön­li­che Un­ab­hän­gig­keit.

Zu den eben­falls kosten­lo­sen, aber nicht quell­code­mo­di­fi­zier­ba­ren bzw. pro­prie­tä­ren auf­ge­führ­ten Free­ware­pro­gram­men und Addons zäh­len: Micro­soft Se­curi­ty Es­sen­tials, Micro­soft Live Mes­sen­ger, Yahoo Mes­sen­ger, Ado­be Reader, Ado­be Flash Player, Power­bul­let Pre­sen­ter, Vi­deo Down­load­Hel­per, Bet­ter Pri­va­cy.

In­ter­net­sei­ten las­sen sich auch se­pa­rat in Kar­tei­rei­tern öffnen, oh­ne die Emp­feh­lun­gen-Haupt­sei­te ver­lassen zu müssen: Fah­ren Sie mit dem Maus­zei­ger auf den je­wei­li­gen blauen Ver­weis, drücken Sie die rech­te Maus­taste und wäh­len "Link in neuem Tab öffnen". So kön­nen Sie in einem Durch­gang al­le für Sie in­te­res­san­ten Netz­sei­ten in se­pa­ra­ten Rei­tern öffnen, bis Sie am Do­ku­ment­ende an­ge­langt sind. Re­le­van­ter Mo­zil­la-Ar­ti­kel: „Sur­fen mit Tabs“.


Tech­ni­ken der In­for­ma­tions­re­cher­che mit Such­ma­schi­nen

Such­ma­schi­nen­stan­dard­funk­tio­nen bil­den ei­nen gu­ten Aus­gangs­punkt für erste Über­bli­cke zu Pro­gram­men. Die In­for­ma­tions­fin­dung zum gra­fi­schen Schrift­satz­pro­gramm Scri­bus die­ne als il­lustrie­ren­des Bei­spiel: 1. Ge­hen Sie auf Google.com. 2. Ge­ben Sie dort Scribus als Such­be­griff ein. 3. Auf der Er­geb­nis­sei­te be­fin­det sich links ei­ne Na­vi­ga­tions­spal­te mit Such­op­tio­nen. Drü­cken Sie dort auf Bil­der, wo­rauf­hin Il­lustra­tio­nen zu Scri­bus er­schei­nen, ent­nom­men von ver­schie­densten Netz­sei­ten, die Sie di­rekt an­sprin­gen kön­nen. 5. Drü­cken Sie nun auf Vi­deos, jetzt wer­den Film­an­lei­tun­gen ver­schie­denster Vi­deo­por­ta­le prä­sen­tiert. Im un­te­ren Be­reich des Na­vi­ga­tions­me­nüs sind wei­te­re Such­op­tio­nen auf­klap­pbar, da­run­ter die Ein­krei­sung der Ak­tuali­täts­zeit­räu­me prä­sen­tier­ter Er­geb­nis­se.

Al­les läuft auf die Kunst der Su­che hi­naus, auf die Kom­bi­na­tion ge­eig­ne­ter Such­be­grif­fe. Über­le­gen Sie sich, wel­che Wör­ter bzw. Satz­frag­men­te und Be­zeich­nun­gen die von Ih­nen ge­such­te In­for­ma­tion ent­hal­ten könn­te, und fü­gen Sie die­se den Such­be­grif­fen hin­zu. Je­weils mit ei­nem Leer­zei­chen von­ei­nan­der ge­trennt. Satz­frag­men­te kön­nen auch in An­füh­rungs­zei­chen ge­setzt wer­den. Wei­te­re Beispiel­such­be­grif­fe: Scribus Ein­füh­rung, Scribus An­lei­tung, Scribus Soft­ware. He­raus­for­dern­de An­lie­gen und Pro­blem­stel­lun­gen wer­den oft­mals in Dis­kus­sions­foren be­sprochen, ei­ne mög­li­che Such­va­rian­te könn­te also auch das Wort "Fo­rum" ent­hal­ten.

Die­sel­be Vor­ge­hens­wei­se emp­fiehlt sich auch bei Hard­ware­pro­ble­men. Beispiel­such­be­griffs­kom­bi­na­tion: Ge­rä­te­be­zeich­nung Mo­dell Pro­blem Fo­rum. Oder auch: Ge­rä­te­mo­dell­be­zeich­nung Fo­rum "ha­be Pro­blem mit". Las­sen Sie Ih­re Krea­ti­vi­tät spie­len.

Für weit­ge­hend un­po­li­ti­sche The­men­be­rei­che die we­nig bzw. kaum ideo­lo­gie­lastig sind, wie bei­spiels­wei­se Ma­the­ma­tik, In­for­ma­tik, prak­ti­sche EDV, Fo­to­gra­fie- und Vi­deo­tech­nik, bie­tet die Wi­ki­pe­dia sehr oft ei­ne her­vor­ra­gen­de Bün­de­lung hoch­wer­ti­ger In­for­ma­tions­quel­len. WP-ei­gene In­for­ma­tions­re­sour­cen und die sich am En­de des je­wei­li­gen Ar­ti­kels be­fin­den­de „Web­links“-Ka­te­go­rie, in eng­li­schen Wi­ki­pe­dia­ar­ti­keln als „Ex­ter­nal links“, in fran­zö­si­schen als „Liens ex­ternes“ be­zeich­net, sind oft äu­ßerst er­gie­big.

Be­trach­ten Sie als Bei­spiel den Ar­ti­kel zum freien Bild­be­ar­bei­tungs­pro­gramm GIMP (GNU Image Mani­pu­la­tion Pro­gramm): 1. Ge­hen Sie zu http://de.wikipedia.org. 2. Ge­ben Sie in das dor­ti­ge Such­feld GIMP ein. 3. Wäh­len Sie im Ar­ti­kel­in­halts­ver­zeich­nis die Weblinks aus. 4. Rol­len Sie den Ar­ti­kel wie­der nach oben und wäh­len in der lin­ken Spal­te (Ka­te­go­rie „in an­de­ren Spra­chen“) Eng­lisch bzw. ei­ne an­de­re Spra­che aus, um zur GIMP-Ar­ti­kel­ver­sion in der je­wei­li­gen Spra­che zu ge­lan­gen. Der In­for­ma­tions­ge­halt kann je nach Ar­ti­kel­the­ma drastisch va­ri­ie­ren. Während ei­ne Ar­ti­kel­sprach­ver­sion viel­leicht nur we­nig In­for­ma­tio­nen bie­tet, weist ei­ne an­de­re üp­pi­gen In­for­ma­tions­ge­halt auf.


Su­chen in­ner­halb ei­nes Do­ku­men­tes

Wör­ter und Satz­frag­men­te (all­ge­mein Zei­chen­ket­ten) in­ner­halb ei­nes Do­ku­men­tes las­sen sich schnell über die Su­che-Funk­tion Ih­res Netz­sei­ten­le­se­pro­gramms aus­fin­dig ma­chen. Be­trach­ten Sie auf Ih­rer PC-Tasta­tur im un­te­ren lin­ken Eck die Steuerungs-Taste "Strg". In der­sel­ben un­tersten Zei­le be­fin­det sich die glei­che Taste noch­mal, im rech­ten Eck ge­gen­über, un­ter­halb der Ein­ga­be­taste. Um die Such­funk­tion zu ak­ti­vie­ren, drü­cken Sie gleich­zei­tig Strg und den Buch­sta­ben F.

Im Fire­fox­pro­gramm er­scheint da­rauf­hin die Such­leiste, mit Such­ein­ga­be­fenster links un­ten. Ge­ben Sie nun Scri­bus als Such­be­griff ein. Fire­fox hebt das Wort far­big im Text her­vor. Mit der Ein­ga­be­taste sprin­gen Sie zur nächsten Stel­le im Text. Oder Sie nut­zen die Auf­wärts- und Ab­wärts­tasten der Leiste. Mit der „Her­vor­he­ben“-Funk­tion mar­kie­ren Sie al­le Stel­len im Text die den Such­be­griff ent­hal­ten.

Auf die­se Wei­se ge­stal­tet sich die Su­che nach Stich­wor­ten und Satz­frag­men­ten schnell und ef­fek­tiv, auch in sehr um­fang­rei­chen Do­ku­men­ten. Liste von Tasta­tur­kür­zeln für Fire­fox.


Google Scholar

Google Scholar ist ei­ne auf wis­sen­schaft­li­che Pub­li­ka­tio­nen spe­zia­li­sier­te Such­ma­schi­ne. Aus­zug aus der of­fi­ziel­len Be­schrei­bung (Stand: 15. Au­gust 2011): „[...] Was ist Google Scholar? Mit Google Scholar kön­nen Sie mü­he­los ei­ne all­ge­mei­ne Su­che nach wis­sen­schaft­li­cher Li­te­ra­tur durch­füh­ren. Sie kön­nen von ei­ner Stel­le aus vie­le ver­schie­de­ne Be­rei­che und Quel­len fin­den: Da­zu ge­hö­ren von Kom­mi­li­to­nen be­wer­te­te Se­mi­nar­ar­bei­ten, Ma­gi­ster-, Di­plom- so­wie Dok­tor­ar­bei­ten, Bü­cher, Zu­sam­men­fas­sun­gen und Ar­ti­kel, die aus Quel­len wie aka­de­mi­schen Ver­la­gen, Be­rufs­ver­bän­den, Ma­ga­zi­nen für Vorabdrucke, Uni­ver­si­tä­ten und an­de­ren Bil­dungs­ein­rich­tun­gen stam­men. [...]“


Cookies kön­nen Such­er­geb­nis­se „ver­zer­ren“

Be­trei­ber von In­ter­net­sei­ten kön­nen mit­tels Cookie-Ein­trä­gen auf der lo­ka­len Nut­zer­fest­plat­te den Be­su­cher „kenn­zeich­nen“ und zu ei­nem spä­te­ren Zeit­punkt wie­der­er­ken­nen, re­identi­fi­zie­ren. Bei je­dem Be­such las­sen sich so wei­te­re Nut­zer­ge­wohn­hei­ten, -Vor­lie­ben und -In­te­res­sen auf­zeich­nen und in ei­ne Da­ten­bank ein­tra­gen. Da­rauf auf­bauend kann dann z.B. per­so­na­li­sier­te Wer­bung ge­schal­tet wer­den.

Ne­ben der Da­ten­schutz­pro­ble­matik er­ge­ben sich even­tuell auch „Ver­zer­run­gen“ in den Such­ma­schi­nen­re­sul­ta­ten, wenn be­reits in der Ver­gan­gen­heit be­such­te Sei­ten bei er­neu­ten Such­an­fra­gen be­rück­sich­tigt wer­den. Bei­spiel: Sie ge­ben über ei­nen be­stimm­ten Zeit­raum hin­weg wie­der­holt ei­nen be­stimm­ten Such­be­griff ein und kli­cken in­ner­halb der Such­er­geb­nis­se wie­der­holt auf den glei­chen Ein­trag, z.B. auf ei­ne ganz be­stim­mte In­ter­net­sei­te. Der Such­ma­schi­nen­al­go­rith­mus kommt da­durch mög­li­cher­wei­se zu dem Schluß, daß die­ses Such­er­geb­nis für den Nut­zer ei­ne grö­ße­re Be­deu­tung und Wich­tig­keit be­sitzt als an­de­re Er­geb­nis­se. Bei ei­ner er­neu­ten Su­che könn­te die­ser Ein­trag dann an ei­ner vor­de­ren oder gar der vor­dersten Stel­le pla­ziert wer­den, bei au­to­ma­ti­sier­ter Cookie-Lö­schung hin­ge­gen lan­det er viel­leicht wei­ter unten in der Er­geb­nis­liste. Noch grö­ße­re Ver­zer­run­gen ent­ste­hen wahr­schein­lich, wenn Sie sich per­sön­lich bei ei­ner Such­ma­schi­ne an­mel­den.

Für den Er­halt weit­ge­hend neu­tra­ler Such­er­geb­nis­se emp­fiehlt sich die au­to­ma­ti­sier­te Lö­schung von Cookies und LSOs/Flash-Cookies am Sit­zungs­ende. Fire­fox­er­wei­te­run­gen wie Bet­ter Privacy ent­sor­gen auch Super­cookies. Die­se sinn­vol­len Maß­nah­men re­du­zie­ren die Da­ten­preis­ga­be, Ihr In­ter­net­pro­vider (die Fir­ma, die Ih­nen An­schluß an das Welt­netz/In­ter­net ver­schafft) so­wie ei­ni­ge Her­stel­ler pro­prietä­rer Soft­ware und all die­je­ni­gen, die mit die­sen Fir­men in ei­nem um­fas­sen­de­ren Sinn „zu­sam­men­ar­bei­ten“, wie z.B. Nach­rich­ten­dienste, kön­nen je­doch im­mer in Er­fah­rung brin­gen, wel­che po­li­ti­schen und an­de­ren In­hal­te Sie im In­ter­net be­su­chen.

Ano­ny­mi­tät im In­ter­rnet gibt es nicht, auch nicht mit Diens­ten wie Tor. Zu vie­le Soft­ware-, Hard­ware­- und Kryp­to­gra­phie­schnitt­stel­len sind kor­rum­piert mit Pro­gramm- bzw. Hard­ware­hin­ter­tü­ren so­wie teil­wei­se ver­mut­lich auch mit in­hä­ren­ten mathe­ma­ti­schen Schwä­chen, die mög­li­cher­wei­se da­für aus­schlag­ge­bend wa­ren, daß ganz be­stim­mte Ver­schlüs­se­lungs­al­go­rith­men zum Stan­dard er­ho­ben wur­den. Ei­ne ge­wis­se Ano­ny­mi­tät kann zwar durch die Nut­zung von In­ter­net­cafe-Com­pu­tern er­reicht wer­den. An zahl­rei­chen öf­fent­li­chen Plät­zen be­fin­den sich je­doch Über­wa­chungs­ka­me­ras, die mit­tels Ge­sichts­er­ken­nungs­pro­gram­men und zeit­li­cher Aus­wer­tung ent­spre­chen­de Zu­ord­nun­gen vor­neh­men könn­ten. Da­rü­ber­hi­naus läßt sich der in­di­vi­du­el­le Tipp­rhyth­mus wäh­rend je­der Ein­ga­be aus­wer­ten, fest­hal­ten und wie­der­er­ken­nen. Ganz zu schwei­gen von der Tat­sa­che, daß sich ei­ne Be­völ­ke­rungs­mehr­heit frei­wil­lig mit Peil­sen­der und Ab­hör­wan­ze (Mo­bil­te­le­fon) ver­sieht, die auch nach Ent­nah­me der Ak­kus/Bat­te­rien mit in­ter­nen Ak­kus wei­ter­funk­tio­nie­ren kön­nen.


Such­ma­schi­nen­zen­sur auch im The­men­be­reich Freie Soft­ware?

Man­che Such­ma­schi­nen­be­trei­ber prak­ti­zie­ren im po­li­ti­schen Be­reich ei­ne zum Teil drasti­sche Zen­sur. Ne­ben der Nicht­auf­nah­me in den Such­in­dex ex­istie­ren ver­schie­de­ne Zen­sur­va­rian­ten. So kann es vor­kom­men, daß Sie, trotz Kenn­tnis des of­fi­ziel­len Na­mens ei­ner In­ter­net­sei­te nicht de­ren zu­ge­hö­ri­ge In­ter­net­adres­se (URL) über Such­ma­schi­nen he­raus­be­kom­men. Statt­des­sen wer­den oft­mals Such­er­geb­nis-Ver­wei­se auf an­de­re Netz­sei­ten ge­lie­fert, wel­che die von Ih­nen ge­such­te Sei­te im „po­li­tisch kor­rek­ten“ Sin­ne dar­stel­len, oh­ne Ih­nen je­doch die Mög­lich­keit zu ge­ben, sich selbst ein Bild ma­chen zu könn­en: Ei­ne wirk­li­che Quel­len­an­ga­be fehlt, sehr oft ist kei­ne URL zur Ori­gi­nal­quel­le ent­hal­ten.

Bis jetzt konn­te noch kei­ne ver­gleich­ba­re Zen­sur­pra­xis und Um­lei­tungs­pra­xis im The­men­be­reich Freie Soft­ware be­obach­tet wer­den.

Die kri­ti­schen Aspek­te vor­herr­schen­der Such­ma­schi­nen­mo­no­pol­ten­den­zen wer­den aus­führ­lich auf Google-watch.org und Wi­ki­pe­dia-Watch.org er­läu­tert.


WP-Ar­ti­kel­ver­weis­samm­lung „Ka­te­go­rie: Such­ma­schi­ne









Ba­sis­li­ste fre­ier Stan­dard­pro­gram­me für MS-Win­dows
In­ter­net­pro­gram­me, In­ter­net­vi­deos spei­chern und wie­der­ge­ben

Fire­fox, Lei­stungs­fä­hi­ges Netz­sei­ten­le­se­pro­gramm für das Welt­netz. Vor­züg­lich den ei­ge­nen Be­dürf­nis­sen an­paß­bar, über „Add-Ons“, die ei­ne um­fas­sen­de mo­du­la­re Funk­tions­er­wei­te­rung er­mö­gli­chen. De­ak­ti­vie­ren Sie vor erst­ma­li­ger Fire­fox-Nut­zung die „network.prefetch-next“-Funk­tion. Sie­he hier­zu fol­gen­de Ein­füh­rungs­ar­ti­kel auf: sicherheitskultur.at, lawblog.de,
hyperkontext.at und datenschutzbeauftragter-online.de.

We­ni­ger schwer­wie­gend aber eben­falls wich­tig ist das Wis­sen um Referrer.

Fire­fox ist al­ter­na­tiv­los unter gra­fi­schen Browsern. Kein an­de­res Netz­sei­ten­le­se­pro­gramm bie­tet ver­gleich­bar um­fas­sen­de Da­ten­schutz­mö­glich­kei­ten und Er­wei­ter­bar­keit. Für Nut­zer unix­ar­ti­ger Be­triebs­sy­ste­me lohnt auch ein Blick auf IceCat.

Er­wei­te­run­gen las­sen sich zen­tral ver­wal­ten und kon­fi­gu­rie­ren: Ge­hen Sie im Me­nü auf „Fire­fox“ → „AddOns“, dann „Er­wei­te­run­gen“ wäh­len.

Op­tio­nal läßt sich die so ge­nann­te Add-on-Leiste im un­te­ren Fir­efox-Be­reich ein­blen­den „Fire­fox“ → „Ein­stel­lun­gen“ → „Add-on-Leiste“. Er­wei­te­run­gen wer­den in ihr durch gra­fi­sche Sym­bo­le re­prä­sen­tiert, durch Maus­klick öf­fnet sich das je­wei­li­ge Me­nü.

Hier ei­ne Aus­wahl äußerst nütz­li­cher, of­fi­ziell emp­foh­le­ner Fire­fox-Er­wei­terun­gen, mehre­re Tau­send wer­den an­ge­bo­ten unter https://addons.mozilla.org/de/firefox:

Sea­Monkey (Deutsch): Netz­sei­ten­le­se­pro­gramm, E-Mail-Pro­gramm, Adreß­buch und wei­te­re Funk­tio­nen ver­eint in ei­ner An­wen­dung. Pro­jekt be­her­bergt bei Mo­zil­la, sind die mei­sten Fire­fox- und Thunder­bird-Add-Ons auch für Sea­Monkey er­hält­lich, Da­ten­schutz-Add-Ons ein­ge­schlossen. „Sup­port und Hil­fe“, Do­cu­men­ta­tion.

WP-Über­sich­ten: Ka­te­go­rie:Freier Web­browser, Ca­te­go­ry:Free web browsers.

Flash Player (Freeware) Zahl­rei­che In­ter­net­sei­ten, da­run­ter Youtube, funk­tio­nie­ren nur mit dem kost­en­lo­sen, pro­prie­tär­en Adobe Flash Player. Sei­ne In­stal­la­tion emp­fiehlt sich ein­her­ge­hend mit der Fire­fox­instal­la­tion.

VLC-Mediaplayer Wie­der­g­abe von zahl­rei­chen Me­dien­for­ma­ten, Video­da­teien und Au­dio­da­tei­en, da­run­ter In­ter­net­videos, die im Flash­for­mat vor­lie­gen


Brie­fe schrei­ben, Bil­der be­ar­bei­ten, Ton­da­tei­en auf­neh­men

LibreOffice Hoch­wer­ti­ge uni­ver­selle freie Bü­ro­soft­ware für Text­ver­ar­bei­tung, Ta­bel­len­kal­ku­la­tion, und Prä­sen­ta­tion. Mit ein­ge­bau­ter PDF-Ex­port­funk­tion, Gra­fik­pro­gramm, Da­ten­bank und For­mel­edi­tor. Die Do­cument Foundation wird von zahl­rei­chen er­folg­rei­chen Fir­men und Or­ga­ni­sa­tio­nen, so­wie von vie­len Re­gie­run­gen der Welt ge­för­dert. LibreOffice emp­fiehlt sich als Stan­dard­pro­gramm auf je­dem Desk­top­com­pu­ter, in je­der Be­rufs­bran­che und in jeder Bil­dungs­ein­rich­tung.

Abiword Text­ver­ar­bei­tungs­pro­gramm, leicht­ge­wich­ti­ge Al­ter­na­ti­ve zur LibreOffice Text­ver­ar­bei­tung

PDF, Portable Document Format, ge­hört zu den weit­ver­brei­tet­sten Do­ku­men­ten­for­ma­ten. Ne­ben dem ko­sten­lo­sen aber pro­prietä­ren ori­gi­nal Adobe-Reader (Free­ware) exi­stiert ei­ne Rei­he um­fas­send-freier PDF-Be­trach­ter

GIMP (GNU Image Mani­pu­la­tion Pro­gram) Mäch­ti­ges Ra­ster­bild­be­ar­bei­tungs­pro­gramm, 8-Bit Farb­tie­fe

Audacity Ein­fach zu be­die­nen­der Soft­ware­au­dio­re­kor­der


Da­tei­en ver­wal­ten und ar­chi­vie­ren, CDs und DVDs bren­nen

Infrarecorder, Brenn­pro­gramm für die Er­stel­lung von CD-ROMs, DVD-ROMs, ISO-Ab­bild­da­tei­en und Au­dio-CDs.

DVD Styler Er­stellt aus Vi­deoda­teien Vi­deo-DVDs, für han­dels­üb­li­che DVD-Spie­ler. Las­sen Sie Ihre Freun­de und Be­kann­te teil­ha­ben an Ih­ren neuen Er­kennt­nis­sen, ge­won­nen aus frei im In­ter­net er­hält­li­chen Do­ku­men­ta­tio­nen. Bren­nen Sie Ih­re be­vor­zug­ten Sach­fil­me. Idea­le Er­gän­zung zur Fire­fox-Er­wei­te­rung Vi­deo Down­load­Hel­per (Free­ware), mit der Vi­deo­fil­me von You­tube und hun­der­ten wei­te­ren Vi­deo­por­ta­len ab­ge­spei­chert wer­den kön­nen.

7-zip Komp­ri­miert und ent­kom­pri­miert Da­tei­en; be­son­ders nütz­lich für MS-Win­dows-Nut­zer, da auch For­ma­te aus der Unix-Welt be­rück­sich­tigt wer­den.

7-Zip eig­net sich auch für die Ar­chi­vie­rung von sehr gro­ßen Ver­zeich­nis­sen. An­wen­dungs­bei­spiel: Für das täg­li­che Ab­spei­chern aus­ge­wähl­ter Mel­dun­gen wer­de im Ord­ner "Nach­rich­ten" für je­den ein­zel­nen Tag ein Un­ter­ord­ner an­ge­legt. Vie­le Netz­prä­sen­zen lie­fern ih­re HTML-Sei­ten mit sehr lan­gen Da­tei­na­men aus, häu­fig wer­den ein­fach Ar­ti­kel­über­schrif­ten als Da­tei­na­men ver­wen­det.

Ei­ni­ge CD/DVD-Brenn­pro­gram­me kom­men je­doch mit solch lan­gen Da­tei­be­zeich­nun­gen nicht zu­recht, so daß ein Ar­chi­vie­ren auf Disk-Da­ten­trä­gern manch­mal schei­tert. Ei­ne mög­li­che Lö­sung die­ses Pro­blems be­steht nun da­rin, den Nach­rich­ten­ord­ner in ei­ne kom­pri­mierte "ho­mo­ge­ne" Da­tei um­zu­wan­deln, z.B. in das .7z-For­mat.

WinDirStat Fest­plat­te rand­voll, schnel­les Platz schaf­fen drin­gend er­for­der­lich, aber nicht viel Zeit zum Sich­ten vor­han­den? WinDirStat vi­suali­siert die Grö­ße von Da­tei­en in einer Gra­fik. So kön­nen Sie schnell die Größ­ten aus­fin­dig ma­chen, ar­chi­vie­ren und an­schlie­ßend lö­schen. Unix-Nut­zer neh­men KDirStat oder Pysize.

Jacksum Com­pu­ter­da­tei­en können auf vie­le Weisen un­be­merkt manipuliert werden. Kryp­to­gra­phi­sche Prüf­sum­men, Hash­wer­te, die­nen dem Schutze Ihr­er Da­ten: Durch Bil­dung ein­es elek­tro­nisch­en Fing­er­ab­drucks einer Da­tei wird ein stets gleich­blei­ben­der Zahl­en­wert er­stellt. Weicht die­ser zu ein­em spä­ter­en Zeit­punkt ab, liegt Be­schä­di­gung oder Ma­ni­pu­la­tion vor. Mit ei­nem ein­zi­gen Maus­klick läßt sich so je­der­zeit die Un­ver­sehrt­heit ein­er Da­tei prü­fen. Kryp­to­gra­phi­sche Prüf­sum­men bil­den die Grund­la­ge für Si­gnier­ung, Ver­schlüs­sel­ung, für Netz­sei­ten- und E-mail­zer­ti­fi­ka­te, für die quali­fi­zier­te elek­tro­ni­sche Sig­na­tur so­wie für das tech­ni­sche Ver­ständ­nis der re­vi­sions­sich­er­en Email-Ar­chi­vier­ung, zu der al­le Frei­be­ruf­ler und Un­ter­nehm­er ge­setz­lich ver­pflich­tet sind. Sie bil­den ein­en ein­fach­en und mäch­ti­gen Schutz vor Mob­bing am Com­pu­ter­ar­beits­platz, und för­dern die Qua­li­täts­sich­er­ung in al­len Be­rufs­be­rei­chen. (Ein­füh­rung)

Eraser, er­mög­licht wei­test­ge­hend rück­stands­freies Ent­fer­nen von Da­teien auf Fest­plat­ten


Effektive Dateneingabe

Zehn­fin­ger­sys­tem-Übungs­pro­gramm TIPP10: Pro­fis schrei­ben im Zehn­fin­ger­sys­tem, für ei­ne we­sent­li­che Zeit­er­spar­nis und er­höh­te Reak­tions­ge­schwin­dig­keit, und für ma­xi­ma­le Kon­zen­tra­tion auf In­hal­te. Der platt­form­über­grei­fend er­hält­li­che Schreib­trainer TIPP10 bie­tet ei­nen aus­ge­feil­ten, sich in­ter­ak­tiv-selbst­an­pas­sen­den Schreib­kurs.

Tasta­tur­be­le­gung und BIOS: In sel­te­nen Fäl­len set­zen das BIOS oder ein an­de­res Pro­gramm ei­ne Ein­ga­be mit US-ame­ri­ka­ni­scher Tasta­tur­be­le­gung vo­raus. Be­stä­ti­gun­gen mit „Y“ (für „Yes“) und die Re­kon­struk­tion be­reits ge­setz­ter System­paß­wör­ter kön­nen nur dann vor­ge­nom­men wer­den, wenn die US-Be­le­gung be­kannt ist. Hef­ten Sie sich da­her un­be­dingt ei­nen Aus­druck der US-ame­ri­ka­ni­schen Tasta­tur in Ih­rem Com­pu­ter­ord­ner ab.


Kostenloser Vi­ren­scan­ner von Microsoft (Freeware)

Micro­soft bie­tet für sei­ne Win­dows-Be­triebs­systeme ei­nen kosten­los he­run­ter­lad­ba­ren Vi­ren­scan­ner an: Microsoft Security Essentials


Sei­ten zu PC-Grund­la­gen­wis­sen und Com­pu­ter­le­xi­ka

Fach­wör­ter­bü­cher In­for­ma­tik (IT)“ Um­fas­sen­de Samm­lung von Com­pu­ter­le­xi­ka.

Druckerchannel.de Um­fang­rei­ches Ba­sis­wis­sen und Dru­cker­tests

WP-Artikel: „Ent­wick­lungs­sta­dium (Soft­ware)




http://www.computerbildnis.com/recommendations_de/recommendations_de.html#Verweisliste-Freie-Standardprogramme










E-Mail-Emp­feh­lun­gen

Der ef­fek­ti­ve Um­gang mit elek­tro­ni­scher Post, auch E-Mail bzw. E-Post ge­nannt (nicht zu ver­wechseln mit dem um­strit­te­nen „E-Post­brief“), stel­lt ei­ne Grund­vo­raus­set­zung für die kom­pe­ten­te In­ter­net­nut­zung dar. E-Mails glei­chen of­fen les­ba­ren Post­kar­ten, Pri­vat­sphä­re ist nicht ge­ge­ben. In­hal­te wer­den mög­li­cher­we­ise ex­tra­hiert und für Wer­bung aus­ge­wer­tet, ins­be­son­de­re bei kosten­lo­sen, wer­be­fi­nan­zier­ten An­bie­tern. Auch Nach­rich­ten­dienste über­wa­chen und fil­tern höchst­wahr­schein­lich al­le In­hal­te, die über das Netz ge­hen.

E-Mail-Ver­sand ist auf zwei We­gen mög­lich: Di­rekt über Ein­ga­ben auf der In­ter­net­sei­te des Mail­an­bie­ters, über ei­ne so ge­nann­te Web­mail-Schnitt­stel­le, oder über ein E-Mail-Pro­gramm auf dem lo­ka­len Com­pu­ter. Auch Kom­bi­na­tio­nen sind mög­lich, E-Mails kön­nen z.B. per­ma­nent auf dem Ser­ver­com­pu­ter des An­bie­ters ver­blei­ben und imm­er wie­der neu ab­ge­ru­fen wer­den. Aus Da­ten­schutz- und Si­cher­heits­grün­den emp­fiehlt sich je­doch ein au­to­ma­ti­sches He­run­ter­la­den auf den hei­mi­schen Rech­ner.

Meh­re­re kosten­lo­se Dienst­leister bie­ten sich an. Vor erst­ma­li­gem Ge­brauch wird auf der In­ter­net­sei­te des An­bie­ters ein Kon­to ein­ge­rich­tet. Nach der An­le­gung kann man sich un­mit­tel­bar via Web­mail-Schnitt­stel­le an­mel­den. Ernst­haf­te E-Post­ver­wal­tung setzt je­doch ein E-Mail-Pro­gramm auf der lo­ka­len Fest­plat­te vo­raus, ei­nen so ge­nann­ten MUA (Mail User Agent).

Vie­le Nut­zer pfle­gen mehr als ei­ne E-Mail-Adres­se, um pri­va­te Kom­mu­ni­ka­tion, ge­schäft­li­che Kor­res­pon­denz und Pro­dukt­an­fra­gen strikt von­ei­nan­der ge­trennt zu hal­ten. Man­che Kor­res­pon­denz­part­ner ge­hen je­doch schwer fahr­läs­sig mit Kon­takt­da­ten um und ris­kie­ren da­durch, daß pri­vat ge­hal­te­ne E-Mail-An­schrif­ten auf in­dustriell ge­han­del­te Wer­be­adreß­li­sten ge­ra­ten

Ne­ben der Mög­lich­keit, ver­schie­de­ne Free­mail-Dien­ste gleich­zei­tig zu be­nut­zen, gibt es mitt­ler­wei­le auch bei man­chen E-Mail-Pro­vidern ei­ne Funk­tion, mit der haus­in­tern zu­sätz­li­che al­ter­na­ti­ve E-Mail-An­schrif­ten ein­ge­rich­tet wer­den kön­nen, für vo­rü­ber­ge­hend oder für dauer­haft. Da­durch bleibt die Haupt­an­schrift ver­bor­gen. Wei­te­re In­for­ma­tio­nen hier­zu u.a. auf Chip.de „Hot­mail: Neue Weg­werf­adres­sen schüt­zen vor Spam“ (04.​02.​2011), auf Win​fu​ture.de „Hotmail bietet Nutzern nun auch Wegferfadressen“ (04.​02.​2011) und in der Ya​hoo-​Hil­fe zum The­ma „Wegwerf-Adressen“.

Lokales E-Mail-Programm

Bei der Ein­rich­tung des lo­ka­len Mail­kon­tos er­mit­teln mo­der­ne Pro­gram­me an­hand der an­ge­ge­be­nen E-Mail-Adres­se die er­for­der­li­chen Da­ten des Mail­pro­vi­ders für Ab­ruf und Ver­sand: Mails wer­den auf eine ge­re­gel­te Art und Wei­se zum Dienst­leister hoch­ge­la­den bzw. he­run­ter­ge­la­den. Wie das ge­schieht, ist in tech­ni­schen Spe­zi­fi­ka­tio­nen bzw. in Pro­to­kol­len fest­ge­legt. POP und IMAP sind die bei­den vor­herr­schen­den Stan­dards. Bei kosten­lo­sen Diensten kommt meist POP zum Ein­satz. Ne­ben der Pro­to­koll-An­ga­be be­nö­tigt das E-Mail-Pro­gramm auch die Adres­sen der Ser­ver­com­pu­ter des Mail­dienst­leisters.

Die lo­ka­le Kon­to­ein­rich­tung ge­schieht in der Re­gel voll­au­to­ma­tisch, das E-Mail-Pro­gramm ruft aus ei­ner Da­ten­bank die er­for­der­li­chen In­for­ma­tio­nen ab. Soll­ten die An­ga­ben nicht vor­han­den sein, müs­sen die Da­ten ma­nu­ell ein­ge­tra­gen wer­den. Hier die Win­dows Live- (bzw. Hot­mail-) und die Yahoo Mail-POP-Da­ten so­wie ein Über­blick über an­de­re kosten­lo­se E-Mail-Dienst­leister. Schau­en Sie im­mer zu­erst auf den Ori­gi­nal­sei­ten nach, und über­prü­fen Sie re­gel­mä­ßig die AGB auf mög­li­cher­wei­se er­folg­te Än­de­run­gen.

Das platt­form­un­ab­hän­gi­ge freie Pro­gramm Mo­zil­la Thunder­bird emp­fiehlt sich vor­züg­lich, so­wohl für den pri­va­ten wie auch für den pro­fes­sio­nel­len Ein­satz. Es ver­fügt über ei­nen gro­ßen Funk­tions­um­fang und um­fang­rei­che Er­wei­te­rungs­mög­lich­kei­ten. Drei Er­wei­te­run­gen sind von zentra­ler Be­deu­tung für die pro­fes­sion­el­le Nut­zung:


Ge­set­zes­kon­for­mer Sig­na­tur­text und fle­xi­ble Text­um­schal­tung

Die in­halt­li­che Form ge­schäft­li­cher elek­tro­ni­scher Nach­rich­ten wird teil­wei­se von recht­li­chen Vor­ga­ben ge­re­gelt. Der E-Mail-Si­gna­tur­tex­t muß hier­bei, ähn­lich ei­nem Netz­sei­ten­im­pres­sum, ge­setz­li­ch vor­ge­schrie­be­ne Ge­schäfts­in­for­ma­tio­nen ent­hal­ten. Ein­füh­rungs­ar­ti­kel auf hei­se re­sale, „Ab­mahn­si­che­re-Ge­schäfts-E-Mail, Ge­set­zes­kon­for­me Pflicht­an­ga­ben in Ge­schäfts­brie­fen“, auf www.onlinelaw.de [...] Pflicht­an­ga­ben für ge­schäft­li­che E-Mails [...]“, auf netzwelt.de, „Pflicht­lek­tü­re: Was in die ge­schäft­li­che E-Mail ge­hört“, und ein WP-Ar­ti­kel, „Sig­na­tur (E-Mails im Ge­schäfts­ver­kehr)“.

Signature Switch er­mög­licht ei­nen ein­fa­chen Wech­sel von E-Mail-Si­gna­tur­tex­ten, bei­spiels­wei­se im Rah­men von Kor­res­pon­denz, die in ei­ner an­de­ren Spra­che ge­führt wird.


Kryp­to­gra­phi­sche Sig­na­tur und Ver­schlüs­se­lung, E-Mail-Zer­ti­fi­kate

In der Ver­gan­gen­heit ver­sa­hen Per­so­nen bzw. Äm­ter ih­re Do­ku­men­te mit ei­nem zu­sätz­li­chen Echt­heits­nach­weis, in­dem sie mit Sie­gel­lack und Sie­gel­stem­pel kom­plexe Muster auf die Do­ku­men­te auf­tru­gen. Heu­te über­neh­men kryp­to­gra­phi­sche Schlüs­sel bzw. Zer­ti­fi­ka­te die Funk­tion des Sie­gel­stem­pels: Für ein Do­ku­ment, z.B. ei­ne E-Mail-Da­tei, wird mit Hil­fe ei­nes Zer­ti­fi­ka­tes (ei­nes Aus­wei­ses) ein be­glei­ten­der, per­so­nen­ge­bun­de­ner Echt­heits­nach­weis be­rech­net, die so ge­nann­te kryp­to­gra­phi­sche Sig­na­tur. Nach Ein­gang der Nach­richt stellt das E-Mail-Pro­gramm des Emp­fän­gers (u.a. mit Hil­fe die­ser Sig­na­tur) voll­au­to­ma­tisch fest, ob das Do­ku­ment wirk­lich vom an­ge­ge­be­nen Ver­sen­der (Zer­ti­fi­kats­in­ha­ber/Aus­weis­in­ha­ber) er­stellt wur­de.

E-Mail- und Netz­sei­ten­zer­ti­fi­ka­te ha­ben al­so ei­ne Aus­weis­funk­tion, mit der Kor­res­pon­denz­part­ner und In­ter­net­sei­ten ih­re Iden­ti­tät nach­wei­sen kön­nen.

Klas­si­sche Aus­wei­se wer­den von staat­li­chen Be­hör­den aus­ge­stellt. E-Mail- und Netz­sei­ten­zer­ti­fi­ka­te wer­den von so ge­nann­ten Zer­ti­fi­zie­rungs­stel­len aus­ge­stellt (Cer­ti­fi­cation Authorities, CAs). Und hier lie­gen die zwei en­tschei­den­den Un­ter­schie­de: Klas­si­sche Aus­wei­se sind un­ter­ei­nan­der al­le gleich­wer­tig und amt­lich an­er­kannt, es gibt nur ei­nen ein­zi­gen Aus­stel­ler, der zu­gleich als Be­glau­bi­gungs­insti­tu­tion fun­giert: den Staat. E-Mail- und Netz­sei­ten­zer­ti­fi­ka­te hin­ge­gen existie­ren in un­ter­schied­li­chen Gü­te­klas­sen, mit un­ter­schied­li­cher Aus­sa­ge­kraft. Nur Zer­ti­fi­ka­te höchster Gü­te­klas­se (Class-3), aus­ge­stellt von staat­lich an­er­kann­ten Zer­ti­fi­zie­rungs­stel­len, wer­den recht­li­ch an­er­kannt.

Mit Thunder­bird las­sen sich bei­de Ver­schlüs­se­lungs-In­du­strie­stan­dards nut­zen, OpenPGP und S/MIME. OpenPGP-Schlüs­sel zur Si­gnie­rung und Ver­schlüs­se­lung Ih­rer E-Mails und an­de­rer Do­ku­men­te kön­nen Sie sich sel­ber ge­ne­rie­ren. Die Er­wei­te­rung Enigmail dient hier­bei als kom­for­ta­ble Schnitt­stel­le zum Kryp­to­gra­phie­pro­gramm GNU Privacy Guard (GnuPG). Die MS-Win­dows-Ver­sion GPG4win wird zu­sam­men mit dem platt­form­über­grei­fend er­hält­li­chen Zer­ti­fi­kats­ver­wal­tungs­pro­gramm Kleopa­tra aus­ge­lie­fert. Thunderbird-Mail.de be­schreibt aus­führ­lich den Um­gang mit Enig­mail und das La­den von X.509-Zertifikaten.

Wei­ter­füh­ren­de In­for­ma­tions­quel­len zur fort­ge­schrit­te­nen und zur qua­li­fi­zier­ten Sig­na­tur ent­hält Ab­schnitt fünf des Prüf­sum­men­ar­ti­kels auf ComputerBildnis.com. Ei­ne zent­ra­le Über­sicht mit Zu­sam­men­fas­sun­gen zu na­tio­na­len und in­ter­na­tio­na­len Re­ge­lun­gen fin­det sich auf Bert-Jaap Koops’ „Cryp­to Law Survey“.

Es kann nicht aus­ge­schlos­sen wer­den, daß of­fi­ziell emp­foh­le­ne, zu Stan­dards er­ho­be­ne Kryp­to­gra­phie-Al­go­rith­men in­hä­ren­te ma­the­ma­ti­sche Schwä­chen auf­wei­sen, um Nach­rich­ten­dien­sten die Ent­schlüs­se­lung zu er­leich­tern. Zu­dem wird wirk­lich fort­ge­schrit­te­ne Com­pu­ter­tech­no­lo­gie der Öf­fent­lich­keit ver­mut­lich vor­ent­hal­ten bzw. all­ge­mein ge­sperrt ge­hal­ten, um Ge­heim­dien­sten ei­nen Be­rech­nungs­kraft­vor­sprung zu ga­ran­tie­ren. Un­ter die­sem Aspekt und an­ge­sichts der höchst­wahr­schein­lich vor­han­de­nen Ein­fluß­nah­me auf die Fir­men­pro­dukt­ge­stal­tung (Soft­ware- und Hard­ware-Hin­ter­tü­ren­pro­ble­matik) ist die Ef­fek­ti­vi­tät der real­existie­ren­den Ver­schlüs­se­lungs­praxis frag­wür­dig; auch dann, wenn durch­gän­gig of­fe­ne, freie IT-Infra­struk­tur zum Ein­satz kommt.

Kon­se­quent an­ge­wand­te Sig­nie­rung und Ver­schlüs­se­lung weh­ren je­doch zu­min­dest ei­nen Teil des in­fra­ge­kom­men­den Per­so­nen­krei­ses mög­li­cher Ge­schäfts­an­grei­fer ab.

Ce­le­bra­ting 30 Years of Pub­lic Key Cryp­to­gra­phy“, zu se­hen bei Google Vi­deo:






Ter­min­ver­wal­tung und Ka­len­der­pro­gramm für Mo­zil­la Thunder­bird

Lightning (of­fi­ziel­le Netz­prä­senz): Ka­len­der- und Ter­min­ver­wal­tung, mit der Thunder­bird zu ei­nem so ge­nann­ten „Per­so­nal In­for­mation Manager“ er­wei­tert wird.



Re­vi­sions­si­che­re E-Mail-Ar­chi­vie­rung, für Un­ter­neh­mer und Frei­be­ruf­ler

In man­chen Wirt­schafts­zwei­gen wer­den E-Mails, die zu Ge­schäfts­ab­schlüs­sen/-Auf­trä­gen füh­ren, recht­lich als Han­dels­brie­fe be­trach­tet. Für ih­re Ar­chi­vie­rung rei­chen ein­fa­ches Ab­spei­chern oder Aus­dru­cken nicht mehr aus, statt­des­sen muß re­vi­sions­si­cher ar­chi­viert wer­den, auf eine tech­ni­sche Wei­se, die ein nach­träg­li­ches, nicht fest­stell­ba­res un­be­merk­tes Ma­ni­pu­lie­ren der E-Mail-Da­ten aus­schließt.

Nur ganz be­stimm­te Soft­ware- und/oder Hard­ware­lö­sun­gen von be­stimm­ten Her­stel­lern wer­den im Rah­men der ge­setz­li­chen An­for­de­run­gen recht­lich an­er­kannt. Im In­ter­net sind zahl­rei­che hoch­wer­ti­ge Ein­füh­rungs­ar­ti­kel zu die­sem The­ma er­hält­lich, ver­faßt von spe­zia­li­sie­rten Rechts­an­wäl­ten und IT-Ex­per­ten, u.a.: „FAQ der IT-Recht Kanz­lei: zu den The­men E-Mail-Ar­chi­vie­rung und IT-Richt­li­nie“, „Ge­setz­li­che Vor­ga­ben für die eMail-Ar­chi­vie­rung“, „Rechts­si­che­re E-Mail-Ar­chi­vie­rung – Teil 1 Ein­füh­rung und Rechts­vor­schrif­ten“. Sie­he auch die Wi­ki­pe­dia-Ar­ti­kel „E-Mail-Archivierung“ und „GDPdU“.


Bildschirmfoto zu Thunderbird und Listen

Ver­tei­ler­listen er­mög­li­chen ei­nen zeit­spa­ren­den In­for­ma­tions­ver­sand in­ner­halb des Freun­des- und Be­kann­ten­krei­ses. Thun­der­bird-Mail.de führt ei­ne aus­führ­li­che An­lei­tung. Nach An­le­gen ei­ner Adreß­liste emp­fiehlt sich fol­gen­de Vor­ge­hens­wei­se für den Ver­sand: 1. Öf­fnen Sie im Haupt­fenster ei­ne neue E-Mail („Ver­fas­sen“). 2. Än­dern Sie das „An:“-Feld zu „BCC:“. 3. Schrei­ben Sie den Na­men der Liste in das Emp­fän­ger­feld, die Au­to­ver­voll­stän­di­gung er­gänzt au­to­ma­tisch. Nun be­kom­men al­le Emp­fän­ger un­ab­hän­gig von­ei­nan­der ei­ne so­ge­nannte Blind­ko­pie zu­ge­schickt, d.h. sie se­hen nicht die An­schrif­ten der an­de­ren Ad­res­sa­ten der Liste. CC be­deu­tet Koh­le­pa­pier­durch­schlag (Car­bon Copy). BCC steht für Blind­ko­pie, Blind Car­bon Copy. Weitere Details: „E-Mail (Header)“, „E-Mail-Header le­sen und ver­ste­hen“, „Email“.

Um­fas­sen­de In­for­ma­tions­quel­len zur elek­tro­ni­schen Post, vie­le Aspek­te be­rück­sich­ti­gend:

Com­pa­ri­son of e-mail clients

Ka­te­go­rie: E-Mail-Pro­gramm

Category: Email clients

Ka­te­go­rie:Freie E-Mail-Soft­ware

Ca­te­go­ry: Free email soft­ware


Formeln für sichere Paßwörter

Ver­wen­den Sie auf kei­nen Fall ein- und das­sel­be Paß­wort für meh­re­re Dien­ste. Schrei­ben Sie Kon­to­na­me und Paß­wort hand­schrift­lich nie­der, las­sen Sie je­doch beim Nie­der­schrei­ben der Kon­to­be­zeich­nung ein­zel­ne Zei­chen so­wie den Dienst­lei­ster­na­mens­teil aus, da­mit die Zu­gangs­da­ten im Ver­lust­fall nicht von Drit­ten re­konstru­iert wer­den kön­nen.

Zu ein­fa­che Paß­wör­ter sind äu­ßerst si­cher­heits­kri­tisch. Es schei­den von vorn­he­rein aus:

Ob­wohl die leich­te Ein­präg­sam­keit ei­nes Paß­wor­tes kein wirk­liches Kri­te­rium dar­stellt, gibt es meh­re­re Stra­te­gien für sei­ne kom­for­tab­le Hand­ha­bung, wo­durch so­gar das Nie­der­schrei­ben für un­ter­wegs ent­fällt. Merk­sät­ze in Kom­bi­na­tion mit Son­der­zei­chen bil­den ei­ne gu­te Aus­gangs­ba­sis. Ei­ne Bei­spiel­for­mel: Man den­ke sich ei­nen Satz aus, no­tie­re die An­fangs­buch­sta­ben je­des ein­zel­nen Wor­tes, und fü­ge Son­der­zei­chen ein.

„Mit Roll­schu­hen auf Tan­nen­wip­feln ste­hend läßt sich be­son­ders gut Base­ball spie­len.“ wird zu MRaTslsbgBs. Fügt man nun wie­der­holt die Zei­chen **..$$ ein, er­gibt sich als Paß­wort M*R*a.T.s$l$s*b*g.B.s.

Ma­chen Sie sich ver­traut mit den grund­le­gen­den Aspek­ten der Paß­wort­si­cher­heit.


Paß­wort­spei­che­rung ist ver­bo­ten

Netz­sei­ten­le­se­pro­gram­me spei­chern in der Vor­ein­stel­lung meist Paß­wör­ter und For­mu­lar­da­ten. De­ak­ti­vie­ren Sie die­se Funk­tio­nen.

In Fire­fox un­ter­bin­den Sie die Paß­wort­spei­che­rung über „Fire­fox“ → „Ein­stel­lun­gen“ → „Ein­stel­lungen“ → „Si­cher­heit“. Dort müs­sen im „Pass­wör­ter“-Be­reich bei­de Käst­chen, „Pass­wör­ter spei­chern“ und „Ma­ster-Pass­wort ver­wen­den“, de­ak­ti­viert sein.

In der Ru­brik „Da­ten­schutz“ de­ak­ti­vie­ren Sie im „Chro­nik“-Be­reich das Käst­chen „Ein­ge­ge­be­ne Such­be­grif­fe und For­mu­lar­da­ten spei­chern“. Über den „Ein­stel­lun­gen“-Knopf kön­nen wei­te­re Ein­zel­hei­ten fest­ge­legt wer­den.


Firefox-Datenschutzeinstellungen

Ins­be­son­de­re an öf­fent­li­chen Com­pu­ter-Ter­mi­nals, z.B. in In­ter­net­cá­fes, müs­sen Sie gro­ße Sorg­fal­t wal­ten las­sen, da­mit Nach­fol­ger kei­nen Zu­griff auf Ihr Kon­to be­kom­men, über zwi­schen­ge­spei­cher­te, nicht­ge­lösch­te Sit­zungs­da­ten.

Ein­mal­kenn­wör­ter er­hö­hen die Be­triebs­si­cher­heit. Lei­der setzt die Nut­zung von Ein­mal­codes für Win­dows Live ge­gen­wär­tig ein Mo­bil­te­le­fon vo­raus.


Preis­ga­be von Kon­to- und Paß­wort­da­ten

Ei­ni­ge So­zia­le-Netz­werk-Dienst­lei­ster ar­bei­ten mit ei­ner höchst un­se­riö­sen Me­tho­de, um an neue Nut­zer­da­ten zu ge­lan­gen. Sie set­zen da­bei auf Un­in­for­miert­heit und Un­be­dacht­sam­keit.

Bei der Neu­an­mel­dung ei­nes Be­nut­zers wird die­sem vor­ge­schla­gen zu über­prü­fen, ob be­reits an­de­re Men­schen aus sei­nem Be­kann­ten­kreis den Dienst nut­zen. Für die­se Über­prü­fung wird der Nut­zer da­zu an­ge­hal­ten, die Kor­res­pon­denz­part­ner-Adres­sen­li­ste sei­nes E-Mail-Kon­tos hoch­la­den zu las­sen. Es er­scheint ei­ne Auf­for­de­rung zur Ein­ga­be der E-Mail-An­schrift (Kon­to­na­me) und des zu­ge­hö­ri­gen Paß­wor­tes. Geht der Nut­zer in die Fal­le, mel­det sich das Pro­gramm des So­zia­len-Netz­werk-Dienst­lei­sters voll­au­to­ma­tisch beim E-Mail-Dienst­lei­ster an und lädt sich das Kon­tak­te-Adreß­buch he­run­ter.

Die­ses, un­ter Da­ten­schutz­aspek­ten ver­hee­ren­de Sze­na­rio er­eig­net sich Tag für Tag mas­sen­haft im­mer wie­der von Neu­em. Die Kon­se­quen­zen:

Ins­be­son­de­re der letz­te Punkt hat dra­sti­sche, ge­schäfts- und an­se­hens­schä­di­gen­de Fol­gen. Bei Be­rufs­aus­üben­den, die der Schwei­ge­pflicht un­ter­lie­gen kann es so­gar zu recht­li­chen Kon­se­quen­zen kom­men, ver­bun­den mit ho­hen Buß­gel­dern. In der Re­gel bleibt es nicht beim Ver­sand von Ein­la­dun­gen. Nach Aus­wer­tung der elek­tro­ni­schen Adreß­bü­cher wer­den um­fas­sen­de so­zia­le Gra­phen er­stellt und ana­ly­siert. Da­rauf ba­sie­rend wer­den den An­ge­schrie­be­nen dann auch noch per­so­na­li­sier­te Kon­takt­vor­schlä­ge zu mög­li­cher­wei­se ge­mein­sa­men Be­kann­ten ge­macht, wo­durch gan­ze Be­zie­hungs­netz­wer­ke bra­chial of­fen­ge­legt wer­den.

Das Ver­trau­en in den Kom­mu­ni­ka­tions­part­ner wird durch solch fahr­läs­si­ges Ver­hal­ten zer­stört. Der Ver­ur­sa­cher hat sich die Blö­se ge­ge­ben, am Com­pu­ter un­vor­sich­tig und un­über­legt ge­han­delt zu ha­ben.

Nicht al­le So­zia­len Netz­wer­ke ar­bei­ten auf die­se Wei­se, je­doch ei­ni­ge.

Die ver­pflich­ten­de An­ga­be ei­ner E-Mail-An­schrift al­lei­ne, vor der erst­ma­li­gen Nut­zung des Dien­stes, ist durch­aus be­rech­tigt. Fir­men müs­sen sich recht­lich ab­si­chern, frei­schal­ten­de Be­stä­ti­gungs-E-Mails sind ei­ne üb­li­che Vor­ge­hens­wei­se und er­mög­li­chen da­rü­ber­hi­naus ei­ne al­ter­na­ti­ve Kon­tak­tie­rung des Be­nut­zers, was auch im Sin­ne der Be­triebs­si­cher­heit ist.

Nach E-Mail-Paß­wör­tern zu fra­gen über­schrei­tet je­doch al­le Gren­zen und ist in je­der Hin­sicht zu­höchst be­denk­lich.


Paß­wort­dieb­stahl durch So­zia­le Ma­ni­pu­la­tion

Ver­schie­de­ne Me­tho­den zie­len da­rauf ab, durch Ir­re­füh­rung an die Zu­gangs­da­ten von Nut­zern zu ge­lan­gen. So wer­den bei­spiels­wei­se von Drit­ten, im Na­men des E-Mail-Dien­stlei­sters ver­faß­te Nach­rich­ten ver­sandt die da­zu auf­for­dern, per­sön­li­che Kon­to­da­ten auf ei­ner In­ter­net­sei­te ein­zu­ge­ben, da es ein Pro­blem gä­be. Sol­che Be­trugs­sei­ten sind oft täu­schend ähn­lich ge­stal­tet zu den Ori­gi­nal­sei­ten.

Ei­ne an­de­re Stra­te­gie be­steht da­rin, Com­pu­ter­nut­zer in emo­tio­na­le Auf­ruhr und in Alarm­be­reit­schaft zu ver­set­zen, um sie zu un­über­leg­ten Hand­lun­gen zu ver­an­las­sen. Zur Ver­an­schau­li­chung die­ne die Wir­kungs­wei­se ei­nes Schad­code­pro­gramms aus der Ver­gan­gen­heit, das für sei­ne Wei­ter­ver­brei­tung ge­spei­cher­te Kon­to­zu­gangs­da­ten des kom­pro­mit­tier­ten Nut­zer­com­pu­ters ver­wen­det und Iden­ti­täts­dieb­stahl be­geht. Da­bei han­delt es sich um Zu­gangs­da­ten für ei­nen be­kann­ten E-Mail- und Fern­schreib­dienst­lei­ster.

Zu­nächst wird der Be­stand an E-Mail-An­schrif­ten aus Adreß­bü­chern aus­ge­le­sen. Dann wer­den E-Mails mit ei­ner pro­vo­kan­ten Nach­richt, im Na­men des Schad­code­op­fers an seine Kor­res­pon­denz­part­ner ver­sandt, die die­se zum An­klicken auf ei­nen bös­ar­ti­gen Ver­weis (Hyper­link) be­we­gen sollen, damit sie sich eben­falls das Schad­pro­gramm ein­fan­gen.

Pa­ral­lel da­zu kann auch das Fern­schreib­pro­gramm für die Wei­ter­ver­brei­tung miß­braucht wer­den, in­dem ent­we­der über den be­fal­le­nen Rech­ner oder über an­de­re Com­pu­ter voll­au­to­ma­ti­sche An­mel­dun­gen mit den er­beu­te­ten Nut­zer­da­ten er­fol­gen. Da­bei wer­den Fern­schreib­dia­lo­ge ge­star­tet, die sich an die Be­kann­ten und Freun­de des Op­fers rich­ten. Im Chat­fen­ster er­scheint des­sen Nut­zer­na­me mit fol­gen­der sinn­ge­mä­ßer Äu­ße­rung, die kom­bi­niert wird mit ei­nem süf­fi­san­ten, die Zun­ge he­raus­hän­gen­las­sen­den Emo­ti­con: „Bist das Du auf die­sem Bild: [Schad­code ent­hal­ten­der Ver­weis]?“. Be­sorgt um ih­re Re­pu­ta­tion klicken man­che Nut­zer dann um­ge­hend auf den Ver­weis. Nichts Bö­ses ah­nend neh­men sie ja an, daß ihr Be­kann­ter an­ge­mel­det ist und sich mit ih­nen on­line un­ter­hält.

Ähn­li­che Tak­ti­ken be­ste­hen in ge­fälsch­ten, im Na­men von Be­hör­den aus­ge­stell­ten E-Mails mit Zah­lungs­auf­for­de­run­gen so­wie in Lie­bes­er­klä­run­gen, die eben­falls zum An­klicken und in die Fal­le ge­hen ver­lei­ten sol­len.

Die Kenn­tnis über grund­le­gen­de Stra­te­gien der Trick­be­trü­ge­rei, der so­zia­len Ma­ni­pu­la­tion, des so ge­nannvten Phi­shings und um Schad­pro­gramm-Ka­te­go­rien ge­hört zur Com­pu­ter­all­ge­mein­bil­dung.

Die Be­haup­tung, das In­ter­net sei ein rechts­frei­er Raum, er­weist sich je­doch bei ge­nau­er Be­trach­tung als völ­lig halt­lo­se Un­wahr­heit, die le­dig­lich der Ein­schrän­kung bzw. der völ­li­gen Ab­schaf­fung von Mei­nungs- und Pu­bli­ka­tions­frei­heit Vor­schub lei­sten soll. Im In­ter­net be­gan­ge­ne Straf­ta­ten ha­ben die­sel­ben recht­li­chen Kon­se­quen­zen wie in der klas­si­schen All­tags­kom­mu­ni­ka­tion.




http://www.computerbildnis.com/recommendations_de/recommendations_de.html#E-Mail-Empfehlungen










Sprache lernen mit Internet und Kommunikationssoftware für MS-Windows

Fernschreiben, Internettelefonie (PC zu PC), Videotelefonie

Welt­wei­ter Aus­tausch mit lieb­ge­won­ne­nen Men­schen, Stär­kung der per­sön­li­chen Sprach­kom­pe­tenz ganz oh­ne Rei­se­budget – In­ter­net­­te­le­fo­nie setzt neue Kom­mu­ni­ka­tions­maß­stä­be und be­schleu­nigt un­er­meß­lich die Ent­fal­tung des per­sön­li­chen Po­ten­tials, zu 100 % kos­ten­los, Com­pu­ter und Breit­band­an­schluß vo­raus­ge­setzt. Nut­zen Sie ein Head­set (Kopf­hö­rer-Mi­kro­fon-Kom­bi­na­tion) für größt­mö­gli­chen Kom­fort und best­mög­li­che Sprach­qua­li­tät mit ei­nem stets gleich­blei­ben­den Mik­ro­fon­ab­stand. In Note­books ein­ge­bau­te Mik­ro­fo­ne lei­ten oft­mals Tasta­tur- und Lüf­ter­ge­räu­sche wei­ter, ein­ge­bau­te Laut­spre­cher bie­ten eben­falls nur schwa­che Klang­qua­li­tät. Sämt­li­che Sprach­emp­feh­lun­gen sind auch als PDF-Da­tei er­hält­lich (A4-For­mat, US-let­ter). Über www.peterjockisch.de/texte/texte.html kön­nen Di­rekt­ver­wei­se auf das Do­ku­ment ge­setzt wer­den.

Micro­soft Win­dows Live Mes­sen­ger (Free­ware) Bie­tet beste, rausch­freie Sprach­qua­li­tät, mit weit grö­ße­rem Fre­quenz­um­fang als bei klas­si­scher Te­le­fo­nie. Selbst Te­le­fo­na­te mit weit­ent­fern­ten Ge­sprächs­part­nern, z.B. in den USA oder Ruß­land, funk­tio­nie­ren in ein­wand­freier Qua­li­tät und in Echt­zeit (La­tenz­zeit be­trägt den Bruch­teil ei­ner Se­kun­de). Das eben­falls kosten­lo­se Live Mail kann mit dem­sel­ben Kon­to (Account) be­nutzt wer­den.

Ya​hoo Mes­sen­ger (Free­ware) bie­tet Fern­schrei­ben, PC-​Te­le­fo­nie, Vi­deo­te­le­fo­nate. Ya​hoo Mail kann eben­falls über das POP3-Pro­to­koll ab­ge­ru­fen wer­den.
Of­fi­ziel­le Li­ste der Tasta­tur­kür­zel für Yahoo-Mes­sen­ger-Stan­dard-Emo­ti­cons, of­fi­ziel­le „Ver­steckte Emo­ti­cons“.

Wei­ter­füh­ren­de In­for­ma­tio­nen: „Liste von VoIP-Soft­ware“, „Com­pari­son of VoIP sof­tware“, „Chat“, „Emoticon

Soft­ware-Au­dio­re­kor­der

Audacity, ein freier, platt­form­über­grei­fen­der Audio­re­kor­der, eig­net sich ideal für ein Sprach­tan­dem. Bei­spiels­wei­se für das Auf­neh­men von Re­fe­renz­tex­ten und für das Vor­le­sen von Lern­ma­te­ria­lien für die Sprach­part­ne­rin.

Audacity, ein Head­set so­wie Live Mes­sen­ger oder Yahoo Mes­sen­ger bil­den die per­fek­te Ein­heit, um welt­weit ko­sten­los kom­mu­ni­zie­ren und Spra­che stu­die­ren zu kön­nen.

Audio­da­teien, auch gro­ße, las­sen sich mit ko­sten­lo­sen E-Mail­dien­sten ver­sen­den, z.B. mit Yahoo Mail. So­wohl Win­dows Live als auch Yahoo er­mög­li­chen es, E-Mail und Mes­senger mit ei­nem ein­zi­gen, ko­sten­lo­sen Be­nut­zer­kon­to zu nut­zen.

Wei­te­re In­for­ma­tio­nen zu Au­dio-Pro­gram­men: „Au­dio­edi­tor“ (deutsch), „Di­gi­tal Au­dio Edi­tor“, „List of free soft­ware for au­dio“.


Sprache und Tastaturbelegung

Eig­nen Sie sich mög­lichst für al­le zu er­ler­nen­den Spra­chen je­weils ein Zehn­fin­ger­system an. Mei­stens ste­hen meh­re­re Ta­sta­tur­be­le­gungs­va­ri­an­ten zur Aus­wahl. Ei­ne sehr umf­as­sen­de Über­sicht bie­tet der eng­li­sche Wi­ki­pe­dia-Ar­ti­kel „Key­board-Layout“. Deut­scher Ar­ti­kel: „Tastatur-Be­le­gung“. Mo­der­ne Be­triebs­syste­me un­ter­stüt­zen al­le welt­weit ge­bräuch­li­chen Be­le­gun­gen. Die Um­schal­tung er­folgt über ei­ne selbst­fest­ge­leg­te Tasten­kom­bi­na­tion.

Freie Be­triebs­syste­me, Be­nut­zer­ober­flä­chen und Pro­gram­me un­ter­stüt­zen aus­ge­zeich­net na­tio­na­le und re­gio­na­le Sprach-, und Tastatur­stan­dards. Auch sol­che Spra­chen fin­den Un­ter­stüt­zung, die für Her­stel­ler pro­prie­tä­rer Sof­tware kom­mer­ziell un­in­te­res­sant sind (Technische Aspekte). Freie Soft­ware stärkt das In­di­viduum und die Na­tion.

Für Eng­lisch nicht er­for­der­lich, ist es für je­de an­de­re Spra­che ef­fek­ti­ver, sich von vorn­he­rein in ei­ne lan­des­spe­zi­fi­sche Ori­gi­nal­be­le­gung ein­zu­ar­bei­ten, an­statt Son­der­be­le­gun­gen für die hei­mi­sche Tasta­tur zu er­ler­nen.

Freie Text­ver­ar­bei­tungs- und Schrift­satz­pro­gram­me un­ter­stüt­zen um­fas­sendst die Er­stel­lung ver­schie­den­spra­chi­ger Do­ku­men­te, sprach­wis­sen­schaft­li­che Zei­chen­sät­ze wie bei­spiels­wei­se das für die Be­schrei­bung der Aus­spra­che ver­wen­de­te In­ter­na­tio­nale Pho­ne­ti­sche Al­pha­bet (IPA) ein­ge­schlos­sen.


Wör­ter­bü­cher und Über­set­zungs­hil­fen

Hoch­wer­ti­ge, ko­sten­los nutz­ba­re und frei zu­gäng­li­che On­line-Wör­ter­bü­cher, über­wie­gend in Deut­scher Spra­che ge­hal­ten.

Linguee.de „Das Web als Wör­ter­buch“ Lin­guee über­prüft, wie an­dere Ih­ren Such­be­griff (Wort, Phra­se bzw. Frag­ment) im Kon­text über­setzt ha­ben. Grund­la­ge bil­det ein lau­fend ak­tua­li­sier­ter Da­ten­be­stand an hoch­wer­ti­gen, d.h. von Men­schen er­stel­lten Über­set­zun­gen: zwei­spra­chig ge­hal­te­ne In­ter­net­sei­ten aus dem Welt­netz. So wer­den bei Über­set­zungs­an­fra­gen au­to­ma­tisch zahl­rei­che Über­set­zungs­kon­tex­te aus dem All­tags­le­ben be­rück­sich­tigt. Über­set­zungs­rich­tun­gen: Deutsch ↔ Eng­lisch, Eng­lisch ↔ Spa­nisch, Eng­lisch ↔ Fran­zö­sisch, Eng­lisch ↔ Por­tu­gie­sisch. Mit ge­nerier­ten Au­dio­re­fer­enz­da­tei­en. Eng­li­sche Ver­sion: Linguee.com.

Pons.eu, „Das Spra­chen­por­tal“. Bie­tet Wör­ter­bü­cher für mehr als ein Dut­zend Spra­chen und ein Über­set­zungs­sy­stem. Mit Laut­schrift (IPA) und ge­ne­rier­ten Ton­da­tei­en.

BEOLINGUS Wör­ter­bü­cher der TU-Chem­nitz, mit von Men­schen er­stell­ten Ton­da­tei­en. Un­ter­stütz­te Spra­chen: Deutsch ↔ Eng­lisch, Deutsch ↔ Spa­nisch, Deutsch ↔ Por­tu­gie­sisch

LEO.org Online-Wör­ter­bü­cher für Deutsch ↔ Eng­lisch, Deutsch ↔ Fran­zö­sisch, Deutsch ↔ Rus­sisch, Deutsch ↔ Spa­nisch, Deutsch ↔ Italie­nisch, Deutsch ↔ Chi­ne­sisch. Bie­tet von Men­schen ge­spro­che­ne Ton­re­fe­renz­da­tei­en

dict.cc Sehr um­fas­sen­des Wör­ter­buch. Ne­ben dem Deutsch-Eng­lisch-Wör­ter­buch wer­den Dut­zen­de wei­te­rer Spra­chen un­ter­stützt. Der Groß­teil der Ein­trä­ge ist mit von Mut­ter­sprach­lern auf­ge­nom­me­nen Ton­da­tei­en ver­se­hen.

Google Übersetzer „Über­set­zun­gen in über 50 Spra­chen“. Informationen zur Funktionsweise: „Über Google Über­set­zer“. Wei­te­re Werk­zeu­ge: „Google Language Tools“, mit der Funk­tion „Web­sei­te über­set­zen“ kön­nen Sie sich Ih­nen fremd­spra­chi­ge Netz­sei­ten di­rekt über­set­zen las­sen. Die Re­sul­ta­te öf­fent­lich zu­gäng­li­cher ma­schi­nel­ler Text­über­set­zungs­tech­no­lo­gie sind häu­fig noch im­mer un­be­frie­di­gend, für ei­ne gro­be in­halt­li­che Orien­tie­rung sind sie je­doch durch­aus nütz­lich.

En­zy­klo­pä­dien, Le­xi­ka, Wör­ter­bü­cher“ Rie­si­ge Ver­weis­liste zu Fach­wör­ter­bü­chern un­ter­schied­lichster Be­rufs­fel­der, En­zy­klo­pä­dien, Le­xi­ka, Wör­ter­bü­cher, Über­set­zer, Ab­kür­zun­gen und Ak­ro­ny­me, Samm­lun­gen

Jdictionary Ein frei­es, platt­form­un­ab­hän­gi­ges ja­va­ba­sier­tes Off­line-Wör­ter­buch. Un­ter­stützt vie­le Spra­chen, er­wei­ter­bar über Plugins.

English Dictionaries führt zahl­rei­che Eng­lisch­wör­ter­bü­cher.


Sprach- und Didaktikwissen zu Englisch

English on the Web Um­fang­rei­ches Wis­sen zur Eng­li­schen Spra­che, zur Gram­ma­tik, und zu Lern­stra­te­gien. Bie­tet vie­le wert­vol­le In­for­ma­tio­nen für das Selbst­stu­dium, in Deutsch ge­hal­ten.

English Course Über­sicht zur Eng­li­schen Gram­ma­tik, eben­falls in Deutsch.

VOA Voice of America, Special English. Ein spe­ziell für Eng­lisch-An­fän­ger pro­du­zier­tes Sen­de­for­mat, mit Rei­hen zu un­ter­schied­li­chen The­men­be­rei­chen. Täg­lich seit vie­len Jahr­zehn­ten welt­weit über Kurz­wel­le aus­ge­strahlt. Seit dem In­ter­net­zeit­al­ter kön­nen al­le Sen­dun­gen auch als Au­dio- und Text­da­teien kosten­los he­run­ter­ge­la­den wer­den, da­rü­ber­hi­naus gibt es un­zähl­ige Vi­deo­bei­trä­ge, in de­nen der lang­sam ge­spro­che­ne Text pa­ral­lel auch schrift­lich ein­ge­blen­det wird. Mit der Fire­fox­er­wei­te­rung Vi­deo Down­load­Hel­per (Free­ware) las­sen sich al­le Bei­trä­ge des of­fi­ziel­len Youtube­ka­nals ab­spei­chern, der VLC-Media­player spielt ne­ben Vi­deo- auch Au­dio­da­tei­en ab.
   VOA ist of­fi­ziel­ler U.S.-Staats­sen­der, man­che Sen­dun­gen ten­die­ren da­her zur Re­gier­ungs­dar­stel­lung von Er­eig­nis­sen und Sach­ver­hal­ten; die Beit­räge wid­men sich je­doch ver­schie­densten Le­bens­be­rei­chen. Special Eng­lish ist ei­ne aus­ge­zeich­ne­te Quel­le von Lern­ma­teria­lien für Eng­lisch-An­fän­ger, mit ei­ner vor­züg­li­chen sprach­li­chen Auf­be­rei­tung. Zwei Bei­spiel­sen­dung­en:

  1. Text mit Au­dio­da­tei: „Why Vitamins Are Important to Good Health“,
    13. Sep­tem­ber 2010
  2. Vi­deo­bei­trag: „A Shelter for Abused Animals, where Volunteers Also Find Healing“,
    21. Juni 2010

VOA Learning English bie­tet um­fang­rei­che Pro­gramm­in­halte, auch für fort­ge­schrit­te­ne Eng­lisch-Ler­ner.



WP-Ar­ti­kel und -Über­sich­ten zur Eng­li­schen Spra­che

Spra­che war lei­der im­mer auch ein Po­li­ti­kum. Der po­li­ti­sche Kon­for­mi­täts­zwang schlug sich da­her von An­fang an auch in WP-Sprach­ar­ti­keln nie­der so­wie in der Wi­ki­pe­dia ge­ne­rell, z.B. in Ge­schichts- und Po­li­tik­ar­ti­keln, bzw. in „po­li­tisch kor­rek­ten“ Po­li­tik­ge­schichts­ar­ti­keln. Die vor­herr­schen­den Ten­den­zen der WP hin­sicht­lich ih­rer Ein­stel­lung zur de­skrip­ti­ven Sprach­wis­sen­schaft und der Deut­schen Spra­che sind hin­ter­frag­bar.

Die­sen Aspekt be­rück­sich­ti­gend, ent­hält die Wi­ki­pe­dia den­noch vie­le wert­vol­le In­for­ma­tio­nen zu zahl­rei­chen Eng­lisch­aspek­ten:

Eng­li­sche Spra­che“, „Ka­te­go­rie:Eng­li­sche Spra­che“, „Ang­li­stik“, „Ka­te­go­rie:Ang­li­stik“, „Pho­ne­tik“, „Ka­te­go­rie:Pho­ne­tik“, „Ka­te­go­rie:Spra­che

Sehr oft vari­ie­ren deutsch­spra­chi­ge und an­ders­spra­chi­ge Ar­ti­kel­ver­sio­nen hin­sicht­lich der be­han­del­ten Aspek­te und der Ge­samt­fül­le an In­for­ma­tio­nen. Es lohnt sich im­mer, auch an­ders­spra­chi­ge Ver­sio­nen zu le­sen:

Eng­lish language“, „Ca­te­go­ry:Eng­lish language“, „Eng­lish studies“, „Pho­ne­tics“, „Ca­te­go­ry:Pho­ne­tics“, „Ca­te­go­ry:Language


E-Brief­freund­schafts­sei­ten, Sprach­lern­part­nerin im Welt­netz fin­den

Tan­dem-Ser­ver Bo­chum, „Spra­che ler­nen im Tan­dem“, „Au­to­no­mes Ler­nen mit einem Part­ner“, ein An­ge­bot der Ruhr-Uni­ver­si­tät Bo­chum.

In­terPals Pen­pals, Er­mög­licht ei­ne ein­fa­che Pro­fil­er­stel­lung und bie­tet um­fas­sen­de Kom­mu­ni­ka­tions­mög­lich­kei­ten.

Eine Li­ste in­ter­na­tio­na­ler E-Brief­freund­schafts­sei­ten fin­det sich auf SimilarSites.com.

In Eng­lisch ge­hal­te­ne Ein­füh­rungs­kur­se zur Deut­schen Spra­che,
mit Au­dio­da­tei­en, 100 % ko­sten­los und frei zu­gäng­lich

Ih­re (zu­künf­ti­gen) Sprach­part­ner/in­nen freu­en sich über hilf­rei­che Ver­wei­se für das per­sön­li­che Deutsch­stu­dium, be­son­ders über voll­stän­di­ge, ab­ge­schlos­se­ne Kur­se. Im In­ter­net gibt es mehre­re ko­sten­lo­se, frei zu­gäng­li­che Ein­füh­rungs­kur­se. Ge­stal­tet mit gro­ßer Fach­kom­pe­tenz, Qua­li­täts­be­wußt­sein und ei­nem der Fort­bil­dung der Mensch­heit ver­pflich­te­ten Idealis­mus.

Paul Joyce's Deutsch-Sei­ten

Paul Joyce, Uni­ver­si­ty of Ply­mouth, bie­tet ei­nen ex­zel­len­ten Selbst­stu­dium-Deutsch­kurs, mit Au­dio­da­teien. Aus­zü­ge:

FSI Language Courses

Das Foreign Service Institute führt ko­sten­los he­run­ter­lad­ba­re Sprach­kur­se mit Au­dio­da­teien, in Ameri­ka­ni­schem Eng­lisch ver­faßt. Ei­ne de­taillier­te Be­schrei­bung die­ser Sei­te gibt es un­ter http://fsilanguage.webs.com.


In­for­ma­tio­nen zur Deut­schen Spra­che

www.schriftdeutsch.de bie­tet um­fas­sen­de In­for­ma­tio­nen zur de­skrip­ti­ven Sprach­wis­sen­schaft und zum na­tür­lich­ent­stan­de­nem über­re­gio­nal­en Stan­dard­schrift­deutsch. (Ver­weis­liste).

Grund­sätz­li­che Be­mer­kun­gen zur deut­schen Recht­schrei­bung und ih­rer Be­deu­tung [...]

ver­nünf­tig schrei­ben

Die Eszett-Seite“. Ein her­vor­ra­gen­der Zei­chen­satz der auch das gro­ße Es­zett un­ter­stützt: Li­nux Li­ber­tine.

Deut­sche Sprach­welt“, „Die Platt­form für al­le, die Spra­che lie­ben“

Deut­sche Spra­che – Fra­gen und Ant­wor­ten

Gu­tes Deutsch“, Ver­we­is­be­reich.



Über­set­zungs­werk­zeu­ge

Floss Manuals führt ko­sten­lo­se E-Bü­cher zu frei­en Über­set­zungs­werk­zeu­gen: „Open Trans­lation Tools“ (PDF-Ver­sion), Video Subtitling“ (PDF-Ver­sion).

tux­trans „GNU/Li­nux Desktop für Über­set­zer“. Aus­zug aus der of­fi­ziel­len Netz­sei­te, Stand 06. August 2011: „[...] tuxtrans [...] is a Desk­top GNU/Linux Sy­stem developed for trans­la­tors on the basis of the well-known di­stri­bu­tion Ubun­tu. It is a full fledged operating sy­stem, and it also in­cludes a broad col­lec­tion of soft­ware app­li­cations which al­low a trans­lator to do his/her job most ef­fi­cient­ly and in line with the latest stan­dards. [...]“

Li­nux for Trans­la­tors

Artikel: „Free Soft­ware for Trans­la­tors“, „Open Source für Über­set­zer“, „Why uni­ver­si­ties should use free soft­ware

Ei­ne An­lei­tung zur In­te­gri­täts­si­che­rung/Un­ver­sehrt­heits­prü­fung mit kryp­to­gra­phi­schen Prüf­sum­men, für Com­pu­ter­da­tei­en jeg­li­cher Art, Text­do­ku­men­te ein­ge­schlos­sen: „Prak­ti­sche An­wen­dung kryp­to­gra­phi­scher Prüf­sum­men



Ex­ter­ne Ver­weis­listen

Übersetzungstools [...]

Online Wörterbücher












Schriftsatzprogramme für Druckvorstufe und Internet, Präsentation

Ei­ne Zu­sam­men­stel­lung lei­stungs­fä­hi­ger Pro­gram­me für Druck­vor­stu­fe und In­ter­net, durch­gäng­ig freie Soft­ware, mit Aus­nah­me ei­nes Free­ware­pro­gramms für die Ge­ne­rie­rung von Flash­ani­ma­tio­nen. De­taillier­te Be­schrei­bung­en, An­lei­tun­gen so­wie he­run­ter­lad­ba­re Bei­spiel­da­tei­en wer­den nach und nach fol­gen.

Al­le auf­ge­führ­ten Pro­gram­me sind zu 100 % kost­en­los er­hält­lich, zu fin­den auf den je­wei­li­gen Pro­jekt­sei­ten oder bei re­nom­mier­ten Soft­ware­por­ta­len, bei­spiels­wei­se auf www.chip.de oder beim Heise-Software-Verzeichnis.

Sämt­li­che Pro­gram­me ver­fü­gen über eine gra­fi­sche Schnitt­stel­le, ihre Funk­tio­na­li­tät wur­de aus­gie­big un­ter MS-Win­dows ge­tes­tet.

Text­ver­ar­bei­tung, Schrift­satz und gra­fi­sches Desk­top Publishing für die
pro­fes­sio­nel­le Do­ku­men­te­er­stel­lung


Libre­Of­fice Wri­ter: Uni­ver­sel­le Text­ver­ar­bei­tung

Text­ver­ar­bei­tungs­pro­gram­me bie­ten äu­ßerst um­fang­rei­che Ge­stal­tungs­mög­lich­kei­ten, de­ren ef­fek­ti­ve Nut­zung ei­ne län­ge­re Ein­ar­bei­tungs­zeit vo­raus­setzt. Lang­fri­stig be­stän­di­ge Soft­ware er­weist sich hier­bei als vor­teil­haft. (Be­triebs­sy­stem-)Platt­form­un­ab­hän­gig­keit und die Be­herr­schung ei­nes wirk­lich of­fe­nen, ar­chi­vie­rungs­taug­li­chen Do­ku­men­ten­for­mats sind wei­te­re zen­tra­le Kri­terien für den Ein­satz in he­te­ro­ge­nen Fir­men­netz­wer­ken und im Ver­wal­tungs­be­reich.

Mit ei­nem mäch­ti­gen Funk­tions­um­fang und ei­ner welt­wei­ten Nut­zer- bzw. För­der­ge­mein­schaft, (or­ga­ni­siert in der Do­cu­ment Foun­dation [WP-Ar­ti­kel]), da­run­ter zahl­rei­che Re­gie­run­gen, bie­tet Libre­Office al­le Vo­raus­set­zun­gen, um die­sen An­for­de­run­gen ge­recht zu wer­den. So­gar DTP-Funk­tio­nen sind mög­lich. Für De­tails sie­he die „Lei­stungs­merk­ma­le von Libre­Office Writer

LibreOffice's Be­nut­zer­schnitt­stel­le ist in dut­zen­den von Spra­chen er­hält­lich. Le­dig­lich die eben­falls freie Soft­ware Abi­word (WP-Ar­ti­kel) un­ter­stützt noch mehr Spra­chen, so­vie­le Spra­chen wie ver­mut­lich kei­ne an­dere Text­ver­ar­bei­tung.

Wei­ter­füh­ren­de In­for­ma­tio­nen zum Open Do­cument For­mat und frei­en Text­ver­ar­bei­tungs­pro­gram­men: „ODF Alliance“, „What is Open­Do­cu­ment?“, „Open­Do­cu­ment facts“, „We Can Put an End to [...]“, „Catego­ry:Free word pro­ces­sors

Libre­Office un­ter­liegt ei­ner lau­fen­den Pfle­ge, Wei­ter­ent­wick­lung und Funk­tions­er­wei­te­rung, Be­dien­kon­zep­te ein­ge­schlos­sen. Soft­ware- und Be­dien­kon­zept­ver­än­de­run­gen fin­den je­doch auf na­tür­li­cher Ent­wick­lungs­ba­sis statt. Im Ge­gen­satz zu künst­li­chen, for­cier­ten Ver­än­de­run­gen an Pro­gram­men und For­maten ei­ni­ger an­de­rer Her­stel­ler, zum Zwecke des er­zwun­ge­nen kon­ti­nuier­li­chen Neu­kaufs von Pro­gram­men und Be­die­nungs­ma­nualen, wo­durch ein Teil des an­ge­eig­ne­ten Wis­sens un­nö­tig vor­zei­tig tech­nisch ver­al­tet.

Un­zäh­li­ge le­se­freund­lich und an­spre­chend ge­stal­te­te Bü­cher be­le­gen, daß man heut­zu­ta­ge auch mit Text­ver­ar­bei­tungs­pro­gram­men hoch­wer­ti­ge, pro­fes­sio­nel­le Bü­cher er­stel­len kann. Die Nut­zung man­cher satz­tech­ni­scher Fein­hei­ten bleibt je­doch spe­zia­li­sier­ten Schrift­satz- bzw. DTP-Pro­gram­men, wie bei­spiels­wei­se LyX und Scri­bus, vorbehalten.

Die Ein­ar­bei­tung in Libre­Office ist ei­ne wert­vol­le, sich lang­fri­stig aus­zah­len­de In­ve­sti­tion, die Schü­lern, Aus­zu­bil­den­den, Stu­den­ten, Kauf­leu­ten, Wis­sen­schaft­lern, Be­am­ten und Men­schen al­ler Be­rufs- und In­te­res­sens­grup­pen na­he­ge­legt sei.

Libre­Office Writer Do­ku­men­ta­tion und Hil­fe­sei­ten

Hin­ter­grün­de zur En­tste­hungs­ge­schich­te und den Un­ter­schie­den zu Open­Office.org er­fah­ren Sie im of­fi­ziel­len Fra­ge- und Ant­wor­ten-Be­reich. Die Hil­fe-Sei­ten zu Libre­Office Writer ent­hal­ten um­fang­rei­che In­for­ma­tio­nen; ma­chen Sie Ge­brauch von der Such­funk­tion in der obe­ren Lei­ste. „Ün­ter­stüt­zung fin­den“ be­schreibt Mög­lich­kei­ten der Di­rekt­hil­fe durch An­sprech­part­ner (Mailing­li­sten, Fo­rum). Die Ru­brik „An­wen­der“ bie­tet In­for­ma­tio­nen zum Ein­satz von Libre­Office in ver­schie­de­nen An­wen­dungs­be­rei­chen“. Die of­fi­ziel­le Do­ku­men­ta­tion führt den „Libre Office Writer Guide“.

Ei­ne Li­ste von frei­en Er­wei­te­run­gen für Libre­Office und Open­Office in­for­miert über Funk­tions­er­wei­te­run­gen.

Hoch­wer­ti­ge Freie Schrif­ten und ei­ne Ein­füh­rung in Ty­po­gra­phie-Grund­be­grif­fe:
„Libertine Open Font Project“

Das „Libertine Open Font Project“ bie­tet hoch­wer­ti­ge Font-Da­teien (Zei­chen­sät­ze) für MS-Win­dows und GNU/Li­nux, da­run­ter die Li­nux Libertine, die auch das gro­ße Es­zett (WP-Ar­ti­kel) ent­hält, und die Li­nux Biolinum, mit der so­gar Ta­sten für Tasta­tur­kür­zel­be­schrei­bun­gen (Short Cuts) dar­ge­stellt wer­den kön­nen (WP-Ar­ti­kel zur Li­nux Libertine).

Ein Aus­zug aus ei­nem Ab­schnitt der Start­sei­te des Open Font Projects, Stand: 24. Ju­li 2011: „[...] Des­wei­te­ren be­steht un­ser Ziel da­rin, mög­lichst vie­le Spra­chen und Son­der­zei­chen der west­li­chen Spra­chen zu un­ter­stüt­zen. Un­se­re Schrift­ar­ten ent­hal­ten die Zei­chen­sät­ze La­tein, Grie­chisch, Ky­ril­lisch (je­weils mit di­ver­sen Er­wei­te­run­gen), He­brä­isch, die In­ter­na­tio­na­le Laut­schrift und ih­re Son­der­zei­chen. Des­wei­te­ren sind Li­ga­tu­ren wie fi, ff, fl ent­hal­ten. Ver­schie­de­ne Zif­fern­sät­ze wie Me­diä­val­zah­len, pro­por­tio­na­le und rö­mi­sche so­wie hoch- und tief­ge­stellte Zah­len sind für den an­spruchs­vol­len, pro­fes­sio­nel­len Set­zer ent­hal­ten. Da­ne­ben gibt es noch vie­le wis­sen­schaft­li­che Son­der­zei­chen, fleu­ra­le Sym­bo­le, Pfei­le, Klötz­chen und Ka­pi­täl­chen. Die Li­nux­Li­bertine ent­hält ins­ge­samt weit über 2000 Zei­chen! [...]“

Stu­die­ren Sie die leicht­ver­ständ­lich ge­hal­te­nen In­for­ma­tio­nen des Li­ber­tine Open Font Pro­jects, um sich ele­men­tar­ste Grund­kennt­nis­se der Ty­po­gra­phie an­zu­eig­nen: „Open Type“, „Besonderheiten“, „Schriftschnitte/Stile“.

Kategorie:Freie Schriftart“, „Category: Open source Typefaces

Por­tal:Schrift“, „Ka­te­go­rie:Schrift“, „ka­te­go­rie:Schrif­tart



LyX: Klas­si­scher Schrift­satz in höchster Qua­li­tät

TeX [tεχ] und das Mak­ro­sys­tem LaTeX bil­den das weit­ver­brei­tetste Schrift­satz­sys­tem in der Ma­the­ma­tik, Phy­sik und In­for­ma­tik. „The Beauty of LATEX“ in­for­miert über die Vor­zü­ge. PDF-Bei­spiel­do­ku­men­te fin­den sich u.a. bei der TeX User Group und in einer Zu­sam­men­stel­lung der Asso­ciation of Ameri­can Uni­ver­si­ty Pres­ses, prä­sen­tiert auf tsengbooks.com.

Für die Mehr­heit der Com­puter­be­nut­zer kön­nte es un­ge­wohnt sein, Do­ku­men­te mit ei­nem Text­edi­tor und Ma­kro­be­feh­len zu er­stel­len. Mit der platt­form­über­grei­fend er­hält­lichen gra­fi­schen Schnitt­stel­le LyX läßt sich LaTeX ähn­lich ein­fach wie ei­ne Text­ver­ar­bei­tung be­die­nen. Der an­fäng­li­che Ge­samt­ein­ar­bei­tungs­auf­wand bleibt den­noch grö­ßer, so daß es ab­zu­wä­gen gilt, ob Sie um­fang­rei­che Do­ku­men­te wie bei­spiels­wei­se Bü­cher mit LibreOffice oder LyX er­stel­len.

Text­ver­ar­bei­tun­gen und gra­fi­sche DTP-Pro­gram­me ar­bei­ten über­wie­gend nach dem WYSIWYG-Prin­zip, LaTeX und LyX hin­ge­gen ba­sie­ren auf dem Prin­zip der Aus­zeich­nungs­spra­che, Die For­ma­tie­rung von Text­be­rei­chen, Über­schrif­ten und an­de­ren Glie­de­rungs­ele­men­ten er­folgt hier­bei in­di­rekt (WYSIWYM). Mitt­ler­wei­le er­mög­li­chen Text­ver­ar­bei­tungs­pro­gram­me ei­ne ver­gleich­ba­re Funk­tio­na­li­tät, über so­ge­nann­te Stil­vor­la­gen.

Der LyX-Instal­la­tion soll­te das Ein­rich­ten ei­ner voll­stän­di­gen TeX-Dist­ri­bu­tion vor­aus­geh­en, da­durch er­üb­rigt sich das Nach­la­den von Pa­ke­ten.


An­lei­tung für MS-Win­dows-Be­nut­zer:


  1. Be­sor­gen Sie sich zu­erst die MikTeX-Di­stri­bu­tion. Ich emp­feh­le ProTeXt. La­den Sie das ISO-Ab­bild der Fern­uni Ha­gen he­run­ter und bren­nen es für Ihr Ar­chiv: www.fernuni-hagen.de/zmi/download/#software.
  2. Instal­lie­ren Sie nun MikTeX. Fol­gen Sie der in­ter­akti­ven PDF-An­lei­tung, um die MikTeX-Instal­la­tion zu star­ten. Ent­schei­den Sie sich für die voll­stän­di­ge Va­rian­te, für die Inst­al­la­tion al­ler Pa­ke­te.
  3. Ge­hen Sie an­schlie­ßend auf www.lyx.org, la­den Sie den LyX-Instal­ler he­runter und star­ten die Instal­la­tion. LyX wird ent­we­der au­to­ma­tisch den Pfad der be­reits auf­ge­spiel­ten MikTeX-Di­stri­bu­tion er­ken­nen, oder nach ihm fra­gen. Mei­stens lau­tet er „C:\Programme\ MiKTeX 2.8\miktex\bin“.
  4. Ar­bei­ten Sie sich in LyX ein. Als Do­ku­ment­klas­se emp­fiehlt sich bei­spiels­wei­se KOMA­Script, „article (KOMA-Script)“ und „book (KOMA-Script)“, zusammen mit „Latin Modern fonts“ als Stan­dard­zei­chen­satz. Fin­den Sie im LaTeX Font Catalogue Ih­re be­vor­zug­ten Schrif­ten. Tau­sen­de von Pa­ke­ten bie­ten um­fas­sende Mög­lich­kei­ten für zahl­rei­che Be­ru­fe und Ein­satz­be­rei­che; auch ei­ge­ne Vor­la­gen las­sen sich ent­wi­ckeln, al­le schrift­satz­tech­ni­schen Fein­hei­ten sind mög­lich.


Calligra Kalligraphie

Kal­li­gra­phie­schrif­ten, Frak­tur­schrif­ten, Sütterlin und zahlreiche weitere Fonts und Stilarten las­sen sich uni­ver­sell ein­set­zen, z.B. als kunst­voll ge­stal­te­te Ti­tel für In­ter­net­sei­ten, Buch­um­schlä­ge, Film- und Musik­al­ben, Pla­ka­te, Gruß- und Ge­schenk­kar­ten. Die Of­fen­heit der TeX- und LaTeX-Ba­sis er­mög­lich­te ei­ne Ei­gen­dy­na­mik, Schön­heit, Funk­tio­nali­tät und Aus­drucks­stär­ke, zu der welt­weit un­zäh­li­ge Na­tio­nen, Be­rufs­grup­pen und Pri­vat­per­so­nen lau­fend bei­tra­gen. Donald Knuth's TeX-In­ter­pre­ter ge­hört zu den mäch­tigsten EDV-Schrift­satz­sys­tem­en und ist zu­dem das ar­chi­vie­rungs­si­cher­ste und be­stän­digste, das je­mals ge­schaf­fen wurde. Zu Recht wird sei­ne kul­tu­rel­le Be­deu­tung mit der Er­fin­dung des Buch­drucks durch Gu­ten­berg gleich­ge­setzt – freie ko­sten­lo­se Soft­ware, die Schön­heit und Frei­heit von In­di­vi­duen und Na­tion­en be­to­nend, des­krip­ti­ve Sprach­wis­sen­schaft und Bil­dungs­chancen­gleich­heit för­dernd.



Scribus: Gra­fisch be­ton­tes Desk­top Pub­li­shing

Scri­bus eig­net sich be­son­ders für die Er­stel­lung vor­wie­gend gra­fi­scher DTP-Pro­duk­te, wie bei­spiels­wei­se Ma­ga­zi­ne, Bild- und Fo­to­bän­de, Buch­um­schlä­ge, Ka­len­der, Ka­ta­lo­ge, Wer­be­pro­spek­te und -Bro­schü­ren, Pla­ka­te. Um­fas­sen­de In­for­ma­tio­nen sind auf der of­fi­ziel­len Netz­sei­te, www.scribus.net, und im Scri­bus-Wi­ki, http://wiki.scribus.net, er­hält­lich. Il­lustrie­ren­de Bei­spiel­pro­jek­te fin­det man un­ter „Made with Scri­bus“ und „Success Stories“.

Um­fang­rei­che Schritt-für-Schritt-Ein­füh­rung mit Pra­xis­bei­spie­len: „Desk­top Pu­bli­shing mit Scri­bus“. Be­zug von ECI-Farb­pro­fi­len über http://www.eci.org.

Es emp­fiehlt sich, vor Scri­bus das Pro­gramm GSview zu instal­lie­ren, ei­ne gra­fi­sche Schnitt­stel­le zu Ghost­script. MS-Win­dows-Ver­sion im Hei­se-Soft­ware-Ver­zei­chnis, bei Chip.de.

Ka­te­go­rie:Ty­po­gra­fie“, „Ka­te­go­rie:Freie Typo­gra­fie-Soft­ware“, Ka­te­go­rie:Satz (Druck)“, „Ka­te­go­rie:Hoch­druck“, „Ka­te­go­rie:Buch“, „Ka­te­go­rie:Buch­ge­stal­tung“, „Ka­te­go­rie:Buch nach In­halt“, „Ka­te­go­rie:Buch­her­stel­lung“.

„[...] DTP-Le­xi­kon“, „[...] Fach­be­grif­fe aus der Wer­be- und Druck­in­du­strie [...]“.



Freie Soft­ware für die Er­stel­lung pro­fes­sio­nel­ler PDF-Do­ku­men­te
Freie PDF-Be­trach­ter
PDF-Symbol: http://pdfreaders.org/graphics.de.html

PDF (Por­table Do­cu­ment For­mat) und Post­script (GS-View-Be­trach­ter) bil­den den Do­ku­men­te­stan­dard in der Druck­vor­stu­fe. Bü­cher und Ma­ga­zi­ne wer­den Drucke­reien über­wie­gend als PDF-Da­tei über­ge­ben.

PDF dient da­rü­ber hi­naus als Stan­dard­for­mat für per E-Mail ver­sand­te Brie­fe, For­mu­la­re, Rech­nun­gen und wei­te­re Do­ku­men­te; im Geschäfts­le­ben, in der Ver­wal­tungs­branche, und in der Wis­sen­schaft.

Sei­ne Vor­zü­ge lie­gen in der Platt­form­un­ab­hän­gig­keit be­grün­det. Setz­te in der Ver­gan­gen­heit das Be­trach­ten ei­nes Do­ku­men­tes beim Emp­fän­ger im­mer auch die Soft­ware vo­raus, mit der es er­stellt wur­de (z.B. ein be­stim­mtes Text­ver­ar­bei­tungs­pro­gramm), be­nö­tigt man heute nur noch ei­nen PDF-Be­trach­ter.

Ne­ben der pro­prietä­ren Free­ware Ado­be Rea­der exi­stiert ei­ne Rei­he um­fas­send frei­er PDF-Be­trach­ter, auf­ge­führt bei pdfreaders.org.


PDF-Da­teien er­stel­len

Zahl­rei­che freie Pro­gram­me ver­fü­gen stan­dard­mä­ßig über PDF-Ex­port-Funk­tio­nen. Da­rü­ber­hi­naus bie­ten vie­le die Op­tion des ISO-nor­mier­ten PDF/A-Ex­ports, um lang­zeit­ar­chi­vie­rungs­taug­li­che PDF-Do­ku­men­te zu er­stel­len.

PDF-Ex­port un­ter Libre­Office (Text­ver­ar­bei­tung): „Da­tei“ → „Ex­por­tie­ren als PDF...“. Aus­führ­li­che of­fi­ziel­le In­for­ma­tio­nen: „Ex­por­tie­ren als PDF“.

Un­ter LyX (Schrift­satz­pro­gramm): „Datei“ → „Ex­por­tie­ren“ → „PDF (pdflatex)“. Wei­te­re PDF-Ex­port­va­rian­ten sind mög­lich. Of­fi­ziel­le LyX-FAQ zu PDF.

Un­ter Scri­bus (Schrift­satz­pro­gramm): „Datei“ → „Ex­por­tie­ren“ → „Als PDF spei­chern...“.
Scri­bus- und Scri­bus-Wiki-In­for­ma­tio­nen: „PDF-Ex­port mit Scri­bus“ „Scri­bus-PDF/X-3-In­for­ma­tion“ „Category:PDF“ „Ei­nen PDF-Fra­ge­bo­gen er­stel­len“ „Dein er­stes PDF-For­mu­lar mit Scri­bus

Die PDF-Er­stel­lung mit Abi­Word (Text­ver­ar­bei­tung) un­ter MS-Win­dows er­for­dert ei­nen PDF-Dru­cker­trei­ber („Faq­Creating­PDFs“):

PDF-Creator

Der uni­ver­sel­le, mäch­ti­ge und freie PDF-Creator (WP-Ar­ti­kel) eig­net sich vor­züg­lich als PDF-Kon­ver­ter. Auch lang­zeit­ar­chi­vier­ba­re PDF/A-Da­teien las­sen sich mit ihm er­stel­len (Merk­mal­li­ste). Pro­gramm­be­schrei­bung bei Chip.de, Vi­deo­fil­me zum PDF-Creator.

De­ak­ti­vie­ren Sie wäh­rend der In­stal­la­tion die Aus­wahl der „pdf­forge Tool­bar“, ent­fer­nen Sie die Häk­chen aus bei­den Käst­chen, aus „Ver­wen­de Ya­hoo! als [...]“; so­wie aus „Ich stim­me […] zu und möch­te die Ya­hoo-Tool­bar in­stal­lie­ren.“ Bei­de Käst­chen müs­sen leer sein, da­mit die Tool­bar nicht in­stal­liert wird.


PDF-Da­teien auf­tren­nen, zu­sam­men­fü­gen, Me­ta­da­ten be­ar­bei­ten

The PDF Tool­kit, pdftk, er­mög­licht ei­n um­fas­sen­des Edi­tie­ren von PDF-Da­teien und PDF-Me­ta­da­ten. Aus­führ­li­che An­lei­tun­gen und Bei­spie­le in Deut­sch sind er­hält­lich un­ter www.lagotzki.de/pdftk/index.html. Gra­fi­sche Schnitt­stel­le: PDFTK Builder.

Li­ste von PDF-Soft­ware“, „List of PDF soft­ware“, „Ka­te­go­rie:PDF



Bi­blio­theks- und Buch­grund­la­genwis­sen

Cor­nell-Uni­ver­si­tät: „Library Pre­ser­vation and Con­ser­vation Tu­to­rial [...]

WP-Ar­ti­kel: „Por­tal:Bi­blio­thek, In­for­ma­tion, Do­ku­men­ta­tion

Por­tal:Library and in­for­mation science

Ka­te­go­rie:Buch

Ca­te­go­ry:Books

Ka­te­go­rie:Pub­li­ka­tion

Ca­te­go­ry:Publi­cations

Ka­te­go­rie:Do­ku­ment

Ca­te­go­ry:Do­cu­ments

Ka­te­go­rie:An­ti­qua­riat

Ca­te­go­ry:An­ti­qua­rian book­sel­lers













Grund­la­gen­wis­sen zur Er­stel­lung von E-​Books

Ein E-Book ist ei­ne Ka­pi­tel- bzw. in­halts­struk­tu­rier­te Do­ku­ment­da­tei, die so­wohl auf hand­li­chen, spe­zia­li­sier­ten E-​Book-​Le­se­ge­rä­ten als auch auf ge­wöhn­li­chen Com­pu­tern ge­le­sen wer­den kann. Der gro­ße Vor­teil von E-Books liegt in ih­rer Dar­stel­lungs­an­paß­bar­keit. Bei ge­wöhn­li­chen Do­ku­men­ten, wie z.B. PDF-Da­tei­en, sind die Do­ku­ment­ma­ße und die Po­si­tio­nie­rung des In­halts geo­me­trisch exakt und starr vor­ge­ge­ben: DIN A4, US-let­ter, A3, B5 usw. E-​Bü­cher hin­ge­gen pas­sen sich dy­na­misch der Bild­schirm­grö­ße des vor­han­de­nen Aus­ga­be­ge­rä­tes an, die Text­dar­stel­lung er­folgt dabei flie­ßend.

Wie­viel Text auf dem Mo­ni­tor ei­nes An­zei­ge­ge­räts er­scheint hängt auch von den Vor­ga­ben des Be­nut­zers ab, z.B. von der ein­ge­stell­ten Schrift­grö­ße. E-Books ha­ben da­her kei­ne Sei­ten­zah­len, je­doch kön­nen Le­se­zei­chen ge­setzt wer­den, und man­che Ge­rä­te er­mög­li­chen auch die Ge­ne­rie­rung von Qua­si­sei­ten­zah­len. E-Books las­sen sich mit ei­nem Ko­pier­schutz ver­se­hen, der nicht nur das An­fer­ti­gen ei­ner Si­cher­heits­ko­pie un­mög­lich macht, son­dern da­rü­ber­hi­naus so­gar das Aus­drucken auf Pa­pier aus­schließt.

Die tech­ni­sche Aus­zeich­nungs­spra­che mit der E-Books er­stellt wer­den ist im we­sent­li­chen die­sel­be, mit der auch In­ter­net­sei­ten er­stellt wer­den: HTML.

Ko­sten­lo­se po­ten­tiel­le E-Books sind be­reits la­tent und in ei­nem un­er­schöpf­li­chem Aus­maß für Ihr Le­se­ge­rät vor­han­den: In­di­vi­du­ell zu­sam­men­ge­stel­lte In­ter­net­sei­ten­in­hal­te las­sen sich höchst­ef­fek­tiv und voll­au­to­ma­tisch in ein Epub-Do­ku­ment um­wan­deln, für ein kom­for­tab­les Le­sen als E-Book, z.B. für Un­ter­wegs. Zu den wei­te­ren Vor­zü­gen der E-Rea­der ge­hört die Mög­lich­keit, gleich­zei­tig vie­le E-Bü­cher platz­spa­rend mit sich zu füh­ren. Fast al­le E-Rea­der bie­ten zu­dem die Mög­lich­keit, Au­dio­da­tei­en ab­zu­spie­len oder den Buch­text vor­zu­le­sen.

PDF-Da­tei­en wer­den häu­fig als E-Books be­zeich­net, wenn sie über ech­te E-Book-Funk­tio­na­li­tä­ten ver­fü­gen, wie bei­spiels­wei­se ein ver­weis­sen­si­ti­ves In­halts­ver­zeich­nis und ein Stich­wort­ver­zeich­nis, die den di­rek­ten Sprung in ei­nen be­stimm­ten Buch­ab­schnitt hinein er­mög­li­chen, so­wie ex­ter­ne Hy­per­links, durch die sich bei An­klicken im Hin­ter­grund Ihr Netz­sei­ten­le­se­pro­gramm öff­net, um In­ter­net­sei­ten zu la­den. Der Text von PDF-Da­tei­en ist je­doch nicht be­weg­lich, er fließt nicht, PDF-Do­ku­men­ten fehlt da­her die Fä­hig­keit, sich dy­na­misch dem ge­ge­be­nen An­zei­ge­ge­rät grö­ßen­an­zu­pas­sen.

Ein wohl­be­kann­ter, re­nom­mier­ter Buch- und E-Book-Händ­ler, der auch E-Book-Le­se­ge­rä­te her­stel­len läßt und ver­kauft, un­ter­stützt haupt­säch­lich sein ex­klu­siv-fir­men­ei­ge­nes E-Book-Da­tei­for­mat. In die­sem For­mat aus­ge­lie­fer­te E-Bü­cher kön­nen so­wohl auf dem zu­ge­hö­ri­gen haus­ei­ge­nen E-Book-Rea­der ge­le­sen wer­den, als auch auf zahl­rei­chen an­de­ren Rech­ner­ty­pen, wie bei­spiels­wei­se auf PCs und Ta­blett-Com­pu­tern, für die der Buch-/​E-Book-Händ­ler ko­sten­los er­hält­li­che Le­se­pro­gram­me pflegt. E-Buch-Le­se­ge­rä­te an­de­rer Her­stel­ler blei­ben je­doch au­ßen vor, auch dann, wenn die E-Books oh­ne Ko­pier­schutz aus­ge­lie­fert wer­den.

Aus­ge­rech­net der E-Book-Stan­dard, Epub (.epub), wird von den Le­se­ge­rä­ten die­ses re­nom­mier­ten Buch­händ­lers nicht un­ter­stützt. Hier zeich­net sich ge­gen­wär­tig ein ähn­li­ches Di­lem­ma ab wie es wäh­rend des Vi­deo­for­mat­kriegs der Sieb­zi­ger- und Acht­zi­ger-Jah­re vor­herrsch­te, als man sich für ein her­stel­ler­spe­zi­fi­sches Kas­set­ten­for­mat (VCR, Video­2000, Be­ta­max, VHS u.a.) ent­schei­den muß­te.

Das E-​Buch-​For­mat Epub ist ein of­fe­ner Stan­dard. Mit ihm er­stel­lte E-​Books las­sen sich in an­de­re For­ma­te kon­ver­tie­ren. Ko­pier­ge­schütz­te E-Books kön­nen je­doch nicht um­ge­wan­delt wer­den, und ver­mut­lich die Mehr­heit der ge­gen­wär­tig im Han­del an­ge­bo­te­nen E-Book-Ti­tel, .epub-Da­tei­en ein­ge­schlos­sen, sind mit ei­nem Ko­pier­schutz ver­se­hen.

WP-​Ar­ti­kel: „E-Book“, „Epub“, „Ka­te­go­rie:E-​Book“, „Category:E-​books“, „Com­pari­son of e-​book for­mats“, „Ca­te­gory:De­di­cated e-​book devices“.


Pro­duk­tion: E-​Buch-​Edi­to­ren und Qua­li­täts­kon­trol­le

Das Schrei­ben von E-Books er­for­dert nur noch mi­ni­ma­le schrift­satz­ge­stal­te­ri­sche Kennt­nis­se, die tech­ni­sche Buch­er­stel­lung hat sich für Au­to­ren dra­ma­tisch ver­ein­facht, ab­ge­se­hen vom Buch­ti­tel­sei­ten­ent­wurf.

Tex­te kön­nen ent­we­der di­rekt im .epub-​For­mat er­stellt wer­den, oder in ei­nem Zwi­schen­schritt aus Text­ver­ar­bei­tungs­pro­gram­men he­raus in ei­ne .txt-Da­tei ex­por­tiert wer­den, als Grund­la­ge für ei­ne an­schlie­ßen­de .epub-​Da­tei­for­ma­tie­rung.

Sigil bie­tet sich als mäch­ti­ger, frei­er E-​Book-​Edi­tor an. Wich­ti­ger Hin­weis!: Si­gil ist ein viel­ver­spre­chen­des Pro­gramm mit gro­ßem Ent­wick­lungs­po­ten­tial. Die Aus­sich­ten ste­hen gut, daß es zu­künf­tig, ins­be­son­de­re unter nicht­tech­nik­af­fi­nen Nut­zern, vie­le An­wen­der fin­den wird. Für den Ein­satz in Pro­duk­tiv­um­ge­bun­gen emp­feh­le ich noch et­was ab­zu­war­ten bis ei­ne hö­he­re Pro­gramm­ver­sion ver­öf­fent­licht wird (ge­gen­wär­tig, am 20.11.2011, ak­tu­ell: Pro­gramm­ver­sion 0.42). Beim Aus­pro­bie­ren und Testen wi­der­fuhr mir wie­der­holt die im of­fi­ziel­len Ent­wick­ler­blog in ei­nem Ein­trag vom 09. No­vem­ber 2011 be­schrie­be­ne Pro­ble­ma­tik des Da­ten­ver­lu­stes „Sigil and Data Loss Bugs“: h​t​t​p​:​/​/​s​i​g​i​l​d​e​v​.​b​l​o​g​s​p​o​t​.​c​o​m​/​2​0​1​1​/​1​1​/​s​i​g​i​l​-​a​n​d​-​d​a​t​a​-​l​o​s​s​-​b​u​g​s​.h​t​m​l.

Writer2epub Roh­kon­ver­tie­rung von Libre­Of­fice- und Open­Of­fice-​Wri­ter-​Da­teien ins .epub-For­mat.

EpubCheck, ein Programm für die Syn­tax-Kon­trol­le. Um die Epub-Da­tei­va­li­die­rung kommt man prak­tisch nicht he­rum, da man­che E-Book-​Rea­der-​Mo­del­le even­tu­ell we­ni­ger feh­ler­to­le­rant ar­bei­ten als Netz­sei­ten­le­se­pro­gram­me. So gab es be­reits ein hier nicht na­ment­lich ge­nann­tes Mo­dell, das die Dar­stel­lung des In­halts ei­ner Un­ter­da­tei (z.B. einer Ka­pi­tel­ein­heit) ab dem Auf­tre­ten/​Aus­le­sen ei­nes vom Au­tor ver­ur­sach­ten Syn­tax­feh­lers ab­bricht, d.h. den rest­li­chen Text nicht mehr an­zeigt.

Auch die Ska­lie­rung (Grö­ßen­an­pas­sung) be­stim­mter Bild­da­tei­en für die An­zei­ge auf E-​Buch-​Le­se­ge­rä­ten funk­tio­niert un­ter Um­stän­den nicht so wie er­wünscht. Die Ver­wen­dung ei­ner et­was grö­ße­ren Bild­da­tei mit Auf­lö­sungs­re­ser­ven ist sinn­voll, da ja die exak­ten, für das Le­se­gerät vor­ge­se­he­nen Aus­ga­be­ma­ße bild­punkt­ge­nau vor­ge­ge­ben wer­den kön­nen, Nut­zer von auf­lö­sungs­stär­ke­ren Le­se­ge­rä­ten je­doch die Mög­lich­keit ha­ben, die Il­lu­stra­tion auf­zu­zie­hen, in sie hi­nein­zu­zoomen. Ab dem Über­schrei­ten ei­ner be­stim­mten Da­tei­grö­ße wird je­doch mög­li­cher­wei­se bei man­chen Le­se­ge­rä­ten die Il­lu­stra­tion nicht mehr an­ge­zeigt und eine Lücke ent­steht, so daß letzt­lich nur noch das He­run­ter­rech­nen der Da­tei auf eine nied­ri­ge­re Auf­lö­sung hilft.

Bei­de bei­spiel­haft auf­ge­führ­ten Feh­ler tra­ten bei Soft­ware-E-​Book-​Rea­dern nicht auf. Sie könn­ten je­doch mög­li­cher­wei­se so­gar bei meh­re­ren Hard­ware-​E-​Book-​Rea­dern vor­kom­men.


E-​Buch-​Ver­wal­tungs- und -Le­se­pro­gram­me

Ca­li­bre Auch für die For­mat­kon­ver­tie­rung ge­eig­net.

Fire­fox­er­wei­te­run­gen zum Le­sen von E-​Books: Luci­fox, EPUB­Reader (Freeware)



E-Books aus In­ter­net­sei­ten ge­ne­rie­ren: Grab­My­Books

Mit dem Fire­fox-Add­On Grab­My­Books kön­nen Sie Nach­rich­ten, Ar­ti­kel, Bü­cher, Bil­der und wei­te­re In­ter­net­sei­ten­in­hal­te (auch RSS/Atom-Feeds) zu­sam­men­stel­len, um sie an­schlie­ßend voll­au­to­ma­tisch in ei­nem E-Book zu­sam­men­zu­fas­sen. Un­zäh­li­ge ko­sten­­lo­­se po­­ten­­tiel­­le E-Books sind so­mit be­­reits la­­tent und in ei­­nem un­­er­­schöpf­­li­­chem Aus­­maß für Ihr Le­­se­­ge­­rät vor­­han­­den.

Grab­My­Books ist der zen­tral­ste In­hal­te­ge­ne­ra­tor für E-Book-Le­se­ge­rä­te über­haupt. Mit die­ser Fire­fox-Er­wei­te­rung nut­zen Sie höchst­ef­fek­tiv das Wis­sen des In­ter­nets, in­dem Sie sich hoch­kom­for­ta­bel in­di­vi­du­el­le E-Bü­cher ge­ne­rie­ren.

Ganze E-Book-Bi­blio­the­ken und -Samm­lun­gen las­sen sich auf die­sem Weg er­stel­len, für al­le Wis­sens­be­rei­che und al­le E-Book-In­halts­for­ma­te: Zei­tung, Nach­rich­ten­ma­ga­zin, Ar­ti­kel­samm­lung, Buch, Bil­der-Ma­ga­zin, Un­ter­hal­tungs­for­ma­te u.a.

Über diese Er­wei­te­rung läßt sich das Wis­sen des Welt­net­zes auch sol­chen Men­schen zu­gäng­lich ma­chen, die über kei­nen In­ter­net­an­schluß ver­fü­gen.


Of­fi­ziel­le AddOn-Sei­te von Mozilla.

Grab­My­Books user guide (in Englisch)

www.grabmybooks.com Of­fi­ziel­le Her­stel­ler-Sei­te (in Eng­lisch)

Of­fi­ziel­ler You­tube-Ka­nal, Vi­deo­film zu "Grab­My­Books1.4":











Ver­trieb und Ver­kauf von E-Books

Mitt­lerweile ist es mög­lich, mit dem Ver­kauf von E-Books sub­stan­tiell Geld zu ver­die­nen, zu­min­dest auf dem eng­li­schen Markt, der deutsch­spra­chi­ge Markt ist noch ver­hält­nis­mä­ßig über­schau­bar. Seit 2011, zum er­sten Mal in der Ge­schich­te des Buchs, ha­ben Au­to­ren die Mög­lich­keit, wirk­lich un­ab­hän­gig und frei zu pu­bli­zie­ren.

Die Schaf­fung ei­ner ei­ge­nen In­fra­struk­tur für Ver­trieb, Be­zah­lung und Aus­lie­fe­rung der E-Bü­cher kann um­gan­gen wer­den, in­dem man über se­riö­se Dienst­lei­ster ver­öf­fent­licht, bei de­nen zu 100 % das ex­klu­si­ve Ur­he­ber­recht an den ei­ge­nen Wer­ken ge­wahrt bleibt. Ver­triebs­platt­for­men, auf de­nen man als un­ab­hän­gi­ger Au­tor pu­bli­zie­ren kann.

Amazon kindle Di­rect Publi­shing

Amazon Kindle Pre­viewer, für die te­chni­sche Vor­ab­kon­trol­le oh­ne Le­se­ge­rä­te.

Smashwords

Netz­sei­ten­emp­feh­lun­gen

Li­te­ra­tur­cafe.de: „Er­fah­rungs­be­richt: Das ei­ge­ne Kindle-​E-​Book bei Ama­zon ver­kau­fen“.

Fonerbooks.com: Grund­la­gen­ar­ti­kel und um­fas­sen­des Er­fa­hrungs­wis­sen aus der Pra­xis. „How to Pub­lish an eBook“, „Self Pub­li­shing 2.0“, „You­tube-​Ka­nal“.











Bildbearbeitung


Farbmanagement unter Unix

Firefox-AddOn Color Management

Comparison of raster graphics editors


Exchangeable Image File Format

ExifTool by Phil Harvey

ExifTool GUI for Windows v4.xx

In Digitalfotos gespeicherte EXIF-Informationen auswerten

EXIF editor

Exif-Meta-Daten Tools

Firefox AddOn Exif Viewer

EXIF Daten

EXIF-Tools: JPEG & PNG Stripper

Exif-Tools: EXIFeditor


Portable Network Graphics

EXIF-Tools: JPEG & PNG Stripper


IPTC-NAA-Standard



Vektorgrafik

Comparison of vector graphics editors


Diagramme zeichnen

DIA – Deutsche Dokumentation


3D-Grafik

Blender Leistungs­fä­hige freie 3D-Soft­ware für Gra­fik und Ani­ma­tion.


WP-Über­sicht „Freie Gra­fik­soft­ware“. „Category: Free graphics software“, mit Un­ter­ka­te­go­rien.

Bild­be­ar­bei­tung und Fo­to­gra­fie: „Ka­te­go­rie:Fo­to­tech­nik“, „Ka­te­go­rie:Fo­to­gra­fie“, „Ka­te­go­rie:Bild­be­ar­bei­tung“, „Ka­te­go­rie:Di­gi­tal­fo­to­gra­fie

Ener­gie­ver­sor­gung von Fo­to- und Vi­deo­ka­me­ras: Ach­ten Sie beim Ka­me­ra­kauf un­be­dingt auf die Mög­lich­keit, in­dustrie­ge­norm­te Bat­te­rien und Ak­kus ver­wen­den zu kön­nen. An­dern­falls wer­den Sie ab­hän­gig von meist über­teuer­ten pro­prie­tä­ren (ex­klu­siv fir­men­ei­ge­nen) Ak­kus des Her­stel­lers.











Ein­füh­rungs­in­for­ma­tio­nen für künf­ti­ge Netz­sei­ten­in­ha­ber

In Vor­be­rei­tung. Aus­zü­ge:

[...] Prei­se für Da­ten­hal­tung und Da­ten­trans­fer­vo­lu­men fie­len in den ver­gan­ge­nen Jah­ren dra­ma­tisch. Selbst die un­ter­sten Preis­klas­sen ent­hal­ten mitt­ler­wei­le „un­be­grenz­tes“ bzw. „un­li­mi­ted“ Trans­fer­vo­lu­men, wo­bei der Da­ten­durch­satz ab ei­nem ge­wis­sen Ab­ruf­vo­lu­men meis­tens et­was ge­dros­selt wird, die Sei­te aber im­mer er­reich­bar bleibt.

Im Fal­le ei­nes ex­plo­sions­ar­ti­gen An­stiegs Ih­rer Be­su­cher- bzw. Sei­ten­ab­ruf­zah­len kann Ih­nen fi­nan­ziell nichts mehr pas­sie­ren, der Preis ist stets gleich­blei­bend, nach oben ge­deck­elt. Be­reits für fünf Eu­ro Mo­nats­ge­bühr sind solch at­trak­ti­ve An­ge­bo­te er­hält­lich. Ein wich­ti­ges Kri­te­rium: Die Mög­lich­keit je­der­zeit, d.h. mo­nat­lich kün­di­gen zu kön­nen. Ach­ten Sie stets da­rauf, daß die Kün­di­gungs­frist nie län­ger als 30 Ta­ge zum Mo­nats­en­de be­trägt. [...]

[…] Al­ter­na­ti­ve zum so­for­ti­gen Los­le­gen: Das fix und fer­tig auf Ser­vern vor­instal­lier­te Blog­sys­tem Blogger.com, von Google. Kosten­los und den­noch frei von Wer­be­an­zei­gen. Rich­ti­ge Aus­le­gung der AGB vo­raus­ge­setzt: Das ex­klu­si­ve Ur­he­ber­recht der In­hal­te­er­stel­ler/Blog­be­trei­ber wird hun­dert­pro­zen­tig an­er­kannt.

Blog­ger-Netz­sei­ten sind um­fas­send aus­bau­bar, mit prak­tisch end­lo­sen Ge­stal­tungs­mög­lich­kei­ten und vol­ler Mul­ti­me­dia­unter­stüt­zung. Der Vor­la­gen­de­signer, ei­ne mäch­ti­ge gra­fi­sche Schnitt­stel­le, hilft bei der Sei­ten­ge­stal­tung. Vor­kennt­nis­se sind nicht er­for­der­lich, Fort­ge­schrit­tene Nut­zer kön­nen je­doch auf Wunsch den CSS-Code weit­ge­hend edi­tie­ren.

Die seit Jah­ren er­schei­nen­den „Blogs of Notes“ ent­hal­ten ei­ne klei­ne Aus­wahl an Bei­spiel­blogs. Von schlicht ge­stal­te­ten Blogs bis hin zu kom­plexen Blogs mit pro­fes­sio­nel­lem Zei­tungs­lay­out ist al­les ent­hal­ten. [...]

Blog­ger-Hil­fe (Deutsch), Blog­ger­Help You­tube-Ka­nal, WP-Ar­ti­kel,.[...]

[...] btemplates.com bie­tet ei­ne noch um­fas­sen­de­re Über­sicht an Ge­stal­tungs­mög­lich­kei­ten für das Blog­ger-Sys­tem. Hun­der­te bzw. Tau­sen­de von Blog­de­signs wer­den ka­ta­log­ar­tig mit Bild­schirm­fo­tos auf­ge­führt, ge­ben An­re­gung und il­lustrie­ren die techn­i­schen Mög­lich­kei­ten. Drücken Sie auf die Bil­der für ei­ne ver­grö­ßer­te Dar­stel­lung.[...]

Of­fi­ziel­ler Bog von btemplates.com[...]















In­for­ma­tio­nen und Li­teratur­emp­feh­lun­gen für Netz­sei­ten­in­ha­ber

1. Netz­sei­ten­ge­stal­tung

Ein­füh­rung in XHTML, CSS und Web­de­sign“, Mi­chael Jen­dry­schik, Ver­lag Ad­di­son-Wes­ley. HTML-Ver­sion frei zu­gäng­lich auf der Sei­te des Au­tors. Sys­te­ma­ti­scher Ein­stieg, gründ­lich und gleich­zei­tig über­schau­bar ge­hal­ten (kein Ka­ta­log­cha­rak­ter), fach­lich höchs­te Kom­pe­tenz, sprach­lich ele­gant und prä­zi­se. An­schau­li­che Er­läu­te­run­gen und Il­lustra­tio­nen, frei von je­gli­chen Re­dun­dan­zen, ho­he In­for­ma­tions­dich­te, je­der Satz er­gie­big. Ver­mit­telt ein grund­so­li­des Wis­sens­fun­da­ment und Stra­te­gien, um mit der Ge­stal­tung der ei­ge­nen Netz­prä­senz los­le­gen zu kön­nen.

Das Grund­ge­setz der Far­ben­leh­re“, Ha­rald Küp­pers, DuMont-Ver­lag. Uni­ver­sell an­wend­ba­res Farb­theo­rie­wis­sen. Wei­te­re Bü­cher von Ha­rald Küp­pers. Die Grund­la­gen der Küp­per­schen Far­ben­leh­re sind auf der of­fi­ziel­len Netz­prä­senz frei zu­gäng­lich (The­men­über­sicht).

Ser­ver­sei­ti­ge Auf­ga­ben: Ein­füh­rung in Py­thon

„Ob­jekt­orien­tier­te Pro­gram­mier­ung mit Py­thon 3 – Ein­stieg, Pra­xis, pro­fes­sio­nel­le An­wen­dung“, 4. ak­tu­ali­sier­te Auf­la­ge, Au­tor: Mi­chael Wei­gend, Ver­lag: mitp (Buch­ti­tel­sei­te des Ver­lags). Als mäch­ti­ge, leicht er­lern­ba­re und uni­ver­sell ein­setz­ba­re Skript-Pro­gram­mier­spra­che er­freut sich Py­thon in zahl­rei­chen Be­rufs­bran­chen ei­ner gro­ßen Be­liebt­heit. Vie­le Pro­gram­me ver­fü­gen über Py­thon-Schnitt­stel­len, über die Be­nut­zer neue, selbst­ge­schrie­be­ne Funk­tio­nen hin­zu­fü­gen kön­nen. Ser­ver­sei­ti­ge Ein­satz­mög­lich­kei­ten wer­den auf www.python.org be­schrie­ben.

Ein­füh­rung Netz­werk­tech­nik

„Com­pu­ter­netz­wer­ke – Von den Grund­la­gen zur Funk­tion und An­wen­dung“, 3. Auf­la­ge, Au­tor: Rü­di­ger Schrei­ner, Ver­lag: Han­ser (Buch­ti­tel­sei­te). Stan­dard­werk. Gründ­li­che, durch­ge­hend il­lustrier­te Ein­füh­rung in die prak­tisch orien­tier­te Netz­werk­kun­de. Ent­hält Schritt-für-Schritt-An­lei­tun­gen und vie­le Pra­xis­bei­spie­le.


2. Recht­li­che As­pek­te

Stan­dard­werk: „Skrip­tum In­ter­net-Recht“ (PDF-Da­tei), von Prof. Dr. Tho­mas Hoe­ren, „Insti­tut für In­for­ma­tions-, Te­le­kom­mu­ni­ka­tions- und Me­dien­recht“, Uni­ver­si­tät Münster

Ge­set­zes­kon­for­mes Netz­sei­ten-Im­pres­sum

Heise-Verlag-Nachricht „Justiz­mi­ni­ste­rium ver­öf­fent­licht Im­pres­sums-Leit­fa­den“, „Im­pres­sum-Ge­ne­ra­tor“, WP-Artikel „Im­pres­sums­pflicht“.

Im­pres­sum und Te­le­fon­num­mer

Im­pres­sum und Um­satz­steu­er­identi­fi­ka­tions­num­mer
Rechts­si­che­re E-Mail-Kom­mu­ni­ka­tion

Ab­mahn­si­che­re Ge­schäfts-E-Mail [,] Ge­set­zes­kon­for­me Pflicht­an­ga­ben in Ge­schäfts­brie­fen

Ver­schie­de­ne Rechts­the­men

Erste Hil­fe: Kosten­lo­se Ta­schen­fi­bel zum The­ma Ab­mah­nung



3. Web­sta­tis­tik-Grund­la­gen­wis­sen, für Netz­sei­ten­be­treib­er und für Wer­be­in­se­ren­ten

Nach ge­gen­wär­ti­gem, öf­fent­lich be­kann­tem Wissens­stand gibt es kei­ne Mög­lich­keit, prä­zise Sei­ten­auf­ruf­zah­len aus Ser­ver­log­da­teien zu ge­nerie­ren. Sei­ten­ab­ruf­wer­te sind stets Schät­zungs­wer­te, die gro­ßen To­le­ran­zen bzw. Un­ge­nauig­kei­ten un­ter­lie­gen kön­nen.

„Analog“-Autor Ste­phen Tur­ner hat hier­zu ei­ne vor­züg­li­che Ein­führung ge­schrie­ben, die al­le we­sent­li­chen Aspek­te leicht­ver­ständ­lich und an­schau­lich er­läu­tert. Sie ist von grund­le­gen­der Be­deu­tung, so­wohl für Netz­sei­ten­be­trei­ber, wie auch für Wer­be­inse­ren­ten: „How the Web works“. Auf Stichpunkt.de be­fin­det sich die deut­sche Über­set­zung von Tho­mas Stich: „Wie das Web funk­tio­niert“.

Ori­gi­nal und Über­set­zung ent­hal­ten Ver­wei­se auf ver­wand­te Ar­ti­kel, in de­nen an­hand kon­kre­ter Sta­tistik­aus­wer­tun­gen ge­zeigt wird, daß ge­naue Sei­ten­abruf­zah­len prin­zi­piell nicht mög­lich sind. Auch auf Fehl­deu­tun­gen wird ein­ge­gan­gen so­wie auf wei­te­re Ana­ly­se­tech­ni­ken.

Man­che Netz­sei­ten ver­wen­den Skrip­te, um das Nut­zer­ver­hal­ten zu pro­to­kol­lie­ren und aus­zu­wer­ten. Hier­bei kommt es eben­falls zu Un­ge­nauig­kei­ten, da fort­ge­schrit­te­ne Com­pu­ter­nut­zer sol­che Skrip­te au­to­ma­tisch blo­ckiert hal­ten, z.B. mit Fire­fox-Er­wei­te­run­gen wie NoScript.

Zwei Bei­spie­le mö­gen stell­ver­tre­tend für zahl­rei­che Un­si­cher­heits­fak­to­ren ste­hen. Ein­lei­ten­de An­mer­kung: In­ter­net­nut­zer ver­schaf­fen sich über In­ter­net­pro­vider (ISPs) Zu­gang zum Welt­netz (WWW). Web­ho­ster hal­ten In­ter­net­sei­ten, d.h. HTML-Do­ku­mente und wei­te­re Da­tei­ty­pen für Be­su­cher ab­ruf­be­reit.


Bei­spiel 1, zu hoch aus­ge­leg­te Be­su­cher­zah­len

Ein Netz­sei­ten­ar­ti­kel, „Mei­ne-Ur­laubs­rei­se.html“, ent­hal­te ne­ben rei­nem Text vier­zehn ein­ge­bun­de­ne Bild­da­te­ien. Ein Be­su­cher for­dert nun die­se Sei­te mit sei­nem Netz­sei­ten­le­se­pro­gramm über sei­nen In­ter­net­pro­vider an. Die­ser ein­zel­ne Auf­ruf des Ur­laubs­ar­ti­kels könn­te jetzt in fünf­zehn un­ter­schied­li­chen/se­pa­ra­ten An­fra­gen an den Web­hoster re­sul­tie­ren, wenn die Bild­da­tei­en ein­zeln ab­ge­ru­fen wer­den.

Man­che Sta­tistik­pro­gram­me wür­den die­sen Vor­gang mög­li­cher­wei­se als Be­such von fünf­zehn un­ter­schied­li­chen Be­su­chern ver­mer­ken/pro­to­kol­lie­ren, ob­wohl das ei­gent­li­che Do­ku­ment nur ein ein­zi­ges Mal an­ge­for­dert wur­de.

Bei­spiel 2, even­tu­ell zu nie­drig aus­ge­leg­te Be­su­cher­zah­len

Wir be­trach­ten die Kun­den ein- und des­sel­ben In­ter­net­providers. Ein hoch­ak­tu­el­ler Nach­rich­ten­ar­ti­kel in Text­form, oh­ne ein­ge­bun­de­ne Zu­satz­da­tei­en, wird in­ner­halb des Bruch­teils ei­ner Se­kun­de von 500 Kun­den gleich­zei­tig an­ge­for­dert/auf­ge­ru­fen.

Der In­ter­net­pro­vider könn­te nun theo­re­tisch den Nach­rich­ten­ar­ti­kel 500 mal ein­zeln für sei­ne Kun­den an­for­dern, vom be­tref­fen­den Web­ho­ster. Mög­li­cher­wei­se hält der In­ter­net­pro­vider den an­ge­for­der­ten Nach­rich­ten­ar­tikel je­doch für ei­ne Se­kun­de in sei­nem Zwi­schen­spei­cher vor­rä­tig, und liest 500 mal den Ar­ti­kel aus sei­nem Zwi­schen­spei­cher aus, um sei­ne Kund­schaft zu be­die­nen.

In der betreffenden Web­ho­ster-Ser­ver­log­da­tei des Sei­ten­in­ha­bers wird in die­sem Fall nur ein ein­zi­ger Nach­rich­te­nar­ti­kel-Sei­ten­ab­ruf ver­merkt, ob­wohl die tat­säch­li­che An­zahl der Be­su­cher hö­her ge­we­sen ist.

Die gan­ze Ma­te­rie ist noch viel um­fang­rei­cher als die zwei Bei­spie­le an­deu­ten kön­nen. Le­sen Sie den vor­züg­li­chen, leicht­ver­ständ­lich ge­hal­te­nen Ar­ti­kel von Ste­phen Tur­ner, bzw. die deut­sche Über­set­zung von Tho­mas Stich, um über die Grund­aspek­te in­for­miert zu sein.


4. Gewin­ne er­wirt­schaf­ten

Kommerzielle E-Books als Einnahmequelle

Mitt­­ler­wei­le ist es mög­­lich, mit dem Ver­­kauf von E-Books sub­­stan­­tiell Geld zu ver­­die­­nen, zu­­min­­dest auf dem eng­­li­­sch­spra­chi­gen Markt, der deutsch­­spra­­chi­­ge Markt ist noch ver­­hält­­nis­­mä­­ßig über­­schau­­bar. Die tech­ni­schen Vo­raus­set­zun­gen ha­ben sich für Au­to­ren dra­ma­tisch ver­ein­facht, Ver­trieb, Aus­lie­fe­rung und Be­zah­lung ein­ge­schlos­sen. Wei­ter­füh­ren­de In­for­ma­tio­nen zu E-Books be­fin­den sich auf die­ser Sei­te.


Netz­sei­ten­emp­feh­lun­gen: Geld­ver­die­nen mit Wer­be­flä­chen­ver­mie­tung

Die Schaf­fung ei­nes att­rak­ti­ven Wer­be­um­fel­des setzt ei­nen lan­gen An­lauf und viel Aus­dau­er vo­raus.

Fast al­le Au­to­ren, die sich dem The­ma „Geld­ver­die­nen mit In­ter­net­wer­bung“ wid­men, blei­ben den Be­weis schul­dig, daß die von ih­nen be­schrie­be­nen Stra­te­gien auch auf Netz­sei­ten jen­seits die­ses The­mas funk­tio­nie­ren. Be­zie­hen sie sich auf Er­folgs­bei­spie­le, so wer­den fast aus­schließ­lich „Geld­ver­die­nen im In­ter­net“-Netz­sei­ten auf­ge­führt.

Häu­fig wer­den Dienst­lei­ster von kon­text­ba­sier­ter dy­na­misch-ein­ge­bun­de­ner Wer­bung emp­foh­len. Ver­schwie­gen wer­den die nie­mals en­den­den Tau­sen­den von Er­fah­rungs­be­rich­ten von In­ha­bern klei­ne­rer In­ter­net­sei­ten, de­nen, ei­ge­nen An­ga­ben zu­fol­ge, kurz vor Er­rei­chen der Gren­ze zur Ver­gü­tungs­aus­zah­lung ge­kün­digt wor­den sein soll, oh­ne daß sie nä­he­re In­for­ma­tio­nen zum Kün­di­gungs­grund in Er­fah­rung brin­gen konn­ten, ge­schwei­ge denn die bis da­hin ge­ne­rier­ten Er­lö­se aus­ge­zahlt be­ka­men. Bei­spiel-Such­be­griffs­kom­bi­na­tion für wei­ter­füh­ren­de Ar­ti­kel: (Na­me des Dienst­lei­sters) (Kri­tik) / (cri­ti­cism) / (cri­ti­que). Solch ein „Schick­sal“ bleibt „Geld­ver­die­nen im In­ter­net“-Sei­ten mei­stens er­spart, denn na­tür­lich möch­te ein Wer­be­flä­chen­ver­mitt­lungs­dienst­lei­ster sein Pro­gramm be­wor­ben se­hen.

Nur sehr we­ni­gen Netz­sei­ten­in­ha­bern ge­lingt es, sich aus­schließ­lich mit Wer­bung ei­nen Le­bens­un­ter­halt zu ver­die­nen oder da­mit so­gar reich zu wer­den. Fir­men ver­fü­gen nur über ein be­grenz­tes Bud­get für Wer­be­aus­ga­ben, und Wer­be­flä­chen wer­den mei­stens nur zeit­lich be­fri­stet ge­mie­tet.

Wer­be­ein­nah­men sind zu un­si­cher, um Grund­la­ge ei­nes trag­fä­hi­gen un­ter­neh­me­ri­schen Ge­schäfts­mo­dells zu sein. Selbst­er­stel­lte, ex­klu­siv kom­mer­ziell ver­trie­be­ne di­gi­ta­le Gü­ter wie bei­spiels­wei­se E-Books, bil­den ei­ne bes­se­re und be­re­chen­ba­re­re Grund­la­ge für die Ge­ne­rie­rung ei­nes Le­bens­un­ter­hal­tes.

Ein­satz und Aus­dau­er beim In­hal­te­er­stel­len vo­raus­ge­setzt, kann die Ver­mie­tung von Wer­be­flä­chen je­doch zu ei­nem ernst­haf­ten Ne­ben­ein­kom­men aus­ge­baut wer­den. Un­zäh­li­ge Sei­ten wer­den ja aus ei­ner völ­lig an­de­ren Mo­ti­va­tion he­raus auf­ge­baut, z.B. als ar­beits- und be­rufs­be­glei­ten­de In­for­ma­tions­sei­te, als Hob­by­sei­te, oder aus idea­li­sti­schen Grün­den und für die Wis­sens­ver­mitt­lung ei­ge­ner Er­fah­rungs­wer­te. Ab ei­nem ge­wis­sen Zeit­punkt kann es sich dann durch­aus rech­nen, über Di­rekt­ver­mark­tung Wer­be­flä­chen zu ver­mie­ten und ei­ge­ne In­hal­te ex­klu­siv oder pa­ral­lel als kom­mer­ziel­les E-Book an­zu­bie­ten. Bei In­te­res­se soll­te da­her be­reits zu Be­ginn der Netz­sei­ten­ge­stal­tung Platz für Wer­be­in­se­ra­te be­rück­sich­tigt wer­den.

Selbständig Im Netz ent­hält ei­ne Fül­le hoch­wer­ti­ger In­for­ma­tio­nen und Grund­la­gen­ar­ti­kel zum The­ma Geld ver­die­nen mit ei­ner ei­ge­nen Netz­sei­te, da­run­ter ein kosten­lo­ses E-Bu­ch, „Geld ver­die­nen mit Ban­ner­wer­bung“, so­wie eine Ver­weis­samm­lung zu wei­te­ren kosten­lo­sen the­men­re­le­van­ten Ebooks. Auch auf die Di­rekt­ver­mark­tung von Wer­be­plät­zen, ei­ne sehr emp­feh­lens­wer­te Stra­te­gie, wird aus­führ­lich ein­ge­gan­gen.

Die Di­rekt­ver­mark­tung von Wer­be­flä­chen, die wö­chent­li­che Ver­mietung zu ei­nem Fest­preis, bie­tet meh­re­re Vor­tei­le ge­gen­über dy­na­mi­scher In­se­ra­te­ein­bin­dung über ex­ter­ne An­bie­ter. Letz­te­re ist mit meh­re­ren Un­si­cher­heits­fak­to­ren be­haf­tet, so­wohl hin­sicht­lich der ein­ge­blen­de­ten In­hal­te (evtl. Re­pu­ta­tions­scha­den in­fol­ge Abo­fal­len-Wer­be­ein­blen­dung), als auch be­züg­lich der Ge­winn­span­ne. Ge­winn­aus­zah­lun­gen sind meist klick­ba­siert. Ei­ne frag­wür­di­ge Re­ge­lung, wo doch be­reits al­leine die An­we­sen­heit der Fir­men­wer­bung an die Mar­ke er­in­nert.

Ihr müh­sam er­ar­bei­te­tes att­rak­ti­ves Wer­be­flä­chen­um­feld ist zu wert­voll, als daß Sie es ge­gen Mi­ni­mal­ge­win­ne Drit­ten zur Ver­fü­gung stel­len, die durch Wei­ter­ver­mitt­lung ver­mut­lich häu­fig or­dent­li­che Ein­nah­men er­zie­len.

Recht­li­che Vor­ga­ben le­gen fest, daß Wer­bung als sol­che er­kenn­bar sein muß (Hei­se Ar­ti­kel).

WP-Artikelverweise: „Ka­te­go­rie:On­line-Mar­ke­ting“, „Ca­te­go­ry:In­ter­net adver­tising and pro­mo­tion“.

BannerReport.com führt ei­ne rie­si­ge Samm­lung von In­ter­net­wer­be­an­zei­gen aus den ver­gan­ge­nen Jah­ren, für die ver­schie­den­sten For­ma­te, z.B. „Ban­ner Ad Gal­lery – 300 x 250“. Ei­ne groß­ar­ti­ge In­spi­ra­tions­quel­le für die Ge­stal­tung ei­ge­ner Wer­be­in­se­ra­te.


5. Wei­tere Netz­sei­ten­ge­stal­tungs­re­le­van­te The­men

Hot­lin­king

WP-Ar­ti­kel „Hot­lin­king“, „Das Hot­lin­king-Pro­blem – Google unter Zug­zwang“, „Hot­lin­king, Traf­ficklau, Band­brei­ten­dieb­stahl, Bandwidth Stea­ling“, www.trafficklau.de, Hei­se-Nach­richt: „Framing ei­nes Fo­tos ver­letzt Ur­he­ber­rech­te


Suchmaschinenwissen


Kar­ten, Sa­tel­li­ten­auf­nah­men, Stra­ßen­di­rekt­an­sich­ten und „Vo­gel­per­spek­ti­ve­auf­nah­men“ (45 Grad Flug­zeug­auf­nah­men)

Google Maps, Google Pa­no­ra­mio (Bei­spiel Frei­burg), Bei­spiel für Google Street-View (Ba­sel, Schweiz), Bing-Maps, Bei­spiel für ei­ne Bing Vo­gel­per­spek­ti­ve-Auf­nah­me (Frei­burg i.Br.).


Ge­stal­tung, Design

Ver­öf­fent­li­chung von Blog­pro­jekt.de: „22 Blog-Ar­ti­kel-Ty­pen, die man ken­nen soll­te

Wi­ki­pe­dia: Por­tal:Design


W3C-Va­li­da­to­ren: (X)HTML, CSS, Atom und RSS

The W3C Markup Validation Service
Der W3C CSS Validierungsdienst
Feed Validation service, for Atom and RSS



6. Gewin­ne ver­wal­ten

Literaturempfehlungen BWL

Buch­füh­rung - Aber locker!“, „Bi­lan­zen - Aber locker!“, „Con­trol­ling - Aber locker!“.

Re­le­van­te In­for­ma­tions­sei­te des Bun­des­wirt­schafts­mi­niste­ri­ums für Wirt­schaft und Tech­no­lo­gie, kosten­los er­hält­li­che Do­ku­men­te: „Ex­istenz­grün­dung“, „Pu­bli­ka­tio­nen des BMWi“.


Softwareempfehlungen

Dop­pel­te Buch­füh­rung: „GnuCash“ (WP-Ar­ti­kel), „KMyMoney“ (WP-Ar­ti­kel).

Wei­te­re ver­wand­te The­men und Ar­ti­kel: „Ka­te­go­rie:Buch­füh­rung“, „Ka­te­go­rie:Freies Un­ter­neh­mens In­for­ma­tions­sys­tem“, Lx-Of­fice, Adem­piere, „Cate­go­ry: Free ERP Soft­ware“, „Free and Open Source ERP Soft­ware“, „Cate­gory: Free customer re­lation­ship manage­ment soft­ware“, „Ka­te­go­rie:Freie Bü­ro­an­wen­dung“.

Ka­te­go­rie:Freie be­triebs­wirt­schaft­li­che Soft­ware“, „Ca­te­go­ry:Free business soft­ware“.










Freie Soft­ware für die In­ter­net­sei­ten­ge­stal­tung und -Ver­wal­tung

Ver­schaf­fen Sie sich zu­erst ei­nen Über­blick über die ver­schie­de­nen tech­ni­schen Grund­ty­pen von In­ter­net­seiten: „Web­site“, „Blog“ „Con­tent Manage­ment System“/„Re­dak­tions­system“.


Texteditor für MS-Windows

Notepad++ un­ter­stützt Syn­tax-Her­vor­he­bung für zahl­rei­che For­ma­te und weist al­le Ei­gen­schaf­ten auf, die ei­nen gu­ten Stan­dard­edi­tor aus­zeich­nen

Rein gra­fisch orien­tier­te freie HTML-Edi­to­ren sind noch nicht ver­gleich­bar komfortabel wie ih­re pro­prietä­ren Ge­gen­stücke, be­zo­gen auf Ca­sca­ding Style­sheets. Aus­nah­me: Fer­tig ein­ge­rich­te­te Re­dak­tions­syste­me und Blog­syste­me mit gra­fi­schen Schnitt­stel­len, z.B. Word­Press (Word­Press Deutsch­land). Et­was Hin­ter­grund­wis­sen über die grund­sätz­li­che Funk­tions­wei­se von CSS ist er­for­der­lich, um CSS-Da­teien er­stel­len zu kön­nen. Ein­fach ge­stal­te­te Sei­ten hin­ge­gen kom­men auch oh­ne CSS aus und kön­nen wie ein Text­ver­ar­bei­tungs­do­ku­ment rein gra­fisch er­stellt und edi­tiert wer­den.

Mit die­sen Ein­schrän­kun­gen ver­se­hen, Emp­feh­lun­gen für das Pro­gramm Kom­po­zer:


WP-Ar­ti­kel: „Web­site“, „HTML“. Um­fang­rei­che In­for­ma­tio­nen zu HTML bie­tet SELFHTML.

Ca­te­go­ry:Web­site ma­nage­ment“, „Ka­te­go­rie:Freies Web-Con­tent-Ma­nage­ment-Sy­stem“, „Ca­te­go­ry:Open source con­tent ma­nage­ment sy­stems“.


Chromium“, nicht zu ver­wechseln mit der Bi­när­ver­sion „Google Chrome“, ist ein ex­zel­len­ter Browser, ins­be­son­de­re für GNU/Li­nux-Nut­zer und für Web­de­signer. Das FLOSS-Ma­nu­al „Chro­mi­um“ er­klärt auf Sei­te vier die Un­ter­schie­de: „Chromium ver­sus Chrome“.


Fire­fox-Er­wei­te­run­gen für die Netz­sei­ten­ge­stal­tung

  • Measure it – pixel­ge­naue Aus­mes­sung von Sei­ten­be­rei­chen
  • Firebug – mäch­ti­ges Ent­wick­lungs­werk­zeug
  • LinkChecker – über­prüft Netz­ver­wei­se

Sie­he auch „Browser­er­wei­te­run­gen“ auf www.jendryschik.de.


Bil­der be­ar­bei­ten und Gra­fi­kele­men­te er­stel­len: Emp­feh­lun­gen zu Bild­be­ar­bei­tungs­pro­gram­men auf die­ser Sei­te.


Inter­net­res­sour­cen zur Netz­sei­ten­ge­stal­tung

http://browsershots.org Wer­den Ma­ße und Pro­por­tio­nen der ei­ge­nen Netz­sei­te auch un­ter an­de­ren Brow­sern und Be­triebs­sy­ste­men rich­tig dar­ge­stellt? Ge­ben Sie die Sei­ten­adres­se bei „Browser Shots“ ein und ru­fen nach ei­ner Zeit­span­ne die zu­ge­hö­ri­ge Bild­schirm­fo­to­serie ab. Aus­zug der Sei­ten­be­schrei­bung, 24.01.2011: „[...] Browser­shots macht Screen­shots dei­nes Web­de­signs in ver­schie­de­nen Be­triebs­sy­ste­men und Browsern. Es ist ei­ne ko­sten­lo­se Open-Source On­line-Web­an­wen­dung, die Ent­wick­lern ei­nen be­que­men Weg an­bie­tet, die Browser-Kom­pa­ti­bi­li­tät ihrer Web­sites an ei­nem ein­zi­gen Ort zu te­sten. [...]“.





Datei­be­ar­bei­tung

Prüfsummenbildung: In­te­gri­täts­si­che­rung, Da­tei­ver­öf­fent­li­chung im In­ter­net

Jacksum, ein uni­ver­sel­les, java­ba­sier­tes platt­form­un­ab­hän­gi­ges Prüf­summ­en­pro­gramm, un­ter­stützt zahl­rei­che in­ter­na­tio­nal gän­gige Ver­fah­ren. Einführung und Anwendungsbeispiele.

Dateitransfer

Filezilla für das Hochladen von Internetseiten und anderen Dokumenten

Dateien komp­ri­mie­ren und ent­kom­pri­mie­ren

7-zip Ein Standardprogramm, besonders empfehlenswert für MS-Win­dows-Nut­zer, um auch kom­pri­mier­te Dateien anderer Betriebssysteme ent­pa­cken (öffnen) zu kön­nen.

Netzwerkverkehr analysieren

Wireshark Mäch­ti­ges Pro­gramm für die Netz­werk­ver­kehrs­ana­lyse


Prä­sen­ta­tion

Video­schnitt

Zen­tra­le In­for­ma­tio­nen für Vi­deo­au­to­ren und Fil­me­ma­cher, die ihre Fil­me auf Por­ta­len ver­öf­fent­li­chen möch­ten: „Com­parison of vi­deo hosting ser­vi­ces“.

Ei­ni­ge kosten­lo­se Vi­deo­por­ta­le for­dern Mit­ver­wer­tungs­rech­te an ein­ge­stell­ten In­hal­ten. Das ex­klu­si­ve Ur­he­ber­recht geht da­durch ver­lo­ren, nach dem Ein­stel­len hat man kei­ne Kon­trol­le mehr über Re­li­zen­zie­run­gen. „Owned? Legal terms of video hosting services com­pared“ (Stand: 06/2009) be­trach­tet recht­li­che Aspek­te po­pu­lä­rer Vi­deo­dienste.

Ver­gleich von HD-Vi­deo-Netz­sei­ten (Stand 01/2009): „Which HD video Web ser­vice is the best?“.


Flash­ani­ma­tions-Edi­tor

Powerbullet Presenter Free­ware, auch für die Er­stel­lung ein­fa­cher Dia­schauen ge­eig­net (Bei­spiel, grau­er Punkt be­en­det)













Welt­netz­ver­wei­se zu Com­pu­ter­nach­rich­ten, zu Soft­ware­ver­zeich­nis­sen, zu Freier Soft­ware, und zu Bil­dungs­sei­ten
Nach­rich­ten aus der Com­pu­ter­welt

www.heise.de Com­pu­ter­nach­rich­ten, prä­sen­tiert vom Heise-Ver­lag
www.heise.de/security heise Security, Nachrichten und praktisch orientiertes Wissen zum The­ma Computersicherheit
www.heise.de/open Rund um freie Software
www.freesoftwaremagazine.com (Eng­lisch) Nach­rich­ten und Ar­ti­kel zu freier Soft­ware


Softwareverzeichnisse

Ge­ben Sie den Na­men ei­nes Pro­gramms ein, um nä­here In­for­ma­tio­nen zu er­hal­ten; freie Soft­ware und Free­ware las­sen sich kosten­los he­run­ter­la­den

www.heise.de/software heise Software-Ver­zeich­nis
www.chip.de/Downloads Chip Online, Down­load­be­reich
http://directory.fsf.org Free Software Directory. Eine zen­tra­le Verweisliste der Free Software Foundation.


Wei­te­re Com­pu­ter­sei­ten

www.automatisch.cc Spe­zia­li­siert auf freie Text­mo­dus-Soft­ware, ent­hält um­fang­rei­che In­for­ma­tio­nen und eine um­fas­sen­de Ver­weis­samm­lung. Text­ba­sier­te Pro­gram­me er­mö­gli­chen die größt­mög­li­ch ef­fek­ti­ve Nut­zung von Com­pu­ter­pro­gram­men. Ei­ne gu­te Ein­füh­rung von FLOSS-Manuals: Com­mand Line (PDF).

www.fsf.org Free Soft­ware Foun­dation, grund­le­gen­de In­for­ma­tio­nen rund um Freie Soft­ware.

SimilarSites.com „Find alternatives for any site!“ Nach Ein­ga­be ei­ner In­ter­net­sei­ten­adres­se über­prüft SimilarSites.com sei­nen Da­ten­bank­be­stand auf Al­ter­na­tiv­sei­ten-Emp­feh­lun­gen, wel­che den­sel­ben the­ma­ti­schen In­halt auf­wei­sen. Bei­spiel: Interpals.net ge­hört zu den gro­ßen, kosten­los nutz­ba­ren E-Brief­freund­schafts­sei­ten. Um ähn­li­che Dienste zu fin­den, ge­hen Sie auf SimilarSites.com und ge­ben dort www.interpals.net ein, wo­rauf­hin wei­te­re Brief­freund­schafts­sei­ten er­schei­nen.


Kosten­lo­se Bü­cher zur EDV und an­de­ren The­men

Floss Manuals Freie Bücher zu Freier Software
The Internet Archive Kosten­lo­se Bü­cher, Vi­deo­fil­me und Ton­da­tei­en zu den un­ter­schied­lichs­ten The­men
Ver­weis­samm­lung „Best World Free Digital Libraries


Kosten­freie On­line En­zy­klo­pä­dien und Bil­dungs­sei­ten

„Po­li­tisch un­kor­rekte“ bzw. wirk­lich um­fas­send-kri­ti­sche En­zy­klo­pä­dien wer­den so gut wie nie in Ver­weis­listen auf­ge­nom­men, aus ver­schie­de­nen Grün­den. Den­noch sind die Ver­blei­ben­den, u.a. die fol­gen­den Link­samm­lun­gen, sehr wert­voll.

En­zy­klo­pä­dien, Le­xi­ka, Wör­ter­bü­cher“ Rie­si­ge Ver­weis­liste zu Fach­wör­ter­bü­chern un­ter­schied­lich­ster Be­rufs­fel­der, En­zy­klo­pä­dien, Le­xi­ka, Wör­ter­bü­cher, Über­set­zer, Ab­kür­zun­gen und Ak­ro­ny­me, Samm­lun­gen

List of on­line ency­clo­pe­dias En­zy­klo­pä­dien in ver­schie­de­nen Spra­chen zu ver­schie­de­nen The­men- und Le­bens­be­rei­chen

List of acade­mic data­bases and search engines Rie­si­ge in­ter­dis­zi­pli­nä­re Samm­lung

List of on­line data­bases Un­ter­schied­lichste Be­rufs- und Le­bens­be­rei­che

List of Educational Websites


Kosten­freie Vi­deo­por­ta­le

Nut­zen Sie Fire­fox-Er­wei­te­run­gen wie Video DownloadHelper oder das freie Pro­gramm xVideoServiceThief, um Flash-Videos ab­zu­spei­chern:

List of edu­cational video web­sites Ver­schie­dene Dis­zi­pli­nen

Free Educational Videos on the Web „How to Find Free Edu­cational Videos“

List of video hosting websites

Comparison of video hosting services











Er­höhte Si­cher­heit mit Freien Be­triebs­sys­te­men
Quellcode, Programmtext

Be­triebs­syste­me und an­de­re Com­pu­ter­pro­gram­me wer­den in für Men­schen an­ge­nehm les­bar­en Pro­gram­mier­spra­chen ge­schrie­ben, z.B. in C, C++. Die­ser ur­sprüng­li­che Pro­gramm­text, der so ge­nann­te Quell­code, wird an­schlie­ßend in den Bi­när­code/Ma­schi­nen­code über­setzt, wo­durch ein für den Com­pu­ter les­ba­res, aus­führ­ba­res Pro­gramm ent­steht.

Maschinencode, Binärcode

Ab ei­ner ge­wis­sen Grö­ße las­sen sich aus­schließ­lich im Bi­när­code vor­lie­gen­de Pro­gram­me nur in­ef­fek­tiv le­sen und be­ar­bei­ten. Ih­re Hand­ha­bung ist nicht mehr prak­ti­ka­bel und eine Rück­über­setz­ung bzw. Dis­as­sem­blie­rung nur ein­ge­schränkt, oder, wenn Tei­le des Pro­gramm­codes noch da­zu ver­schlüs­selt wur­den, über­haupt nicht mehr mög­lich. Ei­ne ähn­li­che Si­tuation liegt vor, wenn ein Her­stel­ler sein Ge­rät so her­me­tisch ver­schließt, daß der An­wen­der kei­ne Re­pa­ra­tu­ren mehr vor­neh­men und kei­nen Ein­blick in die Funk­tions­wei­se be­kom­men kann.

Freie Software

Freie Soft­ware ist kosten­los er­hält­lich, so­wohl als über­setz­te, aus­führ­ba­re Bi­när­code­ver­sion, wie auch als Quell­code. Der Ori­gi­nal­pro­gramm­text darf an­ge­paßt und mo­di­fi­ziert wer­den, und die­se Ver­än­de­run­gen dür­fen wie­de­rum kosten­los wei­ter­ver­brei­tet wer­den. Ver­schie­de­ne Liz­enz­mo­del­le fin­den An­wen­dung. Un­freie, so­ge­nann­te pro­prietä­re Soft­ware, ist aus­schließ­lich als Bi­när­code­ver­sion be­zieh­bar.

Quellcodekontrolle und Hintertürenfreiheit

Heim­lich ein­ge­bau­te Soft­ware­hin­ter­tü­ren könn­ten Da­ten- und Wirt­schafts­spiona­ge er­mög­li­chen, im Ex­trem­fall so­gar ge­ziel­te Sa­bo­tage, ins­be­son­de­re auch dann, wenn sie von Drit­ten ent­deckt wer­den.
   Auf­grund feh­len­der Quell­code­ver­füg­bar­keit kann un­freie Soft­ware kei­ner öf­fent­li­chen Si­cher­heits­ana­ly­se un­ter­zo­gen wer­den. Ih­re Be­triebs­be­reit­schaft hängt zu­neh­mend von Ak­ti­vier­ungs­servern des Her­stel­lers ab. Ver­sa­gen die­se ih­ren Dienst, funk­tio­niert auch völ­lig le­gal er­wor­be­ne Software nur noch ein­ge­schränkt oder wird so­gar kom­plett still­ge­legt. Die­ses Sze­na­rio trat in den ver­gan­ge­nen Jah­ren be­reits mehr­fach ein, zahl­reich do­ku­men­tiert durch Nach­rich­ten­ar­chi­ve: Gan­ze Be­triebs­syste­me fie­len aus, Vi­ren­scan­ner ver­wei­ger­ten Si­gna­tur­ak­tu­ali­sier­ung­en.
   Quell­code­of­fen­heit ga­ran­tiert kei­ne au­to­ma­tisch er­fol­gen­de Über­prü­fung der Pro­gramm­code­struk­tur durch Drit­te, die Feh­ler­auf­deckungs­wahr­schein­lich­keit ist je­doch un­ver­gleich­bar hö­her.
   Korrum­pier­te Elek­tro­nik, be­kann­te oder un­be­kan­nte „fort­schritt­li­che“ Hard­ware­ar­chi­tek­tu­ren mit ab Werk ein­ge­bau­ten „Fern­war­tungs­funk­tio­nen“ stel­len die an­de­re Sei­te des Pro­blems dar. Je nach Ein­satz­zweck sind Rech­ner­in­sel­lö­sun­gen, die nie­mals ans Netz ge­hen, bes­ser da­zu ge­eig­net, das Ri­si­ko von Wirt­schafts­spio­na­ge zu mi­ni­mie­ren. Ei­ne gan­ze Rei­he von phy­si­ka­li­schen Aspek­ten muß zu­dem noch be­ach­tet wer­den, ins­be­son­de­re die seit lang­em be­kann­ten Pro­ble­me der Ab­strah­lung und Ab­schir­mung, Bei­spiel.

Komplexität und Sicherheit versus Bedienungskomfort

In ih­rer rei­nen, ur­sprüng­li­chen Form wer­den Pro­gram­me über Text­be­feh­le ge­steuert. Desk­top­ori­en­tier­te Be­triebs­syste­me und Pro­gram­me ver­wen­den gra­fi­sche Be­nutz­er­schnitt­stel­len mit ei­ner na­tür­lich­sprach­li­chen Me­nü­steuerung. Da­durch ent­fällt ein Er­ler­nen der ei­gen­tli­chen Be­feh­le.
   Durch gra­fi­sche Be­nut­zer­schnitt­stel­len und Voll­au­to­ma­tik­funk­tio­nen er­höht sich der Um­fang des Pro­gramm­co­des, wo­durch auch die Gesamt­komp­le­xi­tät so­wie die An­zahl even­tu­el­ler Pro­gram­mier­fehl­er grö­ßer wird. We­ni­ger Pro­gramm­code ist über­sicht­li­cher und leich­ter zu ana­ly­sier­en.
   Komp­le­xi­täts­re­du­zie­rung und kon­se­quen­te An­wen­dung von Kryp­to­gra­phie bil­den die Leit­li­nie der OpenBSD-Ent­wick­ler (www.openbsd.org). Seit vie­len Jah­ren welt­weit er­folg­reich im Ein­satz, be­trach­ten vie­le die­ses freie Unix/BSD-Syst­em als das si­cherste Be­triebs­system der Welt (AsiaBSDCon 2009). OpenBSD schließt un­freie, nicht­do­ku­men­tie­rte Hard­ware­trei­ber grund­sätz­lich aus.
   Je komp­le­xi­täts­re­du­zier­ter ein Be­triebs­syst­em ist, je we­ni­ger Voll­au­to­ma­tik­funk­tio­nen vor­han­den sind, de­sto mehr Ein­ar­bei­tungs­zeit wird er­for­der­lich. Nor­mal­an­wen­der, die nicht haupt­be­ruf­lich oder hobby­mä­ßig mit (soft­ware)tech­ni­schen Com­pu­ter­as­pek­ten ver­traut sind, ha­ben diese Ein­ar­bei­tungs­zeit nicht. Bei der Wahl ei­nes frei­en Be­triebs­systems muß da­her ein Komp­ro­miß zwi­schen Be­die­nungs­kom­fort und Si­cher­heit ge­fun­den wer­den.

Freie Betriebssystemalternativen, „Binary Blobs“

In vie­len Branchen ist man zwin­gend auf ei­ne pro­prietä­re ver­schlos­se­ne Soft­ware an­ge­wie­sen, da es (noch) kei­ne gleich­wer­ti­ge freie Al­ter­na­tive gibt. Auch ist der Wunsch, mit Soft­ware sei­nen Le­bens­un­ter­halt zu ver­die­nen und die­se da­her zu schüt­zen, ver­ständ­lich. Com­pu­ter­sich­er­heit hat je­doch ge­nau­so ih­re Be­rech­ti­gung. Un­zäh­li­ge kom­mer­ziel­le Soft­ware­her­stel­ler nut­zen zu­dem völ­lig le­gal quell­of­fe­nen freien Pro­gramm­code, ver­schlos­sen in ih­ren Soft­ware­ar­chi­tek­tur­en. Man­che Freie-Soft­ware-Li­zen­zen er­lau­ben solch ei­ne Nut­zung.
   Für vie­le Be­rei­che existie­ren voll­wer­ti­ge oder für die Mehr­heit der An­wen­der voll­kom­men aus­rei­chen­de freie Al­ter­na­ti­ven. Ein Soft­ware­ver­zei­chnis be­rich­tet von ins­ge­samt ca. 250.000 freien Pro­jek­ten. Be­son­ders vor­teil­haft: Für zahl­rei­che An­wen­dungs­zwe­cke gibt es nicht nur ei­ne, son­dern meh­re­re freie Al­ter­na­ti­ven. So­gar Be­triebs­syste­me spe­ziell op­ti­miert für alte und sehr alte Computergenerationen werden en­twi­ckelt und ge­pflegt.
   Die meisten so­ge­nann­ten freien Be­triebs­syste­me ent­hal­ten zahl­rei­che op­tio­nal in­stal­lier­ba­re Bi­när­code-Trei­ber, z.B. Gra­fik­kar­ten-Trei­ber, zu de­nen der Her­stel­ler kei­nen Quell­code und kei­ne Do­ku­men­ta­tion ver­öf­fent­licht hat. Da­durch en­tste­hen Si­cher­heits­ri­si­ken so­wie War­tungs­pro­ble­me. Zwar dür­fen die­se Bi­när­trei­ber kosten­los und als „freie Soft­ware“ ver­viel­fäl­tigt und ver­trie­ben werden, auf­grund der Un­do­ku­men­tiert­heit han­delt es sich je­doch um Binary Blobs. Die Auf­nah­me sol­cher Trei­ber ge­schieht nicht bös­wil­lig, Be­triebs­sys­tem-Distri­qbu­to­ren be­ab­sich­ti­gen le­dig­lich ei­ne brei­te Hard­ware­un­ter­stüt­zung. Trotz­dem kön­nen die Si­cher­heits­ri­si­ken nicht aus­ge­blen­det wer­den.

Dualboot-Option

Gänz­lich un­freie und freie Be­triebs­syste­me kön­nen pa­ral­lel auf ei­ner Fest­plat­te be­trie­ben wer­den. Ei­ni­ge freie Be­triebs­syste­me, z.B. Ubuntu, bie­ten wäh­rend der Instal­la­tion ei­ne voll­au­to­ma­ti­sche Um­par­ti­tio­nie­rung an, rich­ten sich selbstän­dig ne­ben ei­nem be­reits vor­han­de­nem System ein und in­stal­lie­ren ein Aus­wahl­menü (Boot­manager).

Betriebssystemempfehlungen

OpenBSD läßt sich als Desk­top­system nut­zen, für den Nor­mal­an­wen­der ist je­doch ei­ne zu ho­he Ein­ar­bei­tungs­zeit er­for­der­lich. Aus der Viel­zahl freier Be­triebs­syste­me bzw. Dist­ri­bu­tion­en – ei­ni­ge hun­dert – wer­den drei kurz­por­trai­tiert. Die Desk­top­komfort­an­sprü­che des "Stan­dard­an­wen­ders" be­rück­sich­ti­gend, emp­feh­len sich bei­spiels­wei­se fol­gen­de Syste­me, die al­le auch kost­en­los aus dem In­ter­net als ISO-Ab­bild he­run­ter­ge­la­den und ohne Instal­la­tion aus­pro­biert wer­den kön­nen.
   Die­se Di­stri­bu­tio­nen bil­den ei­nen klei­nen Aus­schnitt aus der Welt freier Be­triebs­syste­me, der­en gro­ße An­zahl haupt­säch­lich durch Spe­zia­li­sie­run­gen auf An­wen­dungs­zwe­cke und Be­rufs­branchen zu­stan­de­kommt.

Erst­klas­si­ges freies Be­triebs­system: Ubuntu 10.04 LTS

Ba­sie­rend auf Debian GNU/Linux, erst­mals er­schie­nen im Jahr 2004, bie­tet Ubun­tu Li­nux (www.ubuntu.com) aus­ge­reif­ten, um­fas­sen­den Desk­top­kom­fort: voll­au­to­ma­ti­sche In­stal­la­tion, Vor­kon­fi­gu­rie­rung so­wie Hard­ware- bzw. Ge­rä­te­er­ken­nung. Größt­mög­li­cher Be­die­nungs­kom­fort bil­det seit An­be­ginn den Schwer­punkt die­ser be­lieb­ten, welt­weit ver­mut­lich am wei­testen ver­brei­te­ten GNU/Li­nux-Distri­bu­tion.
   Ver­sion 10.04 LTS stellt ei­nen Mei­len­stein dar. Ubun­tu läßt sich nun un­ter fast al­len Aspek­ten so ein­fach be­nut­zen wie zwei be­kan­nte pro­prietä­re Be­triebs­syste­me; in mehr­fa­cher Hin­sicht bie­tet es weit mehr Mög­lich­kei­ten und Kom­fort. Vie­le tau­sen­de von Pro­gram­men für die un­ter­schied­lichst­en An­wen­dungs­be­rei­che las­sen sich kosten­los he­run­ter­la­den und zent­ral ver­wal­ten. GNOME (www.gnome.org) stan­dard­mä­ßig vor­instal­liert, so­wie KDE (www.kde.org) ge­hör­en zu den po­pu­lärsten Desk­top­ober­flä­chen; bei­der Er­schei­nungs­bild läßt sich um­fas­send den per­sön­li­chen Vor­lie­ben an­pas­sen.
   Ubun­tu ist frei, pro­prietä­re Trei­ber kön­nen op­tio­nal instal­liert wer­den. Ei­ne um­fang­rei­che, kost­en­los he­run­ter­lad­ba­re Ein­füh­rung (PDF), in Deutsch und in Englisch er­hält­lich, bie­tet ei­nen gu­ten Ein­stiegs­punkt. Ubuntuusers.de ent­hält eben­falls um­fas­sen­de In­for­ma­tio­nen.

Ubun­tu (Ca­no­ni­cal) führt aus­führ­li­che In­for­ma­tio­nen zur Hard­ware­kom­pa­ti­bi­li­tät (Heise.de-Nach­richt). Zer­ti­fi­zier­te Komp­lett­syste­me, Hard­ware-Da­ten­bank.

PC-BSD und gNewSense

PC-BSD (www.pcbsd.org) ist FreeBSD (www.freebsd.org), ein ech­tes Unix in ei­ner Desk­top-op­ti­mier­ten Ver­sion. Ne­ben den vie­len tau­sen­den frei er­hält­li­chen Pro­gram­men für Free­BSD (Ports-System), zeich­net sich PC-BSD durch das PBI-Paket-System aus, das even­tuel­le Pa­ket-/Soft­ware­bib­lio­theks­ab­hän­gig­kei­ten ver­mei­det. Über den Linux­emu­la­tions­mo­dus lau­fen auch GNU/Linux-Pro­gram­me. Als Stan­dard­be­nutz­er­ober­fläche kommt KDE zum Ein­satz, wahl­wei­se auch GNOME. Das Code­Audit (Pro­gramm­code-Ana­ly­se, -Qua­li­täts­si­che­rung) der freien BSD-Syste­me und die da­raus re­sul­tie­ren­de Sta­bi­li­tät und Si­cher­heit sind le­gen­där; vie­le kom­mer­ziel­le Soft­ware­her­stel­ler be­nut­zen fir­men­in­tern Free­BSD. PC-BSD bie­tet ei­ne hoch­kom­for­tab­le In­stal­la­tion, Be­die­nung und Ver­wal­tung. Die Hard­ware­un­ter­stüt­zung ist noch nicht ver­gleich­bar um­fas­send wie bei Ubun­tu Li­nux, dies ist je­doch le­dig­lich ei­ne Fra­ge der Zeit.
   Auch Desktop­BSD (www.desktopbsd.org) rich­tet sei­nen Schwer­punkt auf klas­sisch­en Desk­top­kom­fort.

gNew­Sense (www.gnewsense.org) hat sich Frei­heit von jeg­li­chem schwar­zen Pro­gramm­code, von Binary Blobs, zum Ziel ge­setzt. Fire­fox, Thun­der­bird und an­dere Mo­zilla-Pro­duk­te sind in ei­ner ei­gens an­ge­paß­ten und um­be­nann­ten Ver­sion er­hält­lich. gNewSense ist das ein­zi­ge wirk­lich gänz­lich freie Be­triebs­sys­tem, das auch von Nor­mal­an­wen­dern instal­liert und be­dient wer­den kann. Es ge­hört zu den we­ni­gen 100 % Binary-Blob-freien Di­stri­bu­tio­nen, die of­fi­ziell von der Free Soft­ware Foun­dation (www.fsf.org) emp­foh­len werden. Die FSF ver­tritt pro­pri­etär­en An­wen­dung­en und Be­triebs­syste­men ge­gen­über ei­nen äu­ßerst skep­ti­schen Stand­punkt.




Richard M. Stall­man Speech - Uni­ver­si­ty of San Francisco“ (60 Mi­nu­ten, bei Google Vi­deo)



Ei­ne grund­le­gen­de Ein­füh­rung in Com­pu­ter­sicher­heit, Pri­vat­sphä­re, Soft­ware­qua­li­tät und wei­te­re kri­ti­sche Com­pu­ter­aspek­te.











Über­sicht Freie Soft­ware

Nach ei­ner Schät­zung ex­istie­ren et­wa 250.000 Freie-Soft­ware-Pro­jek­te. Teil­wei­se mit mehr­fach­en Pro­gramm­al­ter­na­ti­ven in zahl­rei­chen An­wen­dungs­be­rei­chen. Ei­ne Über­sicht po­pu­lär­er Pro­gram­me ent­hält die List of Free Soft­ware (eng­lisch).


Verweissammlungen

Ei­ne klei­ne Aus­wahl aus den zahl­rei­chen Emp­feh­lungs­listen im In­ter­net. Bei­spiel­such­be­grif­fe: Freie Software Empfehlungen, free software list.

The OSSwin project Spe­zia­li­siert auf Pro­gram­me für MS-Win­dows

Open Source Windows „A sim­ple list of the best free and open-source soft­ware for Win­dows.“

LOOP, List of Open Source Pro­grams Konkre­te Al­ter­na­tiv­emp­feh­lun­gen zu aus­ge­wähl­ten pro­prietä­ren Pro­gram­men für MS-Win­dows

OS-Infoguide „Freie Soft­ware für dei­nen Win­dows-PC“

The Open­Science Pro­ject Soft­ware­emp­feh­lun­gen für ver­schie­de­ne Wis­sen­schafts­dis­zi­pli­nen

Scientific Linux „[...] SL is a Li­nux re­lease put to­ge­ther by Fermi­lab, CERN, and va­rious other labs and uni­ver­si­ties around the world. [...]“

DistroWatch.com Li­nux-Di­stri­bu­tio­nen und BSD-Ver­sio­nen in der Über­sicht.

Liste von Li­nux-Di­stri­bu­tio­nen („Siehe auch“, „Web­links“)

List of Li­nux di­stri­bu­tions („see also“, „external links“)

Por­tal: Freie Soft­ware

Por­tal: Free sof­tware



Freie Betriebssysteme für alte Computer

In der Welt freier Soft­ware exi­stiert für zahl­rei­che An­wen­dungs­be­rei­che nicht nur eine Soft­ware. Oft­mals wer­den gleich meh­re­re Al­ter­na­ti­ven ge­bo­ten, da­run­ter auch äußerst schlan­ke Pro­gram­me. Durch strik­te Aus­wahl solch leicht­ge­wich­ti­ger Bi­blio­the­ken, Fenster­ma­na­ger (Ver­gleich), und Appli­ka­tio­nen er­hält man ein per­for­manz­op­ti­mier­tes Ge­samt­system das ei­ner­seits All­tags­auf­ga­ben ab­deckt und an­de­rer­seits auch für vie­le Bil­dungs­bran­chen von In­te­res­se ist. Ins­be­son­de­re für Ein­rich­tun­gen, die nur über ge­rin­ge fi­nan­ziel­le Mit­tel ver­fü­gen, die aber den­noch ma­xi­ma­le Leistung aus al­ter und sehr al­ter Hard­ware he­raus­ho­len möch­ten, mit zeit­ge­mä­ßer, mo­der­ner und ste­tig ge­pfleg­ter Soft­wa­re. Gan­ze IT-In­fra­struk­tu­ren las­sen sich so aus ge­brauch­ter Hard­ware auf­bauen, Ser­ver auf In­tra­net­ebe­ne ein­ge­schlos­sen.

Samm­lun­gen freier, al­ter­na­ti­ver Trei­ber­pro­gram­me, wie z.B. die Dru­cker­trei­ber­samm­lung Gu­ten­print, er­mög­li­chen den pa­ral­le­len Be­trieb ak­tuel­ler Pe­ri­phe­rie­ge­rä­te (Drucker, Scanner, ...) zu­sam­men mit al­ten Com­pu­tern.


Übersichten

Distributionen mit minimaler Hardwareanforderungen

Operating systems for really, really old computers

Lubuntu-Informationen: Of­fi­ziel­le Sei­te, WP-Artikel, An­wen­dungs­pro­gram­me, Li­nux-Ma­ga­zin-Ar­ti­kel, OSnews-Ar­ti­kel vom 01. März 2011.

Con­no­chaetos wird spe­ziell für sehr al­te Com­pu­ter ent­wi­ckelt, mo­men­tan be­fin­det es sich noch in der Be­ta­pha­se (Soft­ware­ent­wick­lungs­sta­dium vor der Ver­öf­fent­li­chung). Die mit­ge­lie­fer­te Stan­dard­pro­gramm­samm­lung um­faßt An­wen­dungs­soft­ware für al­le grund­le­gen­den Com­pu­ter­auf­ga­ben: Text­ver­ar­bei­tung, Ta­bel­len­kal­ku­la­tion, Browser, E-Mail-Pro­gramm usw. (Bild­schirm­fo­tos und Über­sichts­sei­te).

Or­ga­ni­sationen wie „Free Geek“ für den nord­ame­ri­ka­ni­schen Raum, und Linux4Afrika (www.linux4afrika.de, www.freioss.net) in Deutsch­land haben sich der För­de­rung von Bil­dungs­chancen­gleich­heit ver­schrie­ben, un­ter kon­se­quen­tem Ein­satz von freier Soft­ware und ge­brauch­ter Hard­ware.

Linux Terminal Server Project, www.ltsp.org.