Alle Programme sind über die jeweiligen Projektseiten oder über renommierte Softwareverzeichnisse, z. B. heise Softwareverzeichnis und Chip Online, kostenlos erhältlich, herunterladbar. Die Druckversion der Empfehlungen ist frei von Werbeanzeigen und enthält alle Internetadressen vollständig ausgeschrieben (Datei → Druckvorschau).
Suchtechnikempfehlungen und Basiswissen zur dokumentinternen Suche vermitteln Grundkenntnisse der eigenständigen Recherche am Rechner.
Betriebssysteme und andere Computerprogramme werden in für Menschen angenehm lesbaren Programmiersprachen geschrieben, z.B. in C, C++. Dieser ursprüngliche Programmtext, der so genannte Quellcode, wird anschließend in den Binärcode/Maschinencode übersetzt, wodurch ein für den Computer lesbares, ausführbares Programm entsteht.
Ab einer gewissen Größe lassen sich ausschließlich im Binärcode vorliegende Programme nur ineffektiv lesen und bearbeiten. Ihre Handhabung ist nicht mehr praktikabel und eine Rückübersetzung bzw. Disassemblierung nur eingeschränkt, oder, wenn Teile des Programmcodes noch dazu verschlüsselt wurden, überhaupt nicht mehr möglich. Eine ähnliche Situation liegt vor, wenn ein Hersteller sein Gerät so hermetisch verschließt, daß der Anwender keine Reparaturen mehr vornehmen und keinen Einblick in die Funktionsweise bekommen kann.
Freie Software ist kostenlos erhältlich, sowohl als übersetzte, ausführbare Binärcodeversion, wie auch als Quellcode. Der Originalprogrammtext darf angepaßt und modifiziert werden, und diese Veränderungen dürfen wiederum kostenlos weiterverbreitet werden. Verschiedene Lizenzmodelle finden Anwendung. Unfreie, sogenannte proprietäre Software, ist ausschließlich als Binärcodeversion beziehbar.
Wissenschaft, Künste, Wirtschaft, Staat, Bildungsinstitutionen, Privatpersonen und unzählige Nationen haben ein großes Interesse an der Pflege und ständigen Weiterentwicklung Freier Software. Ihre Lebenserwartung ist unvergleichbar hoch. Keine Firma kann sie vereinnahmen, ihre Entwicklung einstellen und dadurch indirekte Enteignungen vornehmen. Sich Kompetenzen in freier Software anzueignen stärkt die persönliche Unabhängigkeit.
Zu den ebenfalls kostenlosen, aber nicht quellcodemodifizierbaren bzw. proprietären aufgeführten Freewareprogrammen und Addons zählen: Microsoft Security Essentials, Microsoft Live Messenger, Yahoo Messenger, Adobe Reader, Adobe Flash Player, Powerbullet Presenter, Video DownloadHelper, Better Privacy.
Internetseiten lassen sich auch separat in Karteireitern öffnen, ohne die
Empfehlungen-Hauptseite
verlassen zu müssen: Fahren Sie mit dem Mauszeiger auf den jeweiligen blauen Verweis, drücken Sie
die rechte Maustaste und wählen "Link in neuem Tab öffnen". So können Sie in einem Durchgang alle für
Sie interessanten Netzseiten in separaten Reitern öffnen, bis Sie am Dokumentende angelangt sind.
Relevanter Mozilla-Artikel:
„Surfen mit Tabs“.
Suchmaschinenstandardfunktionen bilden einen guten Ausgangspunkt für erste Überblicke zu Programmen. Die Informationsfindung zum grafischen Schriftsatzprogramm Scribus diene als illustrierendes Beispiel: 1. Gehen Sie auf Google.com. 2. Geben Sie dort Scribus als Suchbegriff ein. 3. Auf der Ergebnisseite befindet sich links eine Navigationsspalte mit Suchoptionen. Drücken Sie dort auf Bilder, woraufhin Illustrationen zu Scribus erscheinen, entnommen von verschiedensten Netzseiten, die Sie direkt anspringen können. 5. Drücken Sie nun auf Videos, jetzt werden Filmanleitungen verschiedenster Videoportale präsentiert. Im unteren Bereich des Navigationsmenüs sind weitere Suchoptionen aufklappbar, darunter die Einkreisung der Aktualitätszeiträume präsentierter Ergebnisse.
Alles läuft auf die Kunst der Suche hinaus, auf die Kombination geeigneter Suchbegriffe. Überlegen Sie sich, welche Wörter bzw. Satzfragmente und Bezeichnungen die von Ihnen gesuchte Information enthalten könnte, und fügen Sie diese den Suchbegriffen hinzu. Jeweils mit einem Leerzeichen voneinander getrennt. Satzfragmente können auch in Anführungszeichen gesetzt werden. Weitere Beispielsuchbegriffe: Scribus Einführung, Scribus Anleitung, Scribus Software. Herausfordernde Anliegen und Problemstellungen werden oftmals in Diskussionsforen besprochen, eine mögliche Suchvariante könnte also auch das Wort "Forum" enthalten.
Dieselbe Vorgehensweise empfiehlt sich auch bei Hardwareproblemen. Beispielsuchbegriffskombination: Gerätebezeichnung Modell Problem Forum. Oder auch: Gerätemodellbezeichnung Forum "habe Problem mit". Lassen Sie Ihre Kreativität spielen.
Für weitgehend unpolitische Themenbereiche die wenig bzw. kaum ideologielastig sind, wie beispielsweise Mathematik, Informatik, praktische EDV, Fotografie- und Videotechnik, bietet die Wikipedia sehr oft eine hervorragende Bündelung hochwertiger Informationsquellen. WP-eigene Informationsresourcen und die sich am Ende des jeweiligen Artikels befindende „Weblinks“-Kategorie, in englischen Wikipediaartikeln als „External links“, in französischen als „Liens externes“ bezeichnet, sind oft äußerst ergiebig.
Betrachten Sie als Beispiel den Artikel zum freien Bildbearbeitungsprogramm GIMP (GNU Image Manipulation Programm): 1. Gehen Sie zu http://de.wikipedia.org. 2. Geben Sie in das dortige Suchfeld GIMP ein. 3. Wählen Sie im Artikelinhaltsverzeichnis die Weblinks aus. 4. Rollen Sie den Artikel wieder nach oben und wählen in der linken Spalte (Kategorie „in anderen Sprachen“) Englisch bzw. eine andere Sprache aus, um zur GIMP-Artikelversion in der jeweiligen Sprache zu gelangen. Der Informationsgehalt kann je nach Artikelthema drastisch variieren. Während eine Artikelsprachversion vielleicht nur wenig Informationen bietet, weist eine andere üppigen Informationsgehalt auf.
Wörter und Satzfragmente (allgemein Zeichenketten) innerhalb eines Dokumentes lassen sich schnell über die Suche-Funktion Ihres Netzseitenleseprogramms ausfindig machen. Betrachten Sie auf Ihrer PC-Tastatur im unteren linken Eck die Steuerungs-Taste "Strg". In derselben untersten Zeile befindet sich die gleiche Taste nochmal, im rechten Eck gegenüber, unterhalb der Eingabetaste. Um die Suchfunktion zu aktivieren, drücken Sie gleichzeitig Strg und den Buchstaben F.
Im Firefoxprogramm erscheint daraufhin die Suchleiste, mit Sucheingabefenster links unten. Geben Sie nun Scribus als Suchbegriff ein. Firefox hebt das Wort farbig im Text hervor. Mit der Eingabetaste springen Sie zur nächsten Stelle im Text. Oder Sie nutzen die Aufwärts- und Abwärtstasten der Leiste. Mit der „Hervorheben“-Funktion markieren Sie alle Stellen im Text die den Suchbegriff enthalten.
Auf diese Weise gestaltet sich die Suche nach Stichworten und Satzfragmenten schnell und effektiv, auch in sehr umfangreichen Dokumenten. Liste von Tastaturkürzeln für Firefox.
Google Scholar ist eine auf wissenschaftliche Publikationen spezialisierte Suchmaschine. Auszug aus der offiziellen Beschreibung (Stand: 15. August 2011): „[...] Was ist Google Scholar? Mit Google Scholar können Sie mühelos eine allgemeine Suche nach wissenschaftlicher Literatur durchführen. Sie können von einer Stelle aus viele verschiedene Bereiche und Quellen finden: Dazu gehören von Kommilitonen bewertete Seminararbeiten, Magister-, Diplom- sowie Doktorarbeiten, Bücher, Zusammenfassungen und Artikel, die aus Quellen wie akademischen Verlagen, Berufsverbänden, Magazinen für Vorabdrucke, Universitäten und anderen Bildungseinrichtungen stammen. [...]“
Betreiber von Internetseiten können mittels Cookie-Einträgen auf der lokalen Nutzerfestplatte den Besucher „kennzeichnen“ und zu einem späteren Zeitpunkt wiedererkennen, reidentifizieren. Bei jedem Besuch lassen sich so weitere Nutzergewohnheiten, -Vorlieben und -Interessen aufzeichnen und in eine Datenbank eintragen. Darauf aufbauend kann dann z.B. personalisierte Werbung geschaltet werden.
Neben der Datenschutzproblematik ergeben sich eventuell auch „Verzerrungen“ in den Suchmaschinenresultaten, wenn bereits in der Vergangenheit besuchte Seiten bei erneuten Suchanfragen berücksichtigt werden. Beispiel: Sie geben über einen bestimmten Zeitraum hinweg wiederholt einen bestimmten Suchbegriff ein und klicken innerhalb der Suchergebnisse wiederholt auf den gleichen Eintrag, z.B. auf eine ganz bestimmte Internetseite. Der Suchmaschinenalgorithmus kommt dadurch möglicherweise zu dem Schluß, daß dieses Suchergebnis für den Nutzer eine größere Bedeutung und Wichtigkeit besitzt als andere Ergebnisse. Bei einer erneuten Suche könnte dieser Eintrag dann an einer vorderen oder gar der vordersten Stelle plaziert werden, bei automatisierter Cookie-Löschung hingegen landet er vielleicht weiter unten in der Ergebnisliste. Noch größere Verzerrungen entstehen wahrscheinlich, wenn Sie sich persönlich bei einer Suchmaschine anmelden.Für den Erhalt weitgehend neutraler Suchergebnisse empfiehlt sich die automatisierte Löschung von Cookies und LSOs/Flash-Cookies am Sitzungsende. Firefoxerweiterungen wie Better Privacy entsorgen auch Supercookies. Diese sinnvollen Maßnahmen reduzieren die Datenpreisgabe, Ihr Internetprovider (die Firma, die Ihnen Anschluß an das Weltnetz/Internet verschafft) sowie einige Hersteller proprietärer Software und all diejenigen, die mit diesen Firmen in einem umfassenderen Sinn „zusammenarbeiten“, wie z.B. Nachrichtendienste, können jedoch immer in Erfahrung bringen, welche politischen und anderen Inhalte Sie im Internet besuchen.
Anonymität im Interrnet gibt es nicht, auch nicht mit Diensten wie Tor. Zu viele Software-, Hardware- und Kryptographieschnittstellen sind korrumpiert mit Programm- bzw. Hardwarehintertüren sowie teilweise vermutlich auch mit inhärenten mathematischen Schwächen, die möglicherweise dafür ausschlaggebend waren, daß ganz bestimmte Verschlüsselungsalgorithmen zum Standard erhoben wurden. Eine gewisse Anonymität kann zwar durch die Nutzung von Internetcafe-Computern erreicht werden. An zahlreichen öffentlichen Plätzen befinden sich jedoch Überwachungskameras, die mittels Gesichtserkennungsprogrammen und zeitlicher Auswertung entsprechende Zuordnungen vornehmen könnten. Darüberhinaus läßt sich der individuelle Tipprhythmus während jeder Eingabe auswerten, festhalten und wiedererkennen. Ganz zu schweigen von der Tatsache, daß sich eine Bevölkerungsmehrheit freiwillig mit Peilsender und Abhörwanze (Mobiltelefon) versieht, die auch nach Entnahme der Akkus/Batterien mit internen Akkus weiterfunktionieren können.
Manche Suchmaschinenbetreiber praktizieren im politischen Bereich eine zum Teil drastische Zensur. Neben der Nichtaufnahme in den Suchindex existieren verschiedene Zensurvarianten. So kann es vorkommen, daß Sie, trotz Kenntnis des offiziellen Namens einer Internetseite nicht deren zugehörige Internetadresse (URL) über Suchmaschinen herausbekommen. Stattdessen werden oftmals Suchergebnis-Verweise auf andere Netzseiten geliefert, welche die von Ihnen gesuchte Seite im „politisch korrekten“ Sinne darstellen, ohne Ihnen jedoch die Möglichkeit zu geben, sich selbst ein Bild machen zu können: Eine wirkliche Quellenangabe fehlt, sehr oft ist keine URL zur Originalquelle enthalten.
Bis jetzt konnte noch keine vergleichbare Zensurpraxis und Umleitungspraxis im Themenbereich Freie Software beobachtet werden.
Die kritischen Aspekte vorherrschender Suchmaschinenmonopoltendenzen werden ausführlich auf Google-watch.org und Wikipedia-Watch.org erläutert.
WP-Artikelverweissammlung „Kategorie: Suchmaschine“
Firefox, Leistungsfähiges Netzseitenleseprogramm für das Weltnetz.
Vorzüglich den
eigenen Bedürfnissen anpaßbar, über „Add-Ons“, die eine umfassende modulare
Funktionserweiterung ermöglichen.
Deaktivieren Sie vor erstmaliger Firefox-Nutzung die
„network.prefetch-next“-Funktion. Siehe hierzu folgende Einführungsartikel
auf:
sicherheitskultur.at,
lawblog.de,
hyperkontext.at und
datenschutzbeauftragter-online.de.
Weniger schwerwiegend aber ebenfalls wichtig
ist das Wissen um
Referrer.
Firefox ist alternativlos unter grafischen Browsern. Kein anderes Netzseitenleseprogramm bietet vergleichbar umfassende Datenschutzmöglichkeiten und Erweiterbarkeit. Für Nutzer unixartiger Betriebssysteme lohnt auch ein Blick auf IceCat.
Erweiterungen lassen sich zentral verwalten und konfigurieren: Gehen Sie im Menü auf „Firefox“ → „AddOns“, dann „Erweiterungen“ wählen.
Optional läßt sich die so genannte Add-on-Leiste im unteren Firefox-Bereich einblenden „Firefox“ → „Einstellungen“ → „Add-on-Leiste“. Erweiterungen werden in ihr durch grafische Symbole repräsentiert, durch Mausklick öffnet sich das jeweilige Menü.
Hier eine Auswahl äußerst nützlicher, offiziell empfohlener Firefox-Erweiterungen,
mehrere Tausend werden angeboten unter
https://addons.mozilla.org/de/firefox:
SeaMonkey (Deutsch): Netzseitenleseprogramm, E-Mail-Programm, Adreßbuch und weitere Funktionen vereint in einer Anwendung. Projekt beherbergt bei Mozilla, sind die meisten Firefox- und Thunderbird-Add-Ons auch für SeaMonkey erhältlich, Datenschutz-Add-Ons eingeschlossen. „Support und Hilfe“, Documentation.
WP-Übersichten: Kategorie:Freier Webbrowser, Category:Free web browsers.
Flash Player (Freeware) Zahlreiche Internetseiten, darunter Youtube, funktionieren nur mit dem kostenlosen, proprietären Adobe Flash Player. Seine Installation empfiehlt sich einhergehend mit der Firefoxinstallation.
VLC-Mediaplayer Wiedergabe von zahlreichen Medienformaten, Videodateien und Audiodateien, darunter Internetvideos, die im Flashformat vorliegen
LibreOffice Hochwertige universelle freie Bürosoftware für Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, und Präsentation. Mit eingebauter PDF-Exportfunktion, Grafikprogramm, Datenbank und Formeleditor. Die Document Foundation wird von zahlreichen erfolgreichen Firmen und Organisationen, sowie von vielen Regierungen der Welt gefördert. LibreOffice empfiehlt sich als Standardprogramm auf jedem Desktopcomputer, in jeder Berufsbranche und in jeder Bildungseinrichtung.
Abiword Textverarbeitungsprogramm, leichtgewichtige Alternative zur LibreOffice Textverarbeitung
PDF, Portable Document Format, gehört zu den weitverbreitetsten Dokumentenformaten. Neben dem kostenlosen aber proprietären original Adobe-Reader (Freeware) existiert eine Reihe umfassend-freier PDF-Betrachter
GIMP (GNU Image Manipulation Program) Mächtiges Rasterbildbearbeitungsprogramm, 8-Bit Farbtiefe
Audacity Einfach zu bedienender Softwareaudiorekorder
Infrarecorder, Brennprogramm für die Erstellung von CD-ROMs, DVD-ROMs, ISO-Abbilddateien und Audio-CDs.
DVD Styler Erstellt aus Videodateien Video-DVDs, für handelsübliche DVD-Spieler. Lassen Sie Ihre Freunde und Bekannte teilhaben an Ihren neuen Erkenntnissen, gewonnen aus frei im Internet erhältlichen Dokumentationen. Brennen Sie Ihre bevorzugten Sachfilme. Ideale Ergänzung zur Firefox-Erweiterung Video DownloadHelper (Freeware), mit der Videofilme von Youtube und hunderten weiteren Videoportalen abgespeichert werden können.
7-zip Komprimiert und entkomprimiert Dateien; besonders nützlich für MS-Windows-Nutzer, da auch Formate aus der Unix-Welt berücksichtigt werden.
7-Zip eignet sich auch für die Archivierung von sehr großen Verzeichnissen. Anwendungsbeispiel: Für das tägliche Abspeichern ausgewählter Meldungen werde im Ordner "Nachrichten" für jeden einzelnen Tag ein Unterordner angelegt. Viele Netzpräsenzen liefern ihre HTML-Seiten mit sehr langen Dateinamen aus, häufig werden einfach Artikelüberschriften als Dateinamen verwendet.
Einige CD/DVD-Brennprogramme kommen jedoch mit solch langen Dateibezeichnungen nicht zurecht, so daß ein Archivieren auf Disk-Datenträgern manchmal scheitert. Eine mögliche Lösung dieses Problems besteht nun darin, den Nachrichtenordner in eine komprimierte "homogene" Datei umzuwandeln, z.B. in das .7z-Format.
WinDirStat Festplatte randvoll, schnelles Platz schaffen dringend erforderlich, aber nicht viel Zeit zum Sichten vorhanden? WinDirStat visualisiert die Größe von Dateien in einer Grafik. So können Sie schnell die Größten ausfindig machen, archivieren und anschließend löschen. Unix-Nutzer nehmen KDirStat oder Pysize.
Jacksum Computerdateien können auf viele Weisen unbemerkt manipuliert werden. Kryptographische Prüfsummen, Hashwerte, dienen dem Schutze Ihrer Daten: Durch Bildung eines elektronischen Fingerabdrucks einer Datei wird ein stets gleichbleibender Zahlenwert erstellt. Weicht dieser zu einem späteren Zeitpunkt ab, liegt Beschädigung oder Manipulation vor. Mit einem einzigen Mausklick läßt sich so jederzeit die Unversehrtheit einer Datei prüfen. Kryptographische Prüfsummen bilden die Grundlage für Signierung, Verschlüsselung, für Netzseiten- und E-mailzertifikate, für die qualifizierte elektronische Signatur sowie für das technische Verständnis der revisionssicheren Email-Archivierung, zu der alle Freiberufler und Unternehmer gesetzlich verpflichtet sind. Sie bilden einen einfachen und mächtigen Schutz vor Mobbing am Computerarbeitsplatz, und fördern die Qualitätssicherung in allen Berufsbereichen. (Einführung)
Eraser, ermöglicht weitestgehend rückstandsfreies Entfernen von Dateien auf Festplatten
Zehnfingersystem-Übungsprogramm TIPP10: Profis schreiben im Zehnfingersystem, für eine wesentliche Zeitersparnis und erhöhte Reaktionsgeschwindigkeit, und für maximale Konzentration auf Inhalte. Der plattformübergreifend erhältliche Schreibtrainer TIPP10 bietet einen ausgefeilten, sich interaktiv-selbstanpassenden Schreibkurs.
Tastaturbelegung und BIOS: In seltenen Fällen setzen das BIOS oder ein anderes Programm eine Eingabe mit US-amerikanischer Tastaturbelegung voraus. Bestätigungen mit „Y“ (für „Yes“) und die Rekonstruktion bereits gesetzter Systempaßwörter können nur dann vorgenommen werden, wenn die US-Belegung bekannt ist. Heften Sie sich daher unbedingt einen Ausdruck der US-amerikanischen Tastatur in Ihrem Computerordner ab.
Microsoft bietet für seine Windows-Betriebssysteme einen kostenlos herunterladbaren Virenscanner an: Microsoft Security Essentials
„Fachwörterbücher Informatik (IT)“ Umfassende Sammlung von Computerlexika.
Druckerchannel.de Umfangreiches Basiswissen und Druckertests
WP-Artikel: „Entwicklungsstadium (Software)“
Der effektive Umgang mit elektronischer Post, auch E-Mail bzw. E-Post genannt (nicht zu verwechseln mit dem umstrittenen „E-Postbrief“), stellt eine Grundvoraussetzung für die kompetente Internetnutzung dar. E-Mails gleichen offen lesbaren Postkarten, Privatsphäre ist nicht gegeben. Inhalte werden möglicherweise extrahiert und für Werbung ausgewertet, insbesondere bei kostenlosen, werbefinanzierten Anbietern. Auch Nachrichtendienste überwachen und filtern höchstwahrscheinlich alle Inhalte, die über das Netz gehen.
E-Mail-Versand ist auf zwei Wegen möglich: Direkt über Eingaben auf der Internetseite des Mailanbieters, über eine so genannte Webmail-Schnittstelle, oder über ein E-Mail-Programm auf dem lokalen Computer. Auch Kombinationen sind möglich, E-Mails können z.B. permanent auf dem Servercomputer des Anbieters verbleiben und immer wieder neu abgerufen werden. Aus Datenschutz- und Sicherheitsgründen empfiehlt sich jedoch ein automatisches Herunterladen auf den heimischen Rechner.
Mehrere kostenlose Dienstleister bieten sich an. Vor erstmaligem Gebrauch wird auf der Internetseite des Anbieters ein Konto eingerichtet. Nach der Anlegung kann man sich unmittelbar via Webmail-Schnittstelle anmelden. Ernsthafte E-Postverwaltung setzt jedoch ein E-Mail-Programm auf der lokalen Festplatte voraus, einen so genannten MUA (Mail User Agent).
Viele Nutzer pflegen mehr als eine E-Mail-Adresse, um private Kommunikation, geschäftliche Korrespondenz und Produktanfragen strikt voneinander getrennt zu halten. Manche Korrespondenzpartner gehen jedoch schwer fahrlässig mit Kontaktdaten um und riskieren dadurch, daß privat gehaltene E-Mail-Anschriften auf industriell gehandelte Werbeadreßlisten geraten
Neben der Möglichkeit, verschiedene Freemail-Dienste gleichzeitig zu benutzen, gibt es mittlerweile auch bei manchen E-Mail-Providern eine Funktion, mit der hausintern zusätzliche alternative E-Mail-Anschriften eingerichtet werden können, für vorübergehend oder für dauerhaft. Dadurch bleibt die Hauptanschrift verborgen. Weitere Informationen hierzu u.a. auf Chip.de „Hotmail: Neue Wegwerfadressen schützen vor Spam“ (04.02.2011), auf Winfuture.de „Hotmail bietet Nutzern nun auch Wegferfadressen“ (04.02.2011) und in der Yahoo-Hilfe zum Thema „Wegwerf-Adressen“.
Bei der Einrichtung des lokalen Mailkontos ermitteln moderne Programme anhand der angegebenen E-Mail-Adresse die erforderlichen Daten des Mailproviders für Abruf und Versand: Mails werden auf eine geregelte Art und Weise zum Dienstleister hochgeladen bzw. heruntergeladen. Wie das geschieht, ist in technischen Spezifikationen bzw. in Protokollen festgelegt. POP und IMAP sind die beiden vorherrschenden Standards. Bei kostenlosen Diensten kommt meist POP zum Einsatz. Neben der Protokoll-Angabe benötigt das E-Mail-Programm auch die Adressen der Servercomputer des Maildienstleisters.
Die lokale Kontoeinrichtung geschieht in der Regel vollautomatisch, das E-Mail-Programm ruft aus einer Datenbank die erforderlichen Informationen ab. Sollten die Angaben nicht vorhanden sein, müssen die Daten manuell eingetragen werden. Hier die Windows Live- (bzw. Hotmail-) und die Yahoo Mail-POP-Daten sowie ein Überblick über andere kostenlose E-Mail-Dienstleister. Schauen Sie immer zuerst auf den Originalseiten nach, und überprüfen Sie regelmäßig die AGB auf möglicherweise erfolgte Änderungen.
Das plattformunabhängige freie Programm Mozilla Thunderbird empfiehlt sich vorzüglich, sowohl für den privaten wie auch für den professionellen Einsatz. Es verfügt über einen großen Funktionsumfang und umfangreiche Erweiterungsmöglichkeiten. Drei Erweiterungen sind von zentraler Bedeutung für die professionelle Nutzung:
Die inhaltliche Form geschäftlicher elektronischer Nachrichten wird teilweise von rechtlichen Vorgaben geregelt. Der E-Mail-Signaturtext muß hierbei, ähnlich einem Netzseitenimpressum, gesetzlich vorgeschriebene Geschäftsinformationen enthalten. Einführungsartikel auf heise resale, „Abmahnsichere-Geschäfts-E-Mail, Gesetzeskonforme Pflichtangaben in Geschäftsbriefen“, auf www.onlinelaw.de „[...] Pflichtangaben für geschäftliche E-Mails [...]“, auf netzwelt.de, „Pflichtlektüre: Was in die geschäftliche E-Mail gehört“, und ein WP-Artikel, „Signatur (E-Mails im Geschäftsverkehr)“.
Signature Switch ermöglicht einen
einfachen Wechsel von E-Mail-Signaturtexten,
beispielsweise im Rahmen von Korrespondenz, die in einer anderen Sprache geführt wird.
In der Vergangenheit versahen Personen bzw. Ämter ihre Dokumente mit
einem zusätzlichen Echtheitsnachweis, indem sie mit Siegellack und Siegelstempel
komplexe Muster auf die Dokumente auftrugen. Heute übernehmen kryptographische
Schlüssel bzw. Zertifikate die Funktion des Siegelstempels: Für ein Dokument, z.B.
eine E-Mail-Datei, wird mit Hilfe eines Zertifikates (eines Ausweises) ein begleitender, personengebundener
Echtheitsnachweis berechnet, die so genannte kryptographische Signatur.
Nach Eingang der Nachricht
stellt das E-Mail-Programm des Empfängers (u.a. mit Hilfe dieser Signatur)
vollautomatisch fest, ob das Dokument wirklich vom angegebenen Versender
(Zertifikatsinhaber/Ausweisinhaber) erstellt wurde.
E-Mail- und Netzseitenzertifikate haben also eine Ausweisfunktion, mit der Korrespondenzpartner
und Internetseiten ihre Identität nachweisen können.
Klassische Ausweise werden von staatlichen Behörden ausgestellt. E-Mail-
und Netzseitenzertifikate werden von so genannten Zertifizierungsstellen ausgestellt
(Certification Authorities, CAs). Und hier liegen die zwei entscheidenden Unterschiede:
Klassische Ausweise sind untereinander alle gleichwertig und amtlich anerkannt,
es gibt nur einen einzigen Aussteller, der zugleich als Beglaubigungsinstitution fungiert: den Staat.
E-Mail- und Netzseitenzertifikate hingegen existieren in unterschiedlichen Güteklassen, mit unterschiedlicher Aussagekraft.
Nur Zertifikate höchster Güteklasse (Class-3), ausgestellt von
staatlich anerkannten
Zertifizierungsstellen, werden rechtlich anerkannt.
Mit Thunderbird lassen sich beide Verschlüsselungs-Industriestandards nutzen, OpenPGP und S/MIME. OpenPGP-Schlüssel zur Signierung und Verschlüsselung Ihrer E-Mails und anderer Dokumente können Sie sich selber generieren. Die Erweiterung Enigmail dient hierbei als komfortable Schnittstelle zum Kryptographieprogramm GNU Privacy Guard (GnuPG). Die MS-Windows-Version GPG4win wird zusammen mit dem plattformübergreifend erhältlichen Zertifikatsverwaltungsprogramm Kleopatra ausgeliefert. Thunderbird-Mail.de beschreibt ausführlich den Umgang mit Enigmail und das Laden von X.509-Zertifikaten.
Weiterführende Informationsquellen zur fortgeschrittenen und zur qualifizierten Signatur enthält Abschnitt fünf des Prüfsummenartikels auf ComputerBildnis.com. Eine zentrale Übersicht mit Zusammenfassungen zu nationalen und internationalen Regelungen findet sich auf Bert-Jaap Koops’ „Crypto Law Survey“.
Es kann nicht ausgeschlossen werden, daß offiziell empfohlene, zu Standards erhobene Kryptographie-Algorithmen inhärente mathematische Schwächen aufweisen, um Nachrichtendiensten die Entschlüsselung zu erleichtern. Zudem wird wirklich fortgeschrittene Computertechnologie der Öffentlichkeit vermutlich vorenthalten bzw. allgemein gesperrt gehalten, um Geheimdiensten einen Berechnungskraftvorsprung zu garantieren. Unter diesem Aspekt und angesichts der höchstwahrscheinlich vorhandenen Einflußnahme auf die Firmenproduktgestaltung (Software- und Hardware-Hintertürenproblematik) ist die Effektivität der realexistierenden Verschlüsselungspraxis fragwürdig; auch dann, wenn durchgängig offene, freie IT-Infrastruktur zum Einsatz kommt.
Konsequent angewandte Signierung und Verschlüsselung wehren jedoch zumindest einen Teil des infragekommenden Personenkreises möglicher Geschäftsangreifer ab.
„Celebrating 30 Years of Public Key Cryptography“, zu sehen bei Google Video:
Lightning (offizielle Netzpräsenz): Kalender- und Terminverwaltung, mit der Thunderbird zu einem so genannten „Personal Information Manager“ erweitert wird.
In manchen Wirtschaftszweigen werden E-Mails, die zu Geschäftsabschlüssen/-Aufträgen führen, rechtlich als Handelsbriefe betrachtet. Für ihre Archivierung reichen einfaches Abspeichern oder Ausdrucken nicht mehr aus, stattdessen muß revisionssicher archiviert werden, auf eine technische Weise, die ein nachträgliches, nicht feststellbares unbemerktes Manipulieren der E-Mail-Daten ausschließt.
Nur ganz bestimmte Software- und/oder Hardwarelösungen von bestimmten Herstellern werden im Rahmen der gesetzlichen Anforderungen rechtlich anerkannt. Im Internet sind zahlreiche hochwertige Einführungsartikel zu diesem Thema erhältlich, verfaßt von spezialisierten Rechtsanwälten und IT-Experten, u.a.: „FAQ der IT-Recht Kanzlei: zu den Themen E-Mail-Archivierung und IT-Richtlinie“, „Gesetzliche Vorgaben für die eMail-Archivierung“, „Rechtssichere E-Mail-Archivierung – Teil 1 Einführung und Rechtsvorschriften“. Siehe auch die Wikipedia-Artikel „E-Mail-Archivierung“ und „GDPdU“.
Verteilerlisten ermöglichen einen zeitsparenden Informationsversand innerhalb des Freundes- und Bekanntenkreises. Thunderbird-Mail.de führt eine ausführliche Anleitung. Nach Anlegen einer Adreßliste empfiehlt sich folgende Vorgehensweise für den Versand: 1. Öffnen Sie im Hauptfenster eine neue E-Mail („Verfassen“). 2. Ändern Sie das „An:“-Feld zu „BCC:“. 3. Schreiben Sie den Namen der Liste in das Empfängerfeld, die Autovervollständigung ergänzt automatisch. Nun bekommen alle Empfänger unabhängig voneinander eine sogenannte Blindkopie zugeschickt, d.h. sie sehen nicht die Anschriften der anderen Adressaten der Liste. CC bedeutet Kohlepapierdurchschlag (Carbon Copy). BCC steht für Blindkopie, Blind Carbon Copy. Weitere Details: „E-Mail (Header)“, „E-Mail-Header lesen und verstehen“, „Email“.
Umfassende Informationsquellen zur elektronischen Post, viele Aspekte berücksichtigend:
„Comparison of e-mail clients“
„Kategorie: E-Mail-Programm“
„Kategorie:Freie E-Mail-Software“
„Category: Free email software“
Verwenden Sie auf keinen Fall ein- und dasselbe Paßwort für mehrere Dienste. Schreiben Sie Kontoname und Paßwort handschriftlich nieder, lassen Sie jedoch beim Niederschreiben der Kontobezeichnung einzelne Zeichen sowie den Dienstleisternamensteil aus, damit die Zugangsdaten im Verlustfall nicht von Dritten rekonstruiert werden können.
Zu einfache Paßwörter sind äußerst sicherheitskritisch. Es scheiden von vornherein aus:
Obwohl die leichte Einprägsamkeit eines Paßwortes kein wirkliches Kriterium darstellt, gibt es mehrere Strategien für seine komfortable Handhabung, wodurch sogar das Niederschreiben für unterwegs entfällt. Merksätze in Kombination mit Sonderzeichen bilden eine gute Ausgangsbasis. Eine Beispielformel: Man denke sich einen Satz aus, notiere die Anfangsbuchstaben jedes einzelnen Wortes, und füge Sonderzeichen ein.
„Mit Rollschuhen auf Tannenwipfeln stehend läßt sich besonders gut Baseball spielen.“ wird zu MRaTslsbgBs. Fügt man nun wiederholt die Zeichen **..$$ ein, ergibt sich als Paßwort M*R*a.T.s$l$s*b*g.B.s.
Machen Sie sich vertraut mit den grundlegenden Aspekten der Paßwortsicherheit.
Netzseitenleseprogramme speichern in der Voreinstellung meist Paßwörter und Formulardaten. Deaktivieren Sie diese Funktionen.
In Firefox unterbinden Sie die Paßwortspeicherung über „Firefox“ → „Einstellungen“ → „Einstellungen“ → „Sicherheit“. Dort müssen im „Passwörter“-Bereich beide Kästchen, „Passwörter speichern“ und „Master-Passwort verwenden“, deaktiviert sein.
In der Rubrik „Datenschutz“ deaktivieren Sie im „Chronik“-Bereich das Kästchen „Eingegebene Suchbegriffe und Formulardaten speichern“. Über den „Einstellungen“-Knopf können weitere Einzelheiten festgelegt werden.
Insbesondere an öffentlichen Computer-Terminals, z.B. in Internetcáfes, müssen Sie große Sorgfalt walten lassen, damit Nachfolger keinen Zugriff auf Ihr Konto bekommen, über zwischengespeicherte, nichtgelöschte Sitzungsdaten.
Einmalkennwörter erhöhen die Betriebssicherheit. Leider setzt die Nutzung von Einmalcodes für Windows Live gegenwärtig ein Mobiltelefon voraus.
Einige Soziale-Netzwerk-Dienstleister arbeiten mit einer höchst unseriösen Methode, um an neue Nutzerdaten zu gelangen. Sie setzen dabei auf Uninformiertheit und Unbedachtsamkeit.
Bei der Neuanmeldung eines Benutzers wird diesem vorgeschlagen zu überprüfen, ob bereits andere Menschen aus seinem Bekanntenkreis den Dienst nutzen. Für diese Überprüfung wird der Nutzer dazu angehalten, die Korrespondenzpartner-Adressenliste seines E-Mail-Kontos hochladen zu lassen. Es erscheint eine Aufforderung zur Eingabe der E-Mail-Anschrift (Kontoname) und des zugehörigen Paßwortes. Geht der Nutzer in die Falle, meldet sich das Programm des Sozialen-Netzwerk-Dienstleisters vollautomatisch beim E-Mail-Dienstleister an und lädt sich das Kontakte-Adreßbuch herunter.
Dieses, unter Datenschutzaspekten verheerende Szenario ereignet sich Tag für Tag massenhaft immer wieder von Neuem. Die Konsequenzen:
Insbesondere der letzte Punkt hat drastische, geschäfts- und ansehensschädigende Folgen. Bei Berufsausübenden, die der Schweigepflicht unterliegen kann es sogar zu rechtlichen Konsequenzen kommen, verbunden mit hohen Bußgeldern. In der Regel bleibt es nicht beim Versand von Einladungen. Nach Auswertung der elektronischen Adreßbücher werden umfassende soziale Graphen erstellt und analysiert. Darauf basierend werden den Angeschriebenen dann auch noch personalisierte Kontaktvorschläge zu möglicherweise gemeinsamen Bekannten gemacht, wodurch ganze Beziehungsnetzwerke brachial offengelegt werden.
Das Vertrauen in den Kommunikationspartner wird durch solch fahrlässiges Verhalten zerstört. Der Verursacher hat sich die Blöse gegeben, am Computer unvorsichtig und unüberlegt gehandelt zu haben.
Nicht alle Sozialen Netzwerke arbeiten auf diese Weise, jedoch einige.
Die verpflichtende Angabe einer E-Mail-Anschrift alleine, vor der erstmaligen Nutzung des Dienstes, ist durchaus berechtigt. Firmen müssen sich rechtlich absichern, freischaltende Bestätigungs-E-Mails sind eine übliche Vorgehensweise und ermöglichen darüberhinaus eine alternative Kontaktierung des Benutzers, was auch im Sinne der Betriebssicherheit ist.
Nach E-Mail-Paßwörtern zu fragen überschreitet jedoch alle Grenzen und ist in jeder Hinsicht zuhöchst bedenklich.
Paßwortdiebstahl durch Soziale Manipulation
Verschiedene Methoden zielen darauf ab, durch Irreführung an die Zugangsdaten von Nutzern zu gelangen. So werden beispielsweise von Dritten, im Namen des E-Mail-Dienstleisters verfaßte Nachrichten versandt die dazu auffordern, persönliche Kontodaten auf einer Internetseite einzugeben, da es ein Problem gäbe. Solche Betrugsseiten sind oft täuschend ähnlich gestaltet zu den Originalseiten.
Eine andere Strategie besteht darin, Computernutzer in emotionale Aufruhr und in Alarmbereitschaft zu versetzen, um sie zu unüberlegten Handlungen zu veranlassen. Zur Veranschaulichung diene die Wirkungsweise eines Schadcodeprogramms aus der Vergangenheit, das für seine Weiterverbreitung gespeicherte Kontozugangsdaten des kompromittierten Nutzercomputers verwendet und Identitätsdiebstahl begeht. Dabei handelt es sich um Zugangsdaten für einen bekannten E-Mail- und Fernschreibdienstleister.
Zunächst wird der Bestand an E-Mail-Anschriften aus Adreßbüchern ausgelesen. Dann werden E-Mails mit einer provokanten Nachricht, im Namen des Schadcodeopfers an seine Korrespondenzpartner versandt, die diese zum Anklicken auf einen bösartigen Verweis (Hyperlink) bewegen sollen, damit sie sich ebenfalls das Schadprogramm einfangen.
Parallel dazu kann auch das Fernschreibprogramm für die Weiterverbreitung mißbraucht werden, indem entweder über den befallenen Rechner oder über andere Computer vollautomatische Anmeldungen mit den erbeuteten Nutzerdaten erfolgen. Dabei werden Fernschreibdialoge gestartet, die sich an die Bekannten und Freunde des Opfers richten. Im Chatfenster erscheint dessen Nutzername mit folgender sinngemäßer Äußerung, die kombiniert wird mit einem süffisanten, die Zunge heraushängenlassenden Emoticon: „Bist das Du auf diesem Bild: [Schadcode enthaltender Verweis]?“. Besorgt um ihre Reputation klicken manche Nutzer dann umgehend auf den Verweis. Nichts Böses ahnend nehmen sie ja an, daß ihr Bekannter angemeldet ist und sich mit ihnen online unterhält.
Ähnliche Taktiken bestehen in gefälschten, im Namen von Behörden ausgestellten E-Mails mit Zahlungsaufforderungen sowie in Liebeserklärungen, die ebenfalls zum Anklicken und in die Falle gehen verleiten sollen.
Die Kenntnis über grundlegende Strategien der Trickbetrügerei, der sozialen Manipulation, des so genannvten Phishings und um Schadprogramm-Kategorien gehört zur Computerallgemeinbildung.
Die Behauptung, das Internet sei ein rechtsfreier Raum, erweist sich jedoch bei genauer Betrachtung als völlig haltlose Unwahrheit, die lediglich der Einschränkung bzw. der völligen Abschaffung von Meinungs- und Publikationsfreiheit Vorschub leisten soll. Im Internet begangene Straftaten haben dieselben rechtlichen Konsequenzen wie in der klassischen Alltagskommunikation.
Werbung
Weltweiter Austausch mit liebgewonnenen Menschen, Stärkung der persönlichen Sprachkompetenz ganz ohne Reisebudget Internettelefonie setzt neue Kommunikationsmaßstäbe und beschleunigt unermeßlich die Entfaltung des persönlichen Potentials, zu 100 % kostenlos, Computer und Breitbandanschluß vorausgesetzt. Nutzen Sie ein Headset (Kopfhörer-Mikrofon-Kombination) für größtmöglichen Komfort und bestmögliche Sprachqualität mit einem stets gleichbleibenden Mikrofonabstand. In Notebooks eingebaute Mikrofone leiten oftmals Tastatur- und Lüftergeräusche weiter, eingebaute Lautsprecher bieten ebenfalls nur schwache Klangqualität. Sämtliche Sprachempfehlungen sind auch als PDF-Datei erhältlich (A4-Format, US-letter). Über www.peterjockisch.de/texte/texte.html können Direktverweise auf das Dokument gesetzt werden.
Yahoo Messenger (Freeware) bietet Fernschreiben, PC-Telefonie, Videotelefonate. Yahoo Mail kann ebenfalls über das POP3-Protokoll abgerufen werden.
Weiterführende Informationen: „Liste von VoIP-Software“, „Comparison of VoIP software“, „Chat“, „Emoticon“
Audacity, ein freier, plattformübergreifender Audiorekorder, eignet sich ideal für ein Sprachtandem. Beispielsweise für das Aufnehmen von Referenztexten und für das Vorlesen von Lernmaterialien für die Sprachpartnerin.
Audacity, ein Headset sowie Live Messenger oder Yahoo Messenger bilden die perfekte Einheit, um weltweit kostenlos kommunizieren und Sprache studieren zu können.
Audiodateien, auch große, lassen sich mit kostenlosen E-Maildiensten versenden, z.B. mit Yahoo Mail. Sowohl Windows Live als auch Yahoo ermöglichen es, E-Mail und Messenger mit einem einzigen, kostenlosen Benutzerkonto zu nutzen.Weitere Informationen zu Audio-Programmen: „Audioeditor“ (deutsch), „Digital Audio Editor“, „List of free software for audio“.
Eignen Sie sich möglichst für alle zu erlernenden Sprachen jeweils ein Zehnfingersystem an. Meistens stehen mehrere Tastaturbelegungsvarianten zur Auswahl. Eine sehr umfassende Übersicht bietet der englische Wikipedia-Artikel „Keyboard-Layout“. Deutscher Artikel: „Tastatur-Belegung“. Moderne Betriebssysteme unterstützen alle weltweit gebräuchlichen Belegungen. Die Umschaltung erfolgt über eine selbstfestgelegte Tastenkombination.
Freie Betriebssysteme, Benutzeroberflächen und Programme unterstützen ausgezeichnet nationale und regionale Sprach-, und Tastaturstandards. Auch solche Sprachen finden Unterstützung, die für Hersteller proprietärer Software kommerziell uninteressant sind (Technische Aspekte). Freie Software stärkt das Individuum und die Nation.
Für Englisch nicht erforderlich, ist es für jede andere Sprache effektiver, sich von vornherein in eine landesspezifische Originalbelegung einzuarbeiten, anstatt Sonderbelegungen für die heimische Tastatur zu erlernen.
Freie Textverarbeitungs- und Schriftsatzprogramme unterstützen umfassendst die Erstellung verschiedensprachiger Dokumente, sprachwissenschaftliche Zeichensätze wie beispielsweise das für die Beschreibung der Aussprache verwendete Internationale Phonetische Alphabet (IPA) eingeschlossen.
Hochwertige, kostenlos nutzbare und frei zugängliche Online-Wörterbücher, überwiegend in Deutscher Sprache gehalten.
Linguee.de „Das Web als Wörterbuch“ Linguee überprüft, wie andere Ihren Suchbegriff (Wort, Phrase bzw. Fragment) im Kontext übersetzt haben. Grundlage bildet ein laufend aktualisierter Datenbestand an hochwertigen, d.h. von Menschen erstellten Übersetzungen: zweisprachig gehaltene Internetseiten aus dem Weltnetz. So werden bei Übersetzungsanfragen automatisch zahlreiche Übersetzungskontexte aus dem Alltagsleben berücksichtigt. Übersetzungsrichtungen: Deutsch ↔ Englisch, Englisch ↔ Spanisch, Englisch ↔ Französisch, Englisch ↔ Portugiesisch. Mit generierten Audioreferenzdateien. Englische Version: Linguee.com.
Pons.eu, „Das Sprachenportal“. Bietet Wörterbücher für mehr als ein Dutzend Sprachen und ein Übersetzungssystem. Mit Lautschrift (IPA) und generierten Tondateien.
BEOLINGUS Wörterbücher der TU-Chemnitz, mit von Menschen erstellten Tondateien. Unterstützte Sprachen: Deutsch ↔ Englisch, Deutsch ↔ Spanisch, Deutsch ↔ PortugiesischLEO.org Online-Wörterbücher für Deutsch ↔ Englisch, Deutsch ↔ Französisch, Deutsch ↔ Russisch, Deutsch ↔ Spanisch, Deutsch ↔ Italienisch, Deutsch ↔ Chinesisch. Bietet von Menschen gesprochene Tonreferenzdateien
dict.cc Sehr umfassendes Wörterbuch. Neben dem Deutsch-Englisch-Wörterbuch werden Dutzende weiterer Sprachen unterstützt. Der Großteil der Einträge ist mit von Muttersprachlern aufgenommenen Tondateien versehen.
Google Übersetzer „Übersetzungen in über 50 Sprachen“. Informationen zur Funktionsweise: „Über Google Übersetzer“. Weitere Werkzeuge: „Google Language Tools“, mit der Funktion „Webseite übersetzen“ können Sie sich Ihnen fremdsprachige Netzseiten direkt übersetzen lassen. Die Resultate öffentlich zugänglicher maschineller Textübersetzungstechnologie sind häufig noch immer unbefriedigend, für eine grobe inhaltliche Orientierung sind sie jedoch durchaus nützlich.
„Enzyklopädien, Lexika, Wörterbücher“ Riesige Verweisliste zu Fachwörterbüchern unterschiedlichster Berufsfelder, Enzyklopädien, Lexika, Wörterbücher, Übersetzer, Abkürzungen und Akronyme, Sammlungen
Jdictionary Ein freies, plattformunabhängiges javabasiertes Offline-Wörterbuch. Unterstützt viele Sprachen, erweiterbar über Plugins.
English Dictionaries führt zahlreiche Englischwörterbücher.
English on the Web Umfangreiches Wissen zur Englischen Sprache, zur Grammatik, und zu Lernstrategien. Bietet viele wertvolle Informationen für das Selbststudium, in Deutsch gehalten.
English Course Übersicht zur Englischen Grammatik, ebenfalls in Deutsch.
VOA Voice of America, Special English.
Ein speziell für Englisch-Anfänger produziertes Sendeformat, mit Reihen zu unterschiedlichen Themenbereichen.
Täglich seit vielen Jahrzehnten weltweit über
Kurzwelle ausgestrahlt.
Seit dem Internetzeitalter können alle Sendungen auch als Audio- und Textdateien kostenlos
heruntergeladen werden, darüberhinaus gibt es unzählige Videobeiträge, in denen der langsam gesprochene Text parallel auch schriftlich eingeblendet wird.
Mit der Firefoxerweiterung
Video DownloadHelper (Freeware)
lassen sich alle Beiträge des
offiziellen Youtubekanals abspeichern, der
VLC-Mediaplayer
spielt neben Video- auch Audiodateien ab.
VOA ist offizieller U.S.-Staatssender, manche Sendungen tendieren daher zur
Regierungsdarstellung von Ereignissen und Sachverhalten; die Beiträge widmen
sich jedoch verschiedensten Lebensbereichen.
Special English ist eine ausgezeichnete Quelle von Lernmaterialien für
Englisch-Anfänger, mit einer vorzüglichen sprachlichen Aufbereitung. Zwei Beispielsendungen:
VOA Learning English bietet umfangreiche Programminhalte, auch für fortgeschrittene Englisch-Lerner.
Sprache war leider immer auch ein Politikum. Der politische Konformitätszwang schlug sich daher von Anfang an auch in WP-Sprachartikeln nieder sowie in der Wikipedia generell, z.B. in Geschichts- und Politikartikeln, bzw. in „politisch korrekten“ Politikgeschichtsartikeln. Die vorherrschenden Tendenzen der WP hinsichtlich ihrer Einstellung zur deskriptiven Sprachwissenschaft und der Deutschen Sprache sind hinterfragbar.
Diesen Aspekt berücksichtigend, enthält die Wikipedia dennoch viele wertvolle Informationen zu zahlreichen Englischaspekten:
„Englische Sprache“, „Kategorie:Englische Sprache“, „Anglistik“, „Kategorie:Anglistik“, „Phonetik“, „Kategorie:Phonetik“, „Kategorie:Sprache“
Sehr oft variieren deutschsprachige und anderssprachige Artikelversionen hinsichtlich der behandelten Aspekte und der Gesamtfülle an Informationen. Es lohnt sich immer, auch anderssprachige Versionen zu lesen:
„English language“, „Category:English language“, „English studies“, „Phonetics“, „Category:Phonetics“, „Category:Language“
Tandem-Server Bochum, „Sprache lernen im Tandem“, „Autonomes Lernen mit einem Partner“, ein Angebot der Ruhr-Universität Bochum.
InterPals Penpals, Ermöglicht eine einfache Profilerstellung und bietet umfassende Kommunikationsmöglichkeiten.
Eine Liste internationaler E-Brieffreundschaftsseiten findet sich auf SimilarSites.com.Ihre (zukünftigen) Sprachpartner/innen freuen sich über hilfreiche Verweise für das persönliche Deutschstudium, besonders über vollständige, abgeschlossene Kurse. Im Internet gibt es mehrere kostenlose, frei zugängliche Einführungskurse. Gestaltet mit großer Fachkompetenz, Qualitätsbewußtsein und einem der Fortbildung der Menschheit verpflichteten Idealismus.
Paul Joyce, University of Plymouth, bietet einen exzellenten Selbststudium-Deutschkurs, mit Audiodateien. Auszüge:
Das Foreign Service Institute führt kostenlos herunterladbare Sprachkurse mit Audiodateien, in Amerikanischem Englisch verfaßt. Eine detaillierte Beschreibung dieser Seite gibt es unter http://fsilanguage.webs.com.
www.schriftdeutsch.de bietet umfassende Informationen zur deskriptiven Sprachwissenschaft und zum natürlichentstandenem überregionalen Standardschriftdeutsch. (Verweisliste).
„Grundsätzliche Bemerkungen zur deutschen Rechtschreibung und ihrer Bedeutung [...]“
„Die Eszett-Seite“. Ein hervorragender Zeichensatz der auch das große Eszett unterstützt: Linux Libertine.
„Deutsche Sprachwelt“, „Die Plattform für alle, die Sprache lieben“
„Deutsche Sprache – Fragen und Antworten“
„Gutes Deutsch“, Verweisbereich.
Floss Manuals führt kostenlose E-Bücher zu freien Übersetzungswerkzeugen: „Open Translation Tools“ (PDF-Version), „Video Subtitling“ (PDF-Version).
tuxtrans „GNU/Linux Desktop für Übersetzer“. Auszug aus der offiziellen Netzseite, Stand 06. August 2011: „[...] tuxtrans [...] is a Desktop GNU/Linux System developed for translators on the basis of the well-known distribution Ubuntu. It is a full fledged operating system, and it also includes a broad collection of software applications which allow a translator to do his/her job most efficiently and in line with the latest standards. [...]“
Artikel: „Free Software for Translators“, „Open Source für Übersetzer“, „Why universities should use free software“
Eine Anleitung zur Integritätssicherung/Unversehrtheitsprüfung mit kryptographischen Prüfsummen, für Computerdateien jeglicher Art, Textdokumente eingeschlossen: „Praktische Anwendung kryptographischer Prüfsummen“
„ Übersetzungstools [...]“
Werbung
Eine Zusammenstellung leistungsfähiger Programme für Druckvorstufe und Internet, durchgängig freie Software, mit Ausnahme eines Freewareprogramms für die Generierung von Flashanimationen. Detaillierte Beschreibungen, Anleitungen sowie herunterladbare Beispieldateien werden nach und nach folgen.
Alle aufgeführten Programme sind zu 100 % kostenlos erhältlich, zu finden auf den jeweiligen Projektseiten oder bei renommierten Softwareportalen, beispielsweise auf www.chip.de oder beim Heise-Software-Verzeichnis.
Sämtliche Programme verfügen über eine grafische Schnittstelle, ihre Funktionalität wurde ausgiebig unter MS-Windows getestet.
Textverarbeitungsprogramme bieten äußerst umfangreiche Gestaltungsmöglichkeiten, deren effektive Nutzung eine längere Einarbeitungszeit voraussetzt. Langfristig beständige Software erweist sich hierbei als vorteilhaft. (Betriebssystem-)Plattformunabhängigkeit und die Beherrschung eines wirklich offenen, archivierungstauglichen Dokumentenformats sind weitere zentrale Kriterien für den Einsatz in heterogenen Firmennetzwerken und im Verwaltungsbereich.
Mit einem mächtigen Funktionsumfang und einer weltweiten Nutzer- bzw. Fördergemeinschaft, (organisiert in der Document Foundation [WP-Artikel]), darunter zahlreiche Regierungen, bietet LibreOffice alle Voraussetzungen, um diesen Anforderungen gerecht zu werden. Sogar DTP-Funktionen sind möglich. Für Details siehe die „Leistungsmerkmale von LibreOffice Writer“
LibreOffice's Benutzerschnittstelle ist in dutzenden von Sprachen erhältlich. Lediglich die ebenfalls freie Software Abiword (WP-Artikel) unterstützt noch mehr Sprachen, soviele Sprachen wie vermutlich keine andere Textverarbeitung.
Weiterführende Informationen zum Open Document Format und freien Textverarbeitungsprogrammen: „ODF Alliance“, „What is OpenDocument?“, „OpenDocument facts“, „We Can Put an End to [...]“, „Category:Free word processors“
LibreOffice unterliegt einer laufenden Pflege, Weiterentwicklung und Funktionserweiterung, Bedienkonzepte eingeschlossen. Software- und Bedienkonzeptveränderungen finden jedoch auf natürlicher Entwicklungsbasis statt. Im Gegensatz zu künstlichen, forcierten Veränderungen an Programmen und Formaten einiger anderer Hersteller, zum Zwecke des erzwungenen kontinuierlichen Neukaufs von Programmen und Bedienungsmanualen, wodurch ein Teil des angeeigneten Wissens unnötig vorzeitig technisch veraltet.
Unzählige lesefreundlich und ansprechend gestaltete Bücher belegen, daß man heutzutage auch mit Textverarbeitungsprogrammen hochwertige, professionelle Bücher erstellen kann. Die Nutzung mancher satztechnischer Feinheiten bleibt jedoch spezialisierten Schriftsatz- bzw. DTP-Programmen, wie beispielsweise LyX und Scribus, vorbehalten.
Die Einarbeitung in LibreOffice ist eine wertvolle, sich langfristig auszahlende Investition, die Schülern, Auszubildenden, Studenten, Kaufleuten, Wissenschaftlern, Beamten und Menschen aller Berufs- und Interessensgruppen nahegelegt sei.
Eine Liste von freien Erweiterungen für LibreOffice und OpenOffice informiert über Funktionserweiterungen.
Das „Libertine Open Font Project“ bietet hochwertige Font-Dateien (Zeichensätze) für MS-Windows und GNU/Linux, darunter die Linux Libertine, die auch das große Eszett (WP-Artikel) enthält, und die Linux Biolinum, mit der sogar Tasten für Tastaturkürzelbeschreibungen (Short Cuts) dargestellt werden können (WP-Artikel zur Linux Libertine).
Ein Auszug aus einem Abschnitt der Startseite des Open Font Projects, Stand: 24. Juli 2011: „[...] Desweiteren besteht unser Ziel darin, möglichst viele Sprachen und Sonderzeichen der westlichen Sprachen zu unterstützen. Unsere Schriftarten enthalten die Zeichensätze Latein, Griechisch, Kyrillisch (jeweils mit diversen Erweiterungen), Hebräisch, die Internationale Lautschrift und ihre Sonderzeichen. Desweiteren sind Ligaturen wie fi, ff, fl enthalten. Verschiedene Ziffernsätze wie Mediävalzahlen, proportionale und römische sowie hoch- und tiefgestellte Zahlen sind für den anspruchsvollen, professionellen Setzer enthalten. Daneben gibt es noch viele wissenschaftliche Sonderzeichen, fleurale Symbole, Pfeile, Klötzchen und Kapitälchen. Die LinuxLibertine enthält insgesamt weit über 2000 Zeichen! [...]“
Studieren Sie die leichtverständlich gehaltenen Informationen des Libertine Open Font Projects, um sich elementarste Grundkenntnisse der Typographie anzueignen: „Open Type“, „Besonderheiten“, „Schriftschnitte/Stile“.
„Kategorie:Freie Schriftart“, „Category: Open source Typefaces“
„Portal:Schrift“,
„Kategorie:Schrift“,
„kategorie:Schriftart“
TeX [tεχ] und das Makrosystem LaTeX bilden das weitverbreitetste Schriftsatzsystem in der Mathematik, Physik und Informatik. „The Beauty of LATEX“ informiert über die Vorzüge. PDF-Beispieldokumente finden sich u.a. bei der TeX User Group und in einer Zusammenstellung der Association of American University Presses, präsentiert auf tsengbooks.com.
Für die Mehrheit der Computerbenutzer könnte es ungewohnt sein, Dokumente mit einem Texteditor und Makrobefehlen zu erstellen. Mit der plattformübergreifend erhältlichen grafischen Schnittstelle LyX läßt sich LaTeX ähnlich einfach wie eine Textverarbeitung bedienen. Der anfängliche Gesamteinarbeitungsaufwand bleibt dennoch größer, so daß es abzuwägen gilt, ob Sie umfangreiche Dokumente wie beispielsweise Bücher mit LibreOffice oder LyX erstellen.
Textverarbeitungen und grafische DTP-Programme arbeiten überwiegend nach dem WYSIWYG-Prinzip, LaTeX und LyX hingegen basieren auf dem Prinzip der Auszeichnungssprache, Die Formatierung von Textbereichen, Überschriften und anderen Gliederungselementen erfolgt hierbei indirekt (WYSIWYM). Mittlerweile ermöglichen Textverarbeitungsprogramme eine vergleichbare Funktionalität, über sogenannte Stilvorlagen.
Der LyX-Installation sollte das Einrichten einer vollständigen TeX-Distribution vorausgehen, dadurch erübrigt sich das Nachladen von Paketen.
Anleitung für MS-Windows-Benutzer:
C:\Programme\ MiKTeX 2.8\miktex\bin“.
Kalligraphieschriften, Frakturschriften, Sütterlin und zahlreiche weitere Fonts und Stilarten lassen sich universell einsetzen, z.B. als kunstvoll gestaltete Titel für Internetseiten, Buchumschläge, Film- und Musikalben, Plakate, Gruß- und Geschenkkarten. Die Offenheit der TeX- und LaTeX-Basis ermöglichte eine Eigendynamik, Schönheit, Funktionalität und Ausdrucksstärke, zu der weltweit unzählige Nationen, Berufsgruppen und Privatpersonen laufend beitragen. Donald Knuth's TeX-Interpreter gehört zu den mächtigsten EDV-Schriftsatzsystemen und ist zudem das archivierungssicherste und beständigste, das jemals geschaffen wurde. Zu Recht wird seine kulturelle Bedeutung mit der Erfindung des Buchdrucks durch Gutenberg gleichgesetzt freie kostenlose Software, die Schönheit und Freiheit von Individuen und Nationen betonend, deskriptive Sprachwissenschaft und Bildungschancengleichheit fördernd.
Scribus eignet sich besonders für die Erstellung vorwiegend grafischer DTP-Produkte, wie beispielsweise Magazine, Bild- und Fotobände, Buchumschläge, Kalender, Kataloge, Werbeprospekte und -Broschüren, Plakate. Umfassende Informationen sind auf der offiziellen Netzseite, www.scribus.net, und im Scribus-Wiki, http://wiki.scribus.net, erhältlich. Illustrierende Beispielprojekte findet man unter „Made with Scribus“ und „Success Stories“.
Umfangreiche Schritt-für-Schritt-Einführung mit Praxisbeispielen: „Desktop Publishing mit Scribus“. Bezug von ECI-Farbprofilen über http://www.eci.org.
Es empfiehlt sich, vor Scribus das Programm GSview zu installieren, eine grafische Schnittstelle zu Ghostscript. MS-Windows-Version im Heise-Software-Verzeichnis, bei Chip.de.
„Kategorie:Typografie“, „Kategorie:Freie Typografie-Software“, „Kategorie:Satz (Druck)“, „Kategorie:Hochdruck“, „Kategorie:Buch“, „Kategorie:Buchgestaltung“, „Kategorie:Buch nach Inhalt“, „Kategorie:Buchherstellung“.
„[...] DTP-Lexikon“, „[...] Fachbegriffe aus der Werbe- und Druckindustrie [...]“.
PDF (Portable Document Format) und Postscript (GS-View-Betrachter) bilden den Dokumentestandard in der Druckvorstufe. Bücher und Magazine werden Druckereien überwiegend als PDF-Datei übergeben.
PDF dient darüber hinaus als Standardformat für per E-Mail versandte Briefe, Formulare, Rechnungen und weitere Dokumente; im Geschäftsleben, in der Verwaltungsbranche, und in der Wissenschaft.
Seine Vorzüge liegen in der Plattformunabhängigkeit begründet. Setzte in der Vergangenheit das Betrachten eines Dokumentes beim Empfänger immer auch die Software voraus, mit der es erstellt wurde (z.B. ein bestimmtes Textverarbeitungsprogramm), benötigt man heute nur noch einen PDF-Betrachter.
Neben der proprietären Freeware Adobe Reader existiert eine Reihe umfassend freier PDF-Betrachter, aufgeführt bei pdfreaders.org.
Zahlreiche freie Programme verfügen standardmäßig über PDF-Export-Funktionen. Darüberhinaus bieten viele die Option des ISO-normierten PDF/A-Exports, um langzeitarchivierungstaugliche PDF-Dokumente zu erstellen.
PDF-Export unter LibreOffice (Textverarbeitung): „Datei“ → „Exportieren als PDF...“. Ausführliche offizielle Informationen: „Exportieren als PDF“.
Unter LyX (Schriftsatzprogramm): „Datei“ → „Exportieren“ → „PDF (pdflatex)“. Weitere PDF-Exportvarianten sind möglich. Offizielle LyX-FAQ zu PDF.
Unter
Scribus (Schriftsatzprogramm):
„Datei“ → „Exportieren“ → „Als PDF speichern...“.
Scribus- und Scribus-Wiki-Informationen:
„PDF-Export mit Scribus“
„Scribus-PDF/X-3-Information“
„Category:PDF“
„Einen PDF-Fragebogen erstellen“
„Dein erstes PDF-Formular mit Scribus“
Die PDF-Erstellung mit AbiWord (Textverarbeitung) unter MS-Windows erfordert einen PDF-Druckertreiber („FaqCreatingPDFs“):
Der universelle, mächtige und freie PDF-Creator (WP-Artikel) eignet sich vorzüglich als PDF-Konverter. Auch langzeitarchivierbare PDF/A-Dateien lassen sich mit ihm erstellen (Merkmalliste). Programmbeschreibung bei Chip.de, Videofilme zum PDF-Creator.
Deaktivieren Sie während der Installation die Auswahl der „pdfforge Toolbar“, entfernen Sie die Häkchen aus beiden Kästchen, aus „Verwende Yahoo! als [...]“; sowie aus „Ich stimme […] zu und möchte die Yahoo-Toolbar installieren.“ Beide Kästchen müssen leer sein, damit die Toolbar nicht installiert wird.
The PDF Toolkit, pdftk, ermöglicht ein umfassendes Editieren von PDF-Dateien und PDF-Metadaten. Ausführliche Anleitungen und Beispiele in Deutsch sind erhältlich unter www.lagotzki.de/pdftk/index.html. Grafische Schnittstelle: PDFTK Builder.
„Liste von PDF-Software“, „List of PDF software“, „Kategorie:PDF“
Cornell-Universität: „Library Preservation and Conservation Tutorial [...]“
WP-Artikel: „Portal:Bibliothek, Information, Dokumentation“
„Portal:Library and information science“
„Category:Antiquarian booksellers“
Ein E-Book ist eine Kapitel- bzw. inhaltsstrukturierte Dokumentdatei, die sowohl auf handlichen, spezialisierten E-Book-Lesegeräten als auch auf gewöhnlichen Computern gelesen werden kann. Der große Vorteil von E-Books liegt in ihrer Darstellungsanpaßbarkeit. Bei gewöhnlichen Dokumenten, wie z.B. PDF-Dateien, sind die Dokumentmaße und die Positionierung des Inhalts geometrisch exakt und starr vorgegeben: DIN A4, US-letter, A3, B5 usw. E-Bücher hingegen passen sich dynamisch der Bildschirmgröße des vorhandenen Ausgabegerätes an, die Textdarstellung erfolgt dabei fließend.
Wieviel Text auf dem Monitor eines Anzeigegeräts erscheint hängt auch von den Vorgaben des Benutzers ab, z.B. von der eingestellten Schriftgröße. E-Books haben daher keine Seitenzahlen, jedoch können Lesezeichen gesetzt werden, und manche Geräte ermöglichen auch die Generierung von Quasiseitenzahlen. E-Books lassen sich mit einem Kopierschutz versehen, der nicht nur das Anfertigen einer Sicherheitskopie unmöglich macht, sondern darüberhinaus sogar das Ausdrucken auf Papier ausschließt.
Die technische Auszeichnungssprache mit der E-Books erstellt werden ist im wesentlichen dieselbe, mit der auch Internetseiten erstellt werden: HTML.
Kostenlose potentielle E-Books sind bereits latent und in einem unerschöpflichem Ausmaß für Ihr Lesegerät vorhanden: Individuell zusammengestellte Internetseiteninhalte lassen sich höchsteffektiv und vollautomatisch in ein Epub-Dokument umwandeln, für ein komfortables Lesen als E-Book, z.B. für Unterwegs. Zu den weiteren Vorzügen der E-Reader gehört die Möglichkeit, gleichzeitig viele E-Bücher platzsparend mit sich zu führen. Fast alle E-Reader bieten zudem die Möglichkeit, Audiodateien abzuspielen oder den Buchtext vorzulesen.
PDF-Dateien werden häufig als E-Books bezeichnet, wenn sie über echte E-Book-Funktionalitäten verfügen, wie beispielsweise ein verweissensitives Inhaltsverzeichnis und ein Stichwortverzeichnis, die den direkten Sprung in einen bestimmten Buchabschnitt hinein ermöglichen, sowie externe Hyperlinks, durch die sich bei Anklicken im Hintergrund Ihr Netzseitenleseprogramm öffnet, um Internetseiten zu laden. Der Text von PDF-Dateien ist jedoch nicht beweglich, er fließt nicht, PDF-Dokumenten fehlt daher die Fähigkeit, sich dynamisch dem gegebenen Anzeigegerät größenanzupassen.
Ein wohlbekannter, renommierter Buch- und E-Book-Händler, der auch E-Book-Lesegeräte herstellen läßt und verkauft, unterstützt hauptsächlich sein exklusiv-firmeneigenes E-Book-Dateiformat. In diesem Format ausgelieferte E-Bücher können sowohl auf dem zugehörigen hauseigenen E-Book-Reader gelesen werden, als auch auf zahlreichen anderen Rechnertypen, wie beispielsweise auf PCs und Tablett-Computern, für die der Buch-/E-Book-Händler kostenlos erhältliche Leseprogramme pflegt. E-Buch-Lesegeräte anderer Hersteller bleiben jedoch außen vor, auch dann, wenn die E-Books ohne Kopierschutz ausgeliefert werden.
Ausgerechnet der E-Book-Standard, Epub (.epub), wird von den Lesegeräten dieses renommierten Buchhändlers nicht unterstützt. Hier zeichnet sich gegenwärtig ein ähnliches Dilemma ab wie es während des Videoformatkriegs der Siebziger- und Achtziger-Jahre vorherrschte, als man sich für ein herstellerspezifisches Kassettenformat (VCR, Video2000, Betamax, VHS u.a.) entscheiden mußte.
Das E-Buch-Format Epub ist ein offener Standard. Mit ihm erstellte E-Books lassen sich in andere Formate konvertieren. Kopiergeschützte E-Books können jedoch nicht umgewandelt werden, und vermutlich die Mehrheit der gegenwärtig im Handel angebotenen E-Book-Titel, .epub-Dateien eingeschlossen, sind mit einem Kopierschutz versehen.
WP-Artikel: „E-Book“, „Epub“, „Kategorie:E-Book“, „Category:E-books“, „Comparison of e-book formats“, „Category:Dedicated e-book devices“.
Das Schreiben von E-Books erfordert nur noch minimale schriftsatzgestalterische Kenntnisse, die technische Bucherstellung hat sich für Autoren dramatisch vereinfacht, abgesehen vom Buchtitelseitenentwurf.
Texte können entweder direkt im .epub-Format erstellt werden, oder in einem Zwischenschritt aus Textverarbeitungsprogrammen heraus in eine .txt-Datei exportiert werden, als Grundlage für eine anschließende .epub-Dateiformatierung.
Sigil bietet sich als mächtiger, freier E-Book-Editor an. Wichtiger Hinweis!: Sigil ist ein vielversprechendes Programm mit großem Entwicklungspotential. Die Aussichten stehen gut, daß es zukünftig, insbesondere unter nichttechnikaffinen Nutzern, viele Anwender finden wird. Für den Einsatz in Produktivumgebungen empfehle ich noch etwas abzuwarten bis eine höhere Programmversion veröffentlicht wird (gegenwärtig, am 20.11.2011, aktuell: Programmversion 0.42). Beim Ausprobieren und Testen widerfuhr mir wiederholt die im offiziellen Entwicklerblog in einem Eintrag vom 09. November 2011 beschriebene Problematik des Datenverlustes „Sigil and Data Loss Bugs“: http://sigildev.blogspot.com/2011/11/sigil-and-data-loss-bugs.html.
Writer2epub Rohkonvertierung von LibreOffice- und OpenOffice-Writer-Dateien ins .epub-Format.
EpubCheck, ein Programm für die Syntax-Kontrolle. Um die Epub-Dateivalidierung kommt man praktisch nicht herum, da manche E-Book-Reader-Modelle eventuell weniger fehlertolerant arbeiten als Netzseitenleseprogramme. So gab es bereits ein hier nicht namentlich genanntes Modell, das die Darstellung des Inhalts einer Unterdatei (z.B. einer Kapiteleinheit) ab dem Auftreten/Auslesen eines vom Autor verursachten Syntaxfehlers abbricht, d.h. den restlichen Text nicht mehr anzeigt.
Auch die Skalierung (Größenanpassung) bestimmter Bilddateien für die Anzeige auf E-Buch-Lesegeräten funktioniert unter Umständen nicht so wie erwünscht. Die Verwendung einer etwas größeren Bilddatei mit Auflösungsreserven ist sinnvoll, da ja die exakten, für das Lesegerät vorgesehenen Ausgabemaße bildpunktgenau vorgegeben werden können, Nutzer von auflösungsstärkeren Lesegeräten jedoch die Möglichkeit haben, die Illustration aufzuziehen, in sie hineinzuzoomen. Ab dem Überschreiten einer bestimmten Dateigröße wird jedoch möglicherweise bei manchen Lesegeräten die Illustration nicht mehr angezeigt und eine Lücke entsteht, so daß letztlich nur noch das Herunterrechnen der Datei auf eine niedrigere Auflösung hilft.
Beide beispielhaft aufgeführten Fehler traten bei Software-E-Book-Readern nicht auf. Sie könnten jedoch möglicherweise sogar bei mehreren Hardware-E-Book-Readern vorkommen.
Calibre Auch für die Formatkonvertierung geeignet.
Firefoxerweiterungen zum Lesen von E-Books: Lucifox, EPUBReader (Freeware)
Mit dem Firefox-AddOn GrabMyBooks können Sie Nachrichten, Artikel, Bücher, Bilder und weitere Internetseiteninhalte (auch RSS/Atom-Feeds) zusammenstellen, um sie anschließend vollautomatisch in einem E-Book zusammenzufassen. Unzählige kostenlose potentielle E-Books sind somit bereits latent und in einem unerschöpflichem Ausmaß für Ihr Lesegerät vorhanden.
GrabMyBooks ist der zentralste Inhaltegenerator für E-Book-Lesegeräte überhaupt. Mit dieser Firefox-Erweiterung nutzen Sie höchsteffektiv das Wissen des Internets, indem Sie sich hochkomfortabel individuelle E-Bücher generieren.
Ganze E-Book-Bibliotheken und -Sammlungen lassen sich auf diesem Weg erstellen, für alle Wissensbereiche und alle E-Book-Inhaltsformate: Zeitung, Nachrichtenmagazin, Artikelsammlung, Buch, Bilder-Magazin, Unterhaltungsformate u.a.
Über diese Erweiterung läßt sich das Wissen des Weltnetzes auch solchen Menschen zugänglich machen, die über keinen Internetanschluß verfügen.
Offizielle AddOn-Seite von Mozilla.
GrabMyBooks user guide (in Englisch)
www.grabmybooks.com Offizielle Hersteller-Seite (in Englisch)
Offizieller Youtube-Kanal, Videofilm zu "GrabMyBooks1.4":
Mittlerweile ist es möglich, mit dem Verkauf von E-Books substantiell Geld zu verdienen, zumindest auf dem englischen Markt, der deutschsprachige Markt ist noch verhältnismäßig überschaubar. Seit 2011, zum ersten Mal in der Geschichte des Buchs, haben Autoren die Möglichkeit, wirklich unabhängig und frei zu publizieren.
Die Schaffung einer eigenen Infrastruktur für Vertrieb, Bezahlung und Auslieferung der E-Bücher kann umgangen werden, indem man über seriöse Dienstleister veröffentlicht, bei denen zu 100 % das exklusive Urheberrecht an den eigenen Werken gewahrt bleibt. Vertriebsplattformen, auf denen man als unabhängiger Autor publizieren kann.
Amazon kindle Direct Publishing
Amazon Kindle Previewer, für die technische Vorabkontrolle ohne Lesegeräte.
Literaturcafe.de: „Erfahrungsbericht: Das eigene Kindle-E-Book bei Amazon verkaufen“.
Fonerbooks.com: Grundlagenartikel und umfassendes Erfahrungswissen aus der Praxis. „How to Pub­lish an eBook“, „Self Publishing 2.0“, „Youtube-Kanal“.
Firefox-AddOn Color Management
Comparison of raster graphics editors
Exchangeable Image File Format
ExifTool GUI for Windows v4.xx
In Digitalfotos gespeicherte EXIF-Informationen auswerten
EXIF-Tools: JPEG & PNG Stripper
EXIF-Tools: JPEG & PNG Stripper
Comparison of vector graphics editors
DIA – Deutsche Dokumentation
Blender Leistungsfähige freie 3D-Software für Grafik und Animation.
WP-Übersicht „Freie Grafiksoftware“. „Category: Free graphics software“, mit Unterkategorien.
Bildbearbeitung und Fotografie: „Kategorie:Fototechnik“, „Kategorie:Fotografie“, „Kategorie:Bildbearbeitung“, „Kategorie:Digitalfotografie“
Energieversorgung von Foto- und Videokameras: Achten Sie beim Kamerakauf unbedingt auf die Möglichkeit, industriegenormte Batterien und Akkus verwenden zu können. Andernfalls werden Sie abhängig von meist überteuerten proprietären (exklusiv firmeneigenen) Akkus des Herstellers.
[...] Preise für Datenhaltung und Datentransfervolumen fielen in den vergangenen Jahren dramatisch. Selbst die untersten Preisklassen enthalten mittlerweile „unbegrenztes“ bzw. „unlimited“ Transfervolumen, wobei der Datendurchsatz ab einem gewissen Abrufvolumen meistens etwas gedrosselt wird, die Seite aber immer erreichbar bleibt.
Im Falle eines explosionsartigen Anstiegs Ihrer Besucher- bzw. Seitenabrufzahlen kann Ihnen finanziell nichts mehr passieren, der Preis ist stets gleichbleibend, nach oben gedeckelt. Bereits für fünf Euro Monatsgebühr sind solch attraktive Angebote erhältlich. Ein wichtiges Kriterium: Die Möglichkeit jederzeit, d.h. monatlich kündigen zu können. Achten Sie stets darauf, daß die Kündigungsfrist nie länger als 30 Tage zum Monatsende beträgt. [...]
[…] Alternative zum sofortigen Loslegen: Das fix und fertig auf Servern vorinstallierte Blogsystem Blogger.com, von Google. Kostenlos und dennoch frei von Werbeanzeigen. Richtige Auslegung der AGB vorausgesetzt: Das exklusive Urheberrecht der Inhalteersteller/Blogbetreiber wird hundertprozentig anerkannt.
Blogger-Netzseiten sind umfassend ausbaubar, mit praktisch endlosen Gestaltungsmöglichkeiten und voller Multimediaunterstützung. Der Vorlagendesigner, eine mächtige grafische Schnittstelle, hilft bei der Seitengestaltung. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, Fortgeschrittene Nutzer können jedoch auf Wunsch den CSS-Code weitgehend editieren.
Die seit Jahren erscheinenden „Blogs of Notes“ enthalten eine kleine Auswahl an Beispielblogs. Von schlicht gestalteten Blogs bis hin zu komplexen Blogs mit professionellem Zeitungslayout ist alles enthalten. [...]
Blogger-Hilfe (Deutsch), BloggerHelp Youtube-Kanal, WP-Artikel,.[...]
[...] btemplates.com bietet eine noch umfassendere Übersicht an Gestaltungsmöglichkeiten für das Blogger-System. Hunderte bzw. Tausende von Blogdesigns werden katalogartig mit Bildschirmfotos aufgeführt, geben Anregung und illustrieren die technischen Möglichkeiten. Drücken Sie auf die Bilder für eine vergrößerte Darstellung.[...]
Offizieller Bog von btemplates.com[...]
„Einführung in XHTML, CSS und Webdesign“, Michael Jendryschik, Verlag Addison-Wesley. HTML-Version frei zugänglich auf der Seite des Autors. Systematischer Einstieg, gründlich und gleichzeitig überschaubar gehalten (kein Katalogcharakter), fachlich höchste Kompetenz, sprachlich elegant und präzise. Anschauliche Erläuterungen und Illustrationen, frei von jeglichen Redundanzen, hohe Informationsdichte, jeder Satz ergiebig. Vermittelt ein grundsolides Wissensfundament und Strategien, um mit der Gestaltung der eigenen Netzpräsenz loslegen zu können.
„Das Grundgesetz der Farbenlehre“, Harald Küppers, DuMont-Verlag. Universell anwendbares Farbtheoriewissen. Weitere Bücher von Harald Küppers. Die Grundlagen der Küpperschen Farbenlehre sind auf der offiziellen Netzpräsenz frei zugänglich (Themenübersicht).
„Objektorientierte Programmierung mit Python 3 Einstieg, Praxis, professionelle Anwendung“, 4. aktualisierte Auflage, Autor: Michael Weigend, Verlag: mitp (Buchtitelseite des Verlags). Als mächtige, leicht erlernbare und universell einsetzbare Skript-Programmiersprache erfreut sich Python in zahlreichen Berufsbranchen einer großen Beliebtheit. Viele Programme verfügen über Python-Schnittstellen, über die Benutzer neue, selbstgeschriebene Funktionen hinzufügen können. Serverseitige Einsatzmöglichkeiten werden auf www.python.org beschrieben.
Einführung Netzwerktechnik
„Computernetzwerke Von den Grundlagen zur Funktion und Anwendung“, 3. Auflage, Autor: Rüdiger Schreiner, Verlag: Hanser (Buchtitelseite). Standardwerk. Gründliche, durchgehend illustrierte Einführung in die praktisch orientierte Netzwerkkunde. Enthält Schritt-für-Schritt-Anleitungen und viele Praxisbeispiele.
Standardwerk:
„Skriptum Internet-Recht“ (PDF-Datei), von Prof. Dr. Thomas Hoeren,
„Institut für Informations-, Telekommunikations- und Medienrecht“, Universität Münster
Heise-Verlag-Nachricht „Justizministerium veröffentlicht Impressums-Leitfaden“, „Impressum-Generator“, WP-Artikel „Impressumspflicht“.
„Erste Hilfe: Kostenlose Taschenfibel zum Thema Abmahnung“
Nach gegenwärtigem, öffentlich bekanntem Wissensstand gibt es keine Möglichkeit, präzise Seitenaufrufzahlen aus Serverlogdateien zu generieren. Seitenabrufwerte sind stets Schätzungswerte, die großen Toleranzen bzw. Ungenauigkeiten unterliegen können.
„Analog“-Autor Stephen Turner hat hierzu eine vorzügliche Einführung geschrieben, die alle wesentlichen Aspekte leichtverständlich und anschaulich erläutert. Sie ist von grundlegender Bedeutung, sowohl für Netzseitenbetreiber, wie auch für Werbeinserenten: „How the Web works“. Auf Stichpunkt.de befindet sich die deutsche Übersetzung von Thomas Stich: „Wie das Web funktioniert“.
Original und Übersetzung enthalten Verweise auf verwandte Artikel, in denen anhand konkreter Statistikauswertungen gezeigt wird, daß genaue Seitenabrufzahlen prinzipiell nicht möglich sind. Auch auf Fehldeutungen wird eingegangen sowie auf weitere Analysetechniken.
Manche Netzseiten verwenden Skripte, um das Nutzerverhalten zu protokollieren und auszuwerten. Hierbei kommt es ebenfalls zu Ungenauigkeiten, da fortgeschrittene Computernutzer solche Skripte automatisch blockiert halten, z.B. mit Firefox-Erweiterungen wie NoScript.
Zwei Beispiele mögen stellvertretend für zahlreiche Unsicherheitsfaktoren stehen. Einleitende Anmerkung: Internetnutzer verschaffen sich über Internetprovider (ISPs) Zugang zum Weltnetz (WWW). Webhoster halten Internetseiten, d.h. HTML-Dokumente und weitere Dateitypen für Besucher abrufbereit.
Ein Netzseitenartikel, „Meine-Urlaubsreise.html“, enthalte neben reinem Text vierzehn eingebundene Bilddateien. Ein Besucher fordert nun diese Seite mit seinem Netzseitenleseprogramm über seinen Internetprovider an. Dieser einzelne Aufruf des Urlaubsartikels könnte jetzt in fünfzehn unterschiedlichen/separaten Anfragen an den Webhoster resultieren, wenn die Bilddateien einzeln abgerufen werden.
Manche Statistikprogramme würden diesen Vorgang möglicherweise als Besuch von fünfzehn unterschiedlichen Besuchern vermerken/protokollieren, obwohl das eigentliche Dokument nur ein einziges Mal angefordert wurde.
Wir betrachten die Kunden ein- und desselben Internetproviders. Ein hochaktueller Nachrichtenartikel in Textform, ohne eingebundene Zusatzdateien, wird innerhalb des Bruchteils einer Sekunde von 500 Kunden gleichzeitig angefordert/aufgerufen.
Der Internetprovider könnte nun theoretisch den Nachrichtenartikel 500 mal einzeln für seine Kunden anfordern, vom betreffenden Webhoster. Möglicherweise hält der Internetprovider den angeforderten Nachrichtenartikel jedoch für eine Sekunde in seinem Zwischenspeicher vorrätig, und liest 500 mal den Artikel aus seinem Zwischenspeicher aus, um seine Kundschaft zu bedienen.
In der betreffenden Webhoster-Serverlogdatei des Seiteninhabers wird in diesem Fall nur ein einziger Nachrichtenartikel-Seitenabruf vermerkt, obwohl die tatsächliche Anzahl der Besucher höher gewesen ist.
Die ganze Materie ist noch viel umfangreicher als die zwei Beispiele andeuten können. Lesen Sie den vorzüglichen, leichtverständlich gehaltenen Artikel von Stephen Turner, bzw. die deutsche Übersetzung von Thomas Stich, um über die Grundaspekte informiert zu sein.
Kommerzielle E-Books als Einnahmequelle
Mittlerweile ist es möglich, mit dem Verkauf von E-Books substantiell Geld zu verdienen, zumindest auf dem englischsprachigen Markt, der deutschsprachige Markt ist noch verhältnismäßig überschaubar. Die technischen Voraussetzungen haben sich für Autoren dramatisch vereinfacht, Vertrieb, Auslieferung und Bezahlung eingeschlossen. Weiterführende Informationen zu E-Books befinden sich auf dieser Seite.
Die Schaffung eines attraktiven Werbeumfeldes setzt einen langen Anlauf und viel Ausdauer voraus.
Fast alle Autoren, die sich dem Thema „Geldverdienen mit Internetwerbung“ widmen, bleiben den Beweis schuldig, daß die von ihnen beschriebenen Strategien auch auf Netzseiten jenseits dieses Themas funktionieren. Beziehen sie sich auf Erfolgsbeispiele, so werden fast ausschließlich „Geldverdienen im Internet“-Netzseiten aufgeführt.
Häufig werden Dienstleister von kontextbasierter dynamisch-eingebundener Werbung empfohlen. Verschwiegen werden die niemals endenden Tausenden von Erfahrungsberichten von Inhabern kleinerer Internetseiten, denen, eigenen Angaben zufolge, kurz vor Erreichen der Grenze zur Vergütungsauszahlung gekündigt worden sein soll, ohne daß sie nähere Informationen zum Kündigungsgrund in Erfahrung bringen konnten, geschweige denn die bis dahin generierten Erlöse ausgezahlt bekamen. Beispiel-Suchbegriffskombination für weiterführende Artikel: (Name des Dienstleisters) (Kritik) / (criticism) / (critique). Solch ein „Schicksal“ bleibt „Geldverdienen im Internet“-Seiten meistens erspart, denn natürlich möchte ein Werbeflächenvermittlungsdienstleister sein Programm beworben sehen.
Nur sehr wenigen Netzseiteninhabern gelingt es, sich ausschließlich mit Werbung einen Lebensunterhalt zu verdienen oder damit sogar reich zu werden. Firmen verfügen nur über ein begrenztes Budget für Werbeausgaben, und Werbeflächen werden meistens nur zeitlich befristet gemietet.
Werbeeinnahmen sind zu unsicher, um Grundlage eines tragfähigen unternehmerischen Geschäftsmodells zu sein. Selbsterstellte, exklusiv kommerziell vertriebene digitale Güter wie beispielsweise E-Books, bilden eine bessere und berechenbarere Grundlage für die Generierung eines Lebensunterhaltes.
Einsatz und Ausdauer beim Inhalteerstellen vorausgesetzt, kann die Vermietung von Werbeflächen jedoch zu einem ernsthaften Nebeneinkommen ausgebaut werden. Unzählige Seiten werden ja aus einer völlig anderen Motivation heraus aufgebaut, z.B. als arbeits- und berufsbegleitende Informationsseite, als Hobbyseite, oder aus idealistischen Gründen und für die Wissensvermittlung eigener Erfahrungswerte. Ab einem gewissen Zeitpunkt kann es sich dann durchaus rechnen, über Direktvermarktung Werbeflächen zu vermieten und eigene Inhalte exklusiv oder parallel als kommerzielles E-Book anzubieten. Bei Interesse sollte daher bereits zu Beginn der Netzseitengestaltung Platz für Werbeinserate berücksichtigt werden.
Selbständig Im Netz enthält eine Fülle hochwertiger Informationen und Grundlagenartikel zum Thema Geld verdienen mit einer eigenen Netzseite, darunter ein kostenloses E-Buch, „Geld verdienen mit Bannerwerbung“, sowie eine Verweissammlung zu weiteren kostenlosen themenrelevanten Ebooks. Auch auf die Direktvermarktung von Werbeplätzen, eine sehr empfehlenswerte Strategie, wird ausführlich eingegangen.
Die Direktvermarktung von Werbeflächen, die wöchentliche Vermietung zu einem Festpreis, bietet mehrere Vorteile gegenüber dynamischer Inserateeinbindung über externe Anbieter. Letztere ist mit mehreren Unsicherheitsfaktoren behaftet, sowohl hinsichtlich der eingeblendeten Inhalte (evtl. Reputationsschaden infolge Abofallen-Werbeeinblendung), als auch bezüglich der Gewinnspanne. Gewinnauszahlungen sind meist klickbasiert. Eine fragwürdige Regelung, wo doch bereits alleine die Anwesenheit der Firmenwerbung an die Marke erinnert.
Ihr mühsam erarbeitetes attraktives Werbeflächenumfeld ist zu wertvoll, als daß Sie es gegen Minimalgewinne Dritten zur Verfügung stellen, die durch Weitervermittlung vermutlich häufig ordentliche Einnahmen erzielen.
Rechtliche Vorgaben legen fest, daß Werbung als solche erkennbar sein muß (Heise Artikel).
WP-Artikelverweise: „Kategorie:Online-Marketing“, „Category:Internet advertising and promotion“.
BannerReport.com führt eine riesige Sammlung von Internetwerbeanzeigen aus den vergangenen Jahren, für die verschiedensten Formate, z.B. „Banner Ad Gallery – 300 x 250“. Eine großartige Inspirationsquelle für die Gestaltung eigener Werbeinserate.
WP-Artikel „Hotlinking“, „Das Hotlinking-Problem – Google unter Zugzwang“, „Hotlinking, Trafficklau, Bandbreitendiebstahl, Bandwidth Stealing“, www.trafficklau.de, Heise-Nachricht: „Framing eines Fotos verletzt Urheberrechte“
Google Maps, Google Panoramio (Beispiel Freiburg), Beispiel für Google Street-View (Basel, Schweiz), Bing-Maps, Beispiel für eine Bing Vogelperspektive-Aufnahme (Freiburg i.Br.).
Veröffentlichung von Blogprojekt.de: „22 Blog-Artikel-Typen, die man kennen sollte“
Wikipedia: Portal:Design
„The W3C Markup Validation Service“
„Der W3C CSS Validierungsdienst“
„Feed Validation service, for Atom and RSS“
Literaturempfehlungen BWL
„Buchführung - Aber locker!“, „Bilanzen - Aber locker!“, „Controlling - Aber locker!“.
Relevante Informationsseite des Bundeswirtschaftsministeriums für Wirtschaft und Technologie, kostenlos erhältliche Dokumente: „Existenzgründung“, „Publikationen des BMWi“.
Doppelte Buchführung: „GnuCash“ (WP-Artikel), „KMyMoney“ (WP-Artikel).
Weitere verwandte Themen und Artikel: „Kategorie:Buchführung“, „Kategorie:Freies Unternehmens Informationssystem“, Lx-Office, Adempiere, „Category: Free ERP Software“, „Free and Open Source ERP Software“, „Category: Free customer relationship management software“, „Kategorie:Freie Büroanwendung“.
„Kategorie:Freie betriebswirtschaftliche Software“, „Category:Free business software“.
Verschaffen Sie sich zuerst einen Überblick über die verschiedenen technischen Grundtypen von Internetseiten: „Website“, „Blog“ „Content Management System“/„Redaktionssystem“.
Notepad++ unterstützt Syntax-Hervorhebung für zahlreiche Formate und weist alle Eigenschaften auf, die einen guten Standardeditor auszeichnen
Rein grafisch orientierte freie HTML-Editoren sind noch nicht vergleichbar komfortabel wie ihre proprietären Gegenstücke, bezogen auf Cascading Stylesheets. Ausnahme: Fertig eingerichtete Redaktionssysteme und Blogsysteme mit grafischen Schnittstellen, z.B. WordPress (WordPress Deutschland). Etwas Hintergrundwissen über die grundsätzliche Funktionsweise von CSS ist erforderlich, um CSS-Dateien erstellen zu können. Einfach gestaltete Seiten hingegen kommen auch ohne CSS aus und können wie ein Textverarbeitungsdokument rein grafisch erstellt und editiert werden.
Mit diesen Einschränkungen versehen, Empfehlungen für das Programm Kompozer:WP-Artikel: „Website“, „HTML“. Umfangreiche Informationen zu HTML bietet SELFHTML.
„Category:Website management“, „Kategorie:Freies Web-Content-Management-System“, „Category:Open source content management systems“.
„Chromium“, nicht zu verwechseln mit der Binärversion „Google Chrome“, ist ein exzellenter Browser, insbesondere für GNU/Linux-Nutzer und für Webdesigner. Das FLOSS-Manual „Chromium“ erklärt auf Seite vier die Unterschiede: „Chromium versus Chrome“.
Siehe auch „Browsererweiterungen“ auf www.jendryschik.de.
Bilder bearbeiten und Grafikelemente erstellen: Empfehlungen zu Bildbearbeitungsprogrammen auf dieser Seite.
http://browsershots.org Werden Maße und Proportionen der eigenen Netzseite auch unter anderen Browsern und Betriebssystemen richtig dargestellt? Geben Sie die Seitenadresse bei „Browser Shots“ ein und rufen nach einer Zeitspanne die zugehörige Bildschirmfotoserie ab. Auszug der Seitenbeschreibung, 24.01.2011: „[...] Browsershots macht Screenshots deines Webdesigns in verschiedenen Betriebssystemen und Browsern. Es ist eine kostenlose Open-Source Online-Webanwendung, die Entwicklern einen bequemen Weg anbietet, die Browser-Kompatibilität ihrer Websites an einem einzigen Ort zu testen. [...]“.
Jacksum, ein universelles, javabasiertes plattformunabhängiges Prüfsummenprogramm, unterstützt zahlreiche international gängige Verfahren. Einführung und Anwendungsbeispiele.
Filezilla für das Hochladen von Internetseiten und anderen Dokumenten
Dateien komprimieren und entkomprimieren
Wireshark Mächtiges Programm für die Netzwerkverkehrsanalyse
Videoschnitt
Zentrale Informationen für Videoautoren und Filmemacher, die ihre Filme auf Portalen veröffentlichen möchten: „Comparison of video hosting services“.
Einige kostenlose Videoportale fordern Mitverwertungsrechte an eingestellten Inhalten. Das exklusive Urheberrecht geht dadurch verloren, nach dem Einstellen hat man keine Kontrolle mehr über Relizenzierungen. „Owned? Legal terms of video hosting services compared“ (Stand: 06/2009) betrachtet rechtliche Aspekte populärer Videodienste.
Vergleich von HD-Video-Netzseiten (Stand 01/2009): „Which HD video Web service is the best?“.
Powerbullet Presenter Freeware, auch für die Erstellung einfacher Diaschauen geeignet (Beispiel, grauer Punkt beendet)
www.heise.de
Computernachrichten, präsentiert vom Heise-Verlag
www.heise.de/security
heise Security, Nachrichten und praktisch orientiertes Wissen zum Thema Computersicherheit
www.heise.de/open
Rund um freie Software
www.freesoftwaremagazine.com
(Englisch) Nachrichten und Artikel zu freier Software
Geben Sie den Namen eines Programms ein, um nähere Informationen zu erhalten;
freie Software und Freeware lassen sich kostenlos herunterladen
www.heise.de/software
heise Software-Verzeichnis
www.chip.de/Downloads
Chip Online, Downloadbereich
http://directory.fsf.org
Free Software Directory. Eine zentrale
Verweisliste der Free Software Foundation.
www.automatisch.cc Spezialisiert auf freie Textmodus-Software, enthält umfangreiche Informationen und eine umfassende Verweissammlung. Textbasierte Programme ermöglichen die größtmöglich effektive Nutzung von Computerprogrammen. Eine gute Einführung von FLOSS-Manuals: Command Line (PDF).
www.fsf.org Free Software Foundation, grundlegende Informationen rund um Freie Software.
SimilarSites.com „Find alternatives for any site!“ Nach Eingabe einer Internetseitenadresse überprüft SimilarSites.com seinen Datenbankbestand auf Alternativseiten-Empfehlungen, welche denselben thematischen Inhalt aufweisen. Beispiel: Interpals.net gehört zu den großen, kostenlos nutzbaren E-Brieffreundschaftsseiten. Um ähnliche Dienste zu finden, gehen Sie auf SimilarSites.com und geben dort www.interpals.net ein, woraufhin weitere Brieffreundschaftsseiten erscheinen.
Floss Manuals Freie Bücher zu Freier Software
The Internet Archive
Kostenlose Bücher, Videofilme und Tondateien zu den unterschiedlichsten Themen
Verweissammlung „Best World Free Digital Libraries“
„Politisch unkorrekte“ bzw. wirklich umfassend-kritische Enzyklopädien
werden so gut wie nie in Verweislisten aufgenommen,
aus verschiedenen Gründen.
Dennoch sind die Verbleibenden, u.a. die folgenden
Linksammlungen, sehr wertvoll.
„Enzyklopädien, Lexika, Wörterbücher“ Riesige Verweisliste zu Fachwörterbüchern unterschiedlichster Berufsfelder, Enzyklopädien, Lexika, Wörterbücher, Übersetzer, Abkürzungen und Akronyme, Sammlungen
List of online encyclopedias Enzyklopädien in verschiedenen Sprachen zu verschiedenen Themen- und Lebensbereichen
List of academic databases and search engines Riesige interdisziplinäre Sammlung
List of online databases Unterschiedlichste Berufs- und Lebensbereiche
Nutzen Sie Firefox-Erweiterungen wie Video DownloadHelper oder das freie Programm xVideoServiceThief, um Flash-Videos abzuspeichern:
List of educational video websites Verschiedene Disziplinen
Free Educational Videos on the Web „How to Find Free Educational Videos“
List of video hosting websites
Comparison of video hosting services
Betriebssysteme und andere Computerprogramme werden in für Menschen angenehm lesbaren Programmiersprachen geschrieben, z.B. in C, C++. Dieser ursprüngliche Programmtext, der so genannte Quellcode, wird anschließend in den Binärcode/Maschinencode übersetzt, wodurch ein für den Computer lesbares, ausführbares Programm entsteht.
Ab einer gewissen Größe lassen sich ausschließlich im Binärcode vorliegende Programme nur ineffektiv lesen und bearbeiten. Ihre Handhabung ist nicht mehr praktikabel und eine Rückübersetzung bzw. Disassemblierung nur eingeschränkt, oder, wenn Teile des Programmcodes noch dazu verschlüsselt wurden, überhaupt nicht mehr möglich. Eine ähnliche Situation liegt vor, wenn ein Hersteller sein Gerät so hermetisch verschließt, daß der Anwender keine Reparaturen mehr vornehmen und keinen Einblick in die Funktionsweise bekommen kann.
Freie Software ist kostenlos erhältlich, sowohl als übersetzte, ausführbare Binärcodeversion, wie auch als Quellcode. Der Originalprogrammtext darf angepaßt und modifiziert werden, und diese Veränderungen dürfen wiederum kostenlos weiterverbreitet werden. Verschiedene Lizenzmodelle finden Anwendung. Unfreie, sogenannte proprietäre Software, ist ausschließlich als Binärcodeversion beziehbar.
Heimlich eingebaute Softwarehintertüren könnten Daten- und Wirtschaftsspionage ermöglichen,
im Extremfall sogar gezielte Sabotage, insbesondere auch dann, wenn sie von Dritten entdeckt werden.
Aufgrund fehlender Quellcodeverfügbarkeit kann unfreie Software keiner öffentlichen Sicherheitsanalyse
unterzogen werden. Ihre Betriebsbereitschaft hängt zunehmend von Aktivierungsservern des Herstellers ab.
Versagen diese ihren Dienst, funktioniert auch völlig legal erworbene Software nur noch eingeschränkt oder wird
sogar komplett stillgelegt. Dieses Szenario trat in den vergangenen Jahren bereits mehrfach ein,
zahlreich dokumentiert durch Nachrichtenarchive: Ganze Betriebssysteme fielen aus, Virenscanner
verweigerten Signaturaktualisierungen.
Quellcodeoffenheit garantiert keine automatisch erfolgende Überprüfung der Programmcodestruktur
durch Dritte, die Fehleraufdeckungswahrscheinlichkeit ist jedoch unvergleichbar höher.
Korrumpierte Elektronik, bekannte oder unbekannte „fortschrittliche“ Hardwarearchitekturen
mit ab Werk eingebauten „Fernwartungsfunktionen“ stellen die andere Seite des Problems dar.
Je nach Einsatzzweck sind Rechnerinsellösungen, die niemals ans Netz gehen, besser dazu geeignet,
das Risiko von Wirtschaftsspionage zu minimieren. Eine ganze Reihe von physikalischen
Aspekten muß zudem noch beachtet werden, insbesondere die seit langem bekannten Probleme der
Abstrahlung und Abschirmung, Beispiel.
In ihrer reinen, ursprünglichen Form werden Programme über Textbefehle gesteuert.
Desktoporientierte Betriebssysteme und Programme verwenden grafische Benutzerschnittstellen mit
einer natürlichsprachlichen Menüsteuerung. Dadurch entfällt ein Erlernen der eigentlichen
Befehle.
Durch grafische Benutzerschnittstellen und Vollautomatikfunktionen erhöht sich der
Umfang des Programmcodes, wodurch auch die Gesamtkomplexität sowie die Anzahl eventueller
Programmierfehler größer wird. Weniger Programmcode ist übersichtlicher und
leichter zu analysieren.
Komplexitätsreduzierung und konsequente Anwendung von Kryptographie bilden die Leitlinie
der OpenBSD-Entwickler (www.openbsd.org).
Seit vielen Jahren weltweit erfolgreich im Einsatz, betrachten viele dieses freie Unix/BSD-System als
das sicherste Betriebssystem der Welt
(AsiaBSDCon 2009).
OpenBSD schließt unfreie, nichtdokumentierte Hardwaretreiber grundsätzlich aus.
Je komplexitätsreduzierter ein Betriebssystem ist, je weniger Vollautomatikfunktionen vorhanden
sind, desto mehr Einarbeitungszeit wird erforderlich. Normalanwender, die nicht hauptberuflich
oder hobbymäßig mit (software)technischen Computeraspekten vertraut sind, haben diese Einarbeitungszeit
nicht. Bei der Wahl eines freien Betriebssystems muß daher ein Kompromiß zwischen
Bedienungskomfort und Sicherheit gefunden werden.
In vielen Branchen ist man zwingend auf eine proprietäre verschlossene Software angewiesen,
da es (noch) keine gleichwertige freie Alternative gibt. Auch ist der Wunsch,
mit Software seinen Lebensunterhalt zu verdienen und diese daher zu schützen, verständlich.
Computersicherheit hat jedoch genauso ihre Berechtigung. Unzählige kommerzielle Softwarehersteller
nutzen zudem völlig legal quelloffenen freien Programmcode, verschlossen in ihren Softwarearchitekturen.
Manche Freie-Software-Lizenzen erlauben solch eine Nutzung.
Für viele Bereiche existieren vollwertige oder für die Mehrheit der Anwender vollkommen
ausreichende freie Alternativen. Ein Softwareverzeichnis berichtet von insgesamt
ca. 250.000 freien Projekten.
Besonders vorteilhaft: Für zahlreiche Anwendungszwecke gibt es nicht nur eine, sondern
mehrere freie Alternativen. Sogar Betriebssysteme speziell optimiert für alte und
sehr alte Computergenerationen werden entwickelt und gepflegt.
Die meisten sogenannten freien Betriebssysteme enthalten zahlreiche optional installierbare
Binärcode-Treiber, z.B. Grafikkarten-Treiber, zu denen der Hersteller keinen
Quellcode und keine Dokumentation veröffentlicht hat. Dadurch entstehen Sicherheitsrisiken
sowie Wartungsprobleme. Zwar dürfen diese Binärtreiber kostenlos und als „freie Software“
vervielfältigt und vertrieben werden, aufgrund der Undokumentiertheit handelt es sich
jedoch um Binary Blobs.
Die Aufnahme solcher Treiber geschieht nicht böswillig, Betriebssystem-Distriqbutoren
beabsichtigen lediglich eine breite Hardwareunterstützung. Trotzdem können die
Sicherheitsrisiken nicht ausgeblendet werden.
Gänzlich unfreie und freie Betriebssysteme können parallel auf einer Festplatte betrieben werden. Einige freie Betriebssysteme, z.B. Ubuntu, bieten während der Installation eine vollautomatische Umpartitionierung an, richten sich selbständig neben einem bereits vorhandenem System ein und installieren ein Auswahlmenü (Bootmanager).
OpenBSD läßt sich als Desktopsystem nutzen, für den Normalanwender ist jedoch eine zu
hohe Einarbeitungszeit erforderlich. Aus der Vielzahl freier Betriebssysteme bzw.
Distributionen – einige hundert – werden drei kurzportraitiert. Die
Desktopkomfortansprüche des "Standardanwenders" berücksichtigend, empfehlen sich beispielsweise
folgende Systeme, die alle auch kostenlos aus dem Internet als ISO-Abbild heruntergeladen
und ohne Installation ausprobiert werden können.
Diese Distributionen bilden einen kleinen Ausschnitt aus der Welt freier Betriebssysteme,
deren große Anzahl hauptsächlich durch Spezialisierungen auf Anwendungszwecke
und Berufsbranchen zustandekommt.
Basierend auf Debian GNU/Linux, erstmals erschienen im Jahr 2004, bietet Ubuntu Linux
(www.ubuntu.com) ausgereiften, umfassenden Desktopkomfort: vollautomatische Installation,
Vorkonfigurierung sowie Hardware- bzw. Geräteerkennung. Größtmöglicher Bedienungskomfort
bildet seit Anbeginn den Schwerpunkt dieser beliebten, weltweit vermutlich am weitesten
verbreiteten GNU/Linux-Distribution.
Version 10.04 LTS stellt einen Meilenstein dar. Ubuntu läßt sich nun unter fast allen Aspekten
so einfach benutzen wie zwei bekannte proprietäre Betriebssysteme; in mehrfacher
Hinsicht bietet es weit mehr Möglichkeiten und Komfort. Viele tausende
von Programmen für die unterschiedlichsten Anwendungsbereiche lassen sich kostenlos herunterladen
und zentral verwalten. GNOME (www.gnome.org)
standardmäßig vorinstalliert, sowie KDE (www.kde.org) gehören zu
den populärsten Desktopoberflächen; beider Erscheinungsbild läßt sich umfassend den
persönlichen Vorlieben anpassen.
Ubuntu ist frei, proprietäre Treiber können optional installiert werden. Eine umfangreiche, kostenlos herunterladbare Einführung (PDF),
in
Deutsch
und in
Englisch
erhältlich, bietet einen guten Einstiegspunkt.
Ubuntuusers.de enthält ebenfalls umfassende Informationen.
Ubuntu (Canonical) führt ausführliche Informationen zur Hardwarekompatibilität (Heise.de-Nachricht). Zertifizierte Komplettsysteme, Hardware-Datenbank.
PC-BSD (www.pcbsd.org)
ist FreeBSD (www.freebsd.org),
ein echtes Unix in einer Desktop-optimierten Version. Neben den vielen tausenden frei erhältlichen
Programmen für FreeBSD (Ports-System), zeichnet sich PC-BSD durch das PBI-Paket-System aus,
das eventuelle Paket-/Softwarebibliotheksabhängigkeiten vermeidet. Über den Linuxemulationsmodus
laufen auch GNU/Linux-Programme. Als Standardbenutzeroberfläche kommt KDE zum Einsatz,
wahlweise auch GNOME. Das CodeAudit (Programmcode-Analyse, -Qualitätssicherung) der freien
BSD-Systeme und die daraus resultierende Stabilität und Sicherheit sind legendär; viele
kommerzielle Softwarehersteller benutzen firmenintern FreeBSD. PC-BSD bietet eine hochkomfortable
Installation, Bedienung und Verwaltung. Die Hardwareunterstützung ist noch nicht vergleichbar umfassend wie
bei Ubuntu Linux, dies ist jedoch lediglich eine Frage der Zeit.
Auch DesktopBSD (www.desktopbsd.org)
richtet seinen Schwerpunkt auf klassischen Desktopkomfort.
gNewSense (www.gnewsense.org) hat sich Freiheit von jeglichem schwarzen Programmcode, von Binary Blobs, zum Ziel gesetzt. Firefox, Thunderbird und andere Mozilla-Produkte sind in einer eigens angepaßten und umbenannten Version erhältlich. gNewSense ist das einzige wirklich gänzlich freie Betriebssystem, das auch von Normalanwendern installiert und bedient werden kann. Es gehört zu den wenigen 100 % Binary-Blob-freien Distributionen, die offiziell von der Free Software Foundation (www.fsf.org) empfohlen werden. Die FSF vertritt proprietären Anwendungen und Betriebssystemen gegenüber einen äußerst skeptischen Standpunkt.
Nach einer Schätzung existieren etwa 250.000 Freie-Software-Projekte. Teilweise mit mehrfachen Programmalternativen in zahlreichen Anwendungsbereichen. Eine Übersicht populärer Programme enthält die List of Free Software (englisch).
Eine kleine Auswahl aus den zahlreichen Empfehlungslisten im Internet. Beispielsuchbegriffe: Freie Software Empfehlungen, free software list.
The OSSwin project Spezialisiert auf Programme für MS-Windows
Open Source Windows „A simple list of the best free and open-source software for Windows.“
LOOP, List of Open Source Programs Konkrete Alternativempfehlungen zu ausgewählten proprietären Programmen für MS-Windows
OS-Infoguide „Freie Software für deinen Windows-PC“
The OpenScience Project Softwareempfehlungen für verschiedene Wissenschaftsdisziplinen
Scientific Linux „[...] SL is a Linux release put together by Fermilab, CERN, and various other labs and universities around the world. [...]“
DistroWatch.com Linux-Distributionen und BSD-Versionen in der Übersicht.
Liste von Linux-Distributionen („Siehe auch“, „Weblinks“)
List of Linux distributions („see also“, „external links“)
In der Welt freier Software existiert für zahlreiche Anwendungsbereiche nicht nur eine Software. Oftmals werden gleich mehrere Alternativen geboten, darunter auch äußerst schlanke Programme. Durch strikte Auswahl solch leichtgewichtiger Bibliotheken, Fenstermanager (Vergleich), und Applikationen erhält man ein performanzoptimiertes Gesamtsystem das einerseits Alltagsaufgaben abdeckt und andererseits auch für viele Bildungsbranchen von Interesse ist. Insbesondere für Einrichtungen, die nur über geringe finanzielle Mittel verfügen, die aber dennoch maximale Leistung aus alter und sehr alter Hardware herausholen möchten, mit zeitgemäßer, moderner und stetig gepflegter Software. Ganze IT-Infrastrukturen lassen sich so aus gebrauchter Hardware aufbauen, Server auf Intranetebene eingeschlossen.
Sammlungen freier, alternativer Treiberprogramme, wie z.B. die Druckertreibersammlung Gutenprint, ermöglichen den parallelen Betrieb aktueller Peripheriegeräte (Drucker, Scanner, ...) zusammen mit alten Computern.
„Distributionen mit minimaler Hardwareanforderungen“
„Operating systems for really, really old computers“
Lubuntu-Informationen: Offizielle Seite, WP-Artikel, Anwendungsprogramme, Linux-Magazin-Artikel, OSnews-Artikel vom 01. März 2011.
Connochaetos wird speziell für sehr alte Computer entwickelt, momentan befindet es sich noch in der Betaphase (Softwareentwicklungsstadium vor der Veröffentlichung). Die mitgelieferte Standardprogrammsammlung umfaßt Anwendungssoftware für alle grundlegenden Computeraufgaben: Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Browser, E-Mail-Programm usw. (Bildschirmfotos und Übersichtsseite).
Organisationen wie „Free Geek“ für den nordamerikanischen Raum, und Linux4Afrika (www.linux4afrika.de, www.freioss.net) in Deutschland haben sich der Förderung von Bildungschancengleichheit verschrieben, unter konsequentem Einsatz von freier Software und gebrauchter Hardware.
Linux Terminal Server Project, www.ltsp.org.